Wie verarbeitet man das Thema: Tod ?

Forum: Verluste - Tod - Trauer


Ihr habt einen guten Freund/ Partner verloren, Eure Eltern oder sogar ein Kind? Habt Ihr schon mal ein Haustier verloren? Wie geht man mit dem Verlust um? Ist der Tod ein Schritt in eine neue Welt?




Wie verarbeitet man das Thema: Tod ?

Beitragvon Svart-Vinter » 7. Mär 2009 - 19:04


Der Tod ist unser ständiger Begleiter, mich würde mal interessieren wie Ihr mit diesem Thema umgeht.

Habt Ihr Ängste und wenn dem so ist, wie kann man sie verarbeiten?

Ich finde, alleine der Gedanke an den Tod, ist schon sehr stark emotional betucht, deswegen frage ich Euch jetzt mal wie Ihr damit umgeht.


Viele Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
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Wie verarbeitet man das Thema: Tod ?

Beitragvon Mike » 7. Mär 2009 - 21:45


Jeder Mensch hat von Geburt an Angst vor dem Tod. Aber jeder Mensch hat auch die Möglichkeit, diese Angst loszuwerden. Denn es gibt keinen Grund, sich vor dem zu fürchten, was wie die Geburt Bestandteil unseres Lebens ist. Dort, wo der Kreis mit der Geburt beginnt, endet der Kreis wieder mit dem Tod.

Laut manchen indianischen Schamanen begleitet der Tod uns andauernd und ist stets zu unserer Linken als Schemen zu finden.

Der Tod ist im Grunde genommen wie die Geburt, nur eben ins Negative verkehrt. Und das in jeder Hinsicht. Mit dem Tod assoziiert man die Farbe Schwarz. Der Gevatter Tod taucht immer in einer schwarzen Kutte auf. Dahingegen ist die Geburt, als ob das Kind in ein grelles Neonlicht eintaucht, in eine blendende Helligkeit.

Solche Gedanken kann man aber nur finden, wenn man mit einer emotinalen Distanz an die Thematik herantritt. Natürlich, wenn wir etwas verlieren, was uns lieb ist, dann sind wir traurig und können den Tod nicht als das sehen, was er ist. In diesem Moment zählen nur Gefühle, und eben diese Gefühle bringen uns dazu, den Tod zu verfluchen, der uns das Liebste entrissen hat.

Einen großen Einfluss auf unsere Ansicht über den Tod hat auch unser Glauben. Wenn man glaubt, dass nach dem Tod nichts mehr kommt, dann macht man sich andere Gedanken darüber als wenn man glaubt, wiedergeboren zu werden oder in den Himmel zu kommen.


Um eines kommen wir aber nicht drum rum: Dass wir uns intensiv mit dem Tod beschäftigen. Auf die eine oder andere Weise, entweder freiwillig oder unter Schmerzen und Verlust.
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Beitragvon Nibiru » 31. Mär 2009 - 18:49


Wie man damit umgeht?
Nun, da ich gläubig bin, denke ich, dass es nicht das ende ist, aber ich glaube daran, dass es schlecht ist, dass es eben nicht das ende ist. Insofern empfinde ich es auch nicht als etwas negatives, sondern als etwas notwendiges, befreiendes. Die reinkarnation, an die ich glaube, ist hingegen eher ein leid.
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Beitragvon Mike » 31. Mär 2009 - 19:07


Inwiefern empfindest du die Reinkarnation als Leid? Bzw., du schreibst "die Reinkarnation, an die ich glaube". An welche Art der Reinkarnation glaubst du denn?

Ich kann verstehen, dass man R. als "Leid" ansieht, da die Seele zur Vereinigung mit dem Licht strebt, und ein erneutes Erdenleben daher eine weitere Zwischenstation ist.
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Re: Wie verarbeitet man das Thema: Tod ?

Beitragvon Nibiru » 31. Mär 2009 - 19:16


Mike hat geschrieben:Inwiefern empfindest du die Reinkarnation als Leid? Bzw., du schreibst "die Reinkarnation, an die ich glaube". An welche Art der Reinkarnation glaubst du denn?

Ich kann verstehen, dass man R. als "Leid" ansieht, da die Seele zur Vereinigung mit dem Licht strebt, und ein erneutes Erdenleben daher eine weitere Zwischenstation ist.


Hm, ich finde, dass die Seele also eigentlich Atman unnatürlich ist, und deshalb besser der nicht existenz übergeben werden solle. Und aus den oben genannten Grund von dir, ist es Leid wiedergeboren zu werden. Aber das ist nicht alles. Es ist selbst dann Leid, wenn man sich wieder vereinen sollte mit dem Licht. Zwar ist das nur ein Gedankenspiel, weil man das sowieso nicht sehen würde oder mitbekommen würde, aber so ist nunmal Glauben. Aber, ich glaube, dass das keineswegs einfach ist. Das ist vielleicht ein Ziel, dass tausende eigene Leben fordert.vielleicht auch Millionen. Das klingt für einen aussenstehenden bestimmt Utopisch, aber für mich ist es einfach normalität geworden. Selbst, wenn mir jeder Wissenschaftler den Vogel zeigen würde, ich kann das ganz gut glauben, und es gibt mir Kraft.
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Beitragvon Mike » 31. Mär 2009 - 22:31


So utopisch klingt die Vorstellung von tausenden Leben gar nicht. Aber für Aussenstehende wäre es sicherlich etwas beängstigend, sowas zu hören ;-)

Wie kann etwas, das in der Natur existiert und eine gewisse Regelmäßigkeit (= Reinkarnation) an den Tag legt, wirklich unnatürlich sein?
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Re: Wie verarbeitet man das Thema: Tod ?

Beitragvon Nibiru » 31. Mär 2009 - 22:48


Mike hat geschrieben:So utopisch klingt die Vorstellung von tausenden Leben gar nicht. Aber für Aussenstehende wäre es sicherlich etwas beängstigend, sowas zu hören ;-)

Wie kann etwas, das in der Natur existiert und eine gewisse Regelmäßigkeit (= Reinkarnation) an den Tag legt, wirklich unnatürlich sein?

Weil Natur auch unnatürlich ist. Natürlich aus einem größeren Maßstab gesehen.
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