Die Drogenszene hat in den letzten Jahren ein beängstigendes Ausmaß angenommen.
In einschlägigen Meldungen und Nachrichten in den Medien wird deutlich,
dass tagtäglich Drogen und Drogenabhängigkeit für unsere Gesellschaft eine wachsende Bedrohung für eine immer größere Zahl von Menschen darstellt.
Fast jeder von uns macht die bittere Erfahrung, dass auch im Familien- und Freundeskreis das Thema Drogen - und Sucht ganz allgemein -
eine hautnahe Realität wird.
Dementsprechend groß ist auch der Kreis der Ratsuchenden geworden.
Gerade Eltern und Erzieher müssen sich zunehmend der Frage stellen:
Woher kommt diese wachsende Neigung zur Sucht?
Fragen, auf die es keine fertigen Antworten, für die es keine Rezepte gibt.
Wir haben hier viele Unsicherheiten zu ertragen, viele Fragen auch an uns selbst zu richten.
Eine Frage rückt dabei, auch von den verschiedensten Fachbereichen aus, in das Zentrum der Betrachtung:
Was haben die Drogensüchtigen, was haben die Kinder, was haben die Jugendlichen nicht bekommen?
Ist die Neigung, seelische Defizite mit physischer Substanz auszugleichen, eine Antwort auf immer kälter werdende Beziehungsprozesse in unserer Zeit?
Liebe Grüße, Vision.

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