Was ist ein Christ?

Forum: Glaubensfragen - Geheimbünde


Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme. Religionspsychologie, Religionsgeschichte, spirituelle Religion, Religionsphilosophie und eigene Ansichten.




Was ist ein Christ?

Beitragvon Gast » 13. Mai 2008 - 15:23


Hagazussa hat geschrieben:@queezle
Ich habe eine Frage an Dich.
Was ist in Deinen Augen ein richtiger Christ?


Ein "richtiger" Christ?
Das wort "richtig" impliziert ja irgendwie auch gleich, dass es auch "falsche" Christen geben muss.
also, ich bilde mir nicht ein beurteilen zu können, wer ein "richtiger" und wer ein "falscher" Christ ist.
aber ich will mich jetzt auch nicht gänzlich aus deiner Frage winden (ausnamsweise :wink: )

Meiner Auffassung nach sollte ein Christ die Lehre Christi kennen und versuchen danach zu leben.
Man kann das Wort "Christ" auf verschiedene Weisen Definieren.

der "Christ", der Getauft und Konfirmiert ist,
in die Kirche geht...
dann aber aus der Kirche geht und sobald er das "Haus Gottes" verlässt alle Lehren ihm nurnoch "leeren" sind.
Der verhält sich doch "unchristlich".
Offiziell mag er ein "Christ" sei, aber es ist nur das "Formelle" da er im Herzen keiner ist.

Dann gibt es vielleicht sogar den, der sich "christlich" verhält..
der also nach christlichen Werten Handelt.
Velleicht glaubt er nichtmal an Gott.
Ich würde aber von Ihm akzeptieren, wenn er sich als "christ" bezeichnan möchte.. obwohl "christus" natürlich Jesus in Relogiöser hinsicht bezeichnet.
Jemand, der Jesus als historische Figur sieht und seine "geprädigten Werte" als richtlinie sieht..
verhält sich wohl "christlicher" als der eben genannte "Getaufte Christ".

Ein "tatsächlicher" Christ wäre wohl Jemand der den Glauben an Gott hat.. und nach christlichen werten lebt.
Die meisten, die sich "Christen" nennen.. sind aber in diesen Kulturkreisen.. "gelegenheitsbeter"..
Sie sind getauft, bezahlen Kirchensteuer.. und "glauben" an Gott,
wenn es grad keine andere möglichkeit gibt.

All diese Leute können sich Christen nennen. Ich würde sicherlich oft widersprechen (weil es in meiner Natur liegt) aber ich identifiziere mich nicht in dem Maße mit dieser Bezeichnung, dass ich für meine definition kämpfen müsste.

(soweit erstmal.. ich muss los :wink:)
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Beitragvon Hagazussa » 13. Mai 2008 - 21:16


Ok...so weit, so gut.

Was bin ich denn dann?

Ich bin getauft worden. (leider konnte ich mir das nicht aussuchen)
Ich bin Konformiert worden. (auch das konnte ich mir nicht aussuchen)
Ich glaube an Gott, gehe aber nicht in die Kirche. (Kirche..würg...man vergebe mir bitte)
Ich bete, aber auf meine ganz eigene Art.
Ich halte mich an einige Dinge, die ein "Christ" tun oder lassen sollte.
Aber nicht, weil die Kirche es so vorschreibt.(bitte nicht falsch verstehen), sondern weil ICH das so möchte.
Die Kirche gibt ja nun mal vor, wie ein Christ zu sein hat. Das ist Fakt.

Oder reden wir jetzt aneinander vorbei?
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon Gast » 14. Mai 2008 - 11:22


naja. das kommt ganz darauf an, wie du es selbst definierst, schätze ich.
Da du sagst, du wurdest konfirmiert, vermute ich mal,
dass du also der evangelischen Kirche "angehörst", versteh ich das richtig?
Ist es also die evangelische Kirche, auf die du immer schimpfst? :wink:
nunja.
Ich weiß ja auch nicht, was für dich "einige Dinge" sind..
Wenn man sich nur an "einige Gesätze" hält ist man in unserer Rechtssprechung dennoch ein Verbrecher.
Ansich sollte man sich also schon (anstreben sich) an "alle" Glaubenssätze (zu) halten, um ein "richtiger" Christ zu sein.

Und dass die Kirche "diktiert" wer ein Christ ist und wer nicht, nunja,
auch da kommt es wieder drauf an, welche Kirche.. verschidene Kirchen haben verschiedene Ansichten von Christentum und daher definieren sie auch unterschiedlich, was ein Christ tun sollte oder nicht sollte.
Demnach gibt es nicht "die Ansicht der Kirche" sondern mindestens eine Ansicht pro Kirche.
Die "Vertreter" dieser Kirche haben dann auchnoch unterschiedliche Ansichten und sind unterschiedlich "tolerant" in ihren Interpretationen...

Wie definierst DU es denn?
Du kannst ja an Gott glauben und die Lehren Christi kennen und leben..
Zum Christ macht dich wohl erst, dass du dich selbst Christ nennst.
Niemand kann aus dir einen Christen machen, außer du selbst, oder?
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Beitragvon Hagazussa » 14. Mai 2008 - 20:45


queezle hat folgendes geschreiben
Wenn man sich nur an "einige Gesätze" hält ist man in unserer Rechtssprechung dennoch ein Verbrecher.


