Unheimliche Erfahrungen mit dem Eigenleben einer Totenmaske aus Afrika machte das Ehepaar Kurt und Gabi Lehr aus München.
Die beiden unternahmen 1981 einen unvergesslichen Urlaub an der Elfenbeinküste.
Mehr als einen Monat lang studierten sie dort Leben und Brauchtum der Eingeborenen.
Sie schlossen dabei innige Freundschaft mit einem alten Mann, der ihnen seine Totenmaske schenkte.
Der kulturhistorische Hintergrund: Jeder Eingeborene der Elfenbeinküste schnitzt sich zu Lebzeiten seine eigene Totenmaske.
Diese wird im Sand vergraben und in der Sterbestunde dem Eigentümer auf das Gesicht gelebt.
Als besondere Hochachtung vor seinem Besuch aus Deutschland überreichte der Mann dem Ehepaar zum Abschied seine eigene Totenmaske.
Kurt und Gabi Lehr erlebten daraufhin Dinge, die sie sich bis heute nicht erklären können.
"Wir haben die prachtvolle Maske nach unserer Rückkehr aus dem Dschungel der Elfenbeinküste im Vorzimmer unserer Wohnung aufgehängt", erzählt Kurt Lehr.
Doch die Totenmaske hing nur wenige Stunden an ihrem Platz.
Lehr, der als Chefgrafiker bei einer großen deutschen Illustrierten mitarbeitet,
bemerkte als er von der Arbeit in die Wohnung zurück kam, Ungewöhnliches: Die Maske lag auf dem Boden.
"Ich habe den Haken überprüft, aber der war in Ordnung. Danach habe ich die Maske mit zwei Haken befestigt."
Doch täglich passierte dasselbe.
Lehr: "Ob mit zwei Haken oder drei befestigt, die Maske lag jeden Tag auf dem Boden." Schließlich gab er auf.
"Meine Frau suchte einen anderen Platz dafür. Sie fand ihn in unserem Schlafzimmer, über der Tür."
Monatelang hing die Totenmaske an diesem Platz, ohne dass sie einmal herabgefallen wäre.
Aber: "Eines Nachts wurde ich während eines Gewitters wach und wollte die Fenster wegen des starken Sturmes schließen", erzählt Gabi Lehr.
Doch noch bevor sie ihr Bett verlassen hatte, blieb sie wie erstarrt liegen:
"Ich glaubte zu träumen, aber die Maske lebte. Sie hatte plötzlich das Antlitz des alten Mannes von der Elfenbeinküste angenommen."
Sie weckte ihren Mann, beide wagten sich nicht zu rühren.
"Erst als es draußen hell wurde, war der Spuk vorbei", schildert Kurt Lehr und schüttelt den Kopf:
"Ich hätte jeden ausgelacht, wenn er mir sowas erzählt hätte."
Um keinen Preis wollte Gabi Lehr die Maske noch im Schlafzimmer hängen haben.
"Ich wollte sie dem alten Mann über Freunde, die dorthin auf Urlaub fuhren zurückschicken."
Doch die Freunde des deutschen Ehepaares standen vor verschlossenen Türen: Der alte Mann war tot.
Er war in jener Nacht, als die Maske zu leben begann, gestorben.
Quelle: Auszug aus dem Buch: Rätselhafte Phänomene - Erscheinungen aus dem Jenseits
Die Frage ist nun, ob solcherart Spukphänomene als Suggestion abgetan werden können
oder einfach unsere Modelle von der Vorstellung der Wirklichkeit unzulänglich sind?
Ist ein Wandel in unserem westlichen wissenschaftlichen Grundrahmen länger überfällig?
Ist es wirklich so, dass die Geister toter Menschen versuchen uns zu kontaktieren und dafür
z.B. eine Totenmaske beleben um uns etwas zu sagen? Habt ihr sowas auch schon erlebt?
Viele Grüße.

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