Die Historikerin und Autorin Kathrin Kompisch beschreibt in ihrem Buch
"Furchtbar feminin. Berüchtigte Mörderinnen des 20. Jahrhunderts" sechs Typen von Mörderinnen:
Den "Todesengel im Krankenhaus", Lustmörderinnen, kriminelle Mädchen, Mörderinnen aus Habgier, Gattenmörderinnen und Kindsmörderinnen.
Was sie gemeinsam haben, ist die Nähe zum Opfer: "Wenn eine Frau überhaupt tötet, dann Personen aus ihrem nahen Umfeld:
Lebenspartner, eigene Kinder, Menschen, die große Bedeutung in ihrem Leben haben", sagt Kriminalpsychologe Egg.
Nur selten ermordeten Frauen Fremde.
15 Prozent der Tötungsdelikte in Deutschland werden von Frauen verübt.
Ihre Opfer sind in den meisten Fällen die eigenen Kinder.
Die 31 Jahre alte Krankenschwester Dorothea F. aus Nürnberg zum Beispiel köpfte ihren zehn Monate alten Sohn Romeo mit einem Brotmesser,
als dieser im Laufstall stand.
Colette S. tötete ihren Sohn Johnny-Lee mit den Pfennigabsätzen ihrer schwarzen Lederstiefel.
Sie trat in der Nacht zum 12. April 2004 auf den Zweijährigen ein, weil er nicht einschlafen wollte.
Johnny-Lee starb an inneren Blutungen, die Abdrücke der Stöckelabsätze hatten sich in den kleinen Körper gebohrt.
An seinem Leichnam fanden sich mehr als 30 Tritt- und Schlagspuren.
Das Landgericht Erfurt verurteilte die 31-Jährige und ihren Freund Volker S. wegen gemeinschaftlicher Tötung zu zwölf Jahren Haft.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0 ... 94,00.html
Die Vergangenheit spielt dabei oft eine Rolle, aber warum bringen bspw. Frauen ihre neugeborenen Kinder um und dann gleich in mehreren Fällen?
Oft kam schon die Nachricht im Fernsehn, das 5 Babyleichen einbetoniert oder in der Tiefkühltruhe gefunden wurden.
Was gibt es hier für eine Erklärung? Ich bin gespannt auf Eure Antworten...
Viele Grüße.

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