Wie meinst Du das denn?
Die Gesetzte der Kirche entsprechen doch nicht unserem "normalen"
Rechtssystems.

queezle hat folgendes geschrieben
Ansich sollte man sich also schon (anstreben sich) an "alle" Glaubenssätze (zu) halten, um ein "richtiger" Christ zu sein.


Ich habe doch nie behauptet, das ich ein Christ sein möchte.
Kann es sein, das Du mich gar nicht verstehen willst. :con:

queezle hat folgendes geschrieben
Ist es also die evangelische Kirche, auf die du immer schimpfst?


Ich habe auf keine Kirche "geschimpft"....
Ich habe lediglich meine Meinung vertreten bzw. gesagt.


queezle hat folgendes geschrieben
Ich weiß ja auch nicht, was für dich "einige Dinge" sind..


Zum Beispiel, das man nicht stehlen soll.
Das man nicht Lügen soll.
Das man Niemanden betrügen soll.
Das man Niemanden schaden soll.
Das man den Schwächeren helfen soll.
An diese Dinge bzw. Gesetzte halte ich mich.

Aber an dieser Einstellung hat die Kirche(im allgemeinen) nichts zu tun.
Sondern das ist meine ganz persönliche Einstellung.
Dazu braucht man doch keine Kirche. Oder?
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Beitragvon Gast » 14. Mai 2008 - 21:18


Ach mensch..
weißte..
-.-
ich mach mir schon die Mühe alles in Sinnabschnitte einzuteilen..
und dann reißte da nen Satz und dort nen Satz raus und versuchst ihn mir im Mund umzudrehen. so macht's keinen Spaß.

Ich hab lediglich versucht auf deine Fragen zu antworten, weil ich (irriger Weise) davon ausgegangen bin, dass du ne Antwort wolltst und nicht "nur Angriffsfläche".

also. nein. du hast nicht behauptet, dass du ein Christ sein möchtest, aber du hast gefragt, ob ich dich für einen hielte. herrje.
Und ich habe versucht darauf ein Gespräch aufzubauen, indem ich offen auf deine Fragen geantwortet habe.
warum antwortest du nich auch einfach auf meine Fragen, statt nun alles zu zerfleddern und mit provokanten Aussagen zu schmücken? -.-


Wahrscheinlich reden wir tatsächlich aneinander vorbei. verzeih mir, dass ich in deinem Post einen Willen hineininterpretierte mit mir über das Wort "Christ" und die diffinition zu sinnen.
Gast


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Beitragvon Hagazussa » 14. Mai 2008 - 21:35


queezle hat folgendes geschrieben
aber du hast gefragt, ob ich dich für einen hielte. herrje.


Ich habe Dich in keinem Beitrag gefragt, ob Du mich für einen Christ
hältst. Sorry...
Ich hatte nur gefragt, was ein Christ für Dich ist. Mehr nicht...

Ich habe in keinster Weise Provoziert...
Sondern habe nur meine Meinung gesagt.
Und zerfleddert habe ich auch nichts.

Es ist eben ein Thema wo die Meinungen stark auseinander gehen.
Und das sollte man tolerieren. :wink: (und sich nicht persönlich angegriffen fühlen)
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Beitragvon Gast » 14. Mai 2008 - 21:44


ok. fein.

Du hast gefragt WOFÜR ich dich hielte im zusammenhang mit diesem Thema
(wenn dus hier so auf die Goldwaagen-Tour willst) -.-

aber wie gesagt. so machts mir keinen spaß.
Ich werde einfach zukünftig vermeiden auf deine Beiträge etwas zu schrieben.
Es regt mich nur auf, wenn du nicht antwortest auf Fragen,
nicht darauf eingehst, was ich Insgesammt schreibe,
dir einzelnes herauspickst und verdrehst
und DANN auchnoch so tust, als wäre ich "intolerant" gegenüber anderen "Meinungen".
Du scheinst dir ja dein abschließendes Urteil über mich gebildet zu haben, was ich schade finde.
Allein kann ich sicherlich nicht für ein "gutes Gespräch" sorgen. denn dazu gehören mind. 2.
wenn ich dir jetzt destruktivität vorwerdfe würde das wohl nur dazu führen, dass du sagst, dass du dich nicht für destruktiv hälst..
also lass ich auch das.

vielleicht klappt das hier ja auch ohne, dass wir miteinander kommunizieren.

genervte grüße,

queezle
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Beitragvon Kha » 9. Jun 2008 - 21:49


bin zwar noch frisch, aber würde gern auch was beitragen

ich denke ein christ zu sein, hat nichts damit zu tun in die kirche zu gehen. es sitzen viele leere hüllen da vorne und brabbeln ihren text herunter, ohne dass sie auch nur ein wort verstehen.

Blind glauben, heißt unglauben.

christ zu sein bedeutet nicht getauift zu sein, im grunde genommen gibt es z.b. nach nietzsche nur einen waren christen, und der starb am kreuze.
aber im nahe zu kommen, also christlich zu werden ist wie er zu handeln.

ich denke das ist christ sein. was einen christen aus macht...nunja, auslegungssache. denn war es gut dass er sich kreuzigen lies? aber einens ist sicher..christ zu nenn ist einfach, aber christ zu sein nicht!

lg, kha
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