Was findet ihr an Religion seltsam?

Forum: Glaubensfragen - Geheimbünde


Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme. Religionspsychologie, Religionsgeschichte, spirituelle Religion, Religionsphilosophie und eigene Ansichten.




Was findet ihr an Religion seltsam?

Beitragvon The_Sorrow » 12. Mai 2008 - 22:48


Was erscheint euch Suspekt oder seltsam an einer Glaubensrichtung?

Ich finde komisch das z.b. bei den Zeugen Jehovas immer ein genaues Datum für den Weltuntergang ausgewählt ist und wieso überhaupt wie kommen die da drauf?
Zumal nach dennen die Welt ja schon dreimal hätte untergehen solln und siehe da wir leben immer noch.
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Beitragvon Gast » 14. Mai 2008 - 12:16


Ich finde es arg unlogisch, dass der Papst soetwas wie "unfehlbar" sein soll..
und das in einem Glauben, in dem der Mensch ansich ein Sünder sei und sich andauernt für sein (beinahe permanentes) Fehlverhalten entschuldigen muss.

Und ich finde es besonders schlimm, dass viele Gläubige Menschen,
bezüglich ihrer Religion, so GAR keine Kritik vertragen.
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Beitragvon kriegnix » 14. Mai 2008 - 14:18


Zumal nach dennen die Welt ja schon dreimal hätte untergehen solln

Naja, es waren schon ein paar mehr, die von der Menscheit irgendwie verpasst worden sind...

http://www.unmoralische.de/weltuntergang.htm
Wer rechtschreipfähler vindet, darf sie behalten.....
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Beitragvon The_Sorrow » 14. Mai 2008 - 20:01


ja kriegnix das stimmt ich bezog mich jetzt aber auf die der Zeugen Jehovas
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Beitragvon Vordb » 22. Mai 2008 - 21:54


Kann damit nix anfangen.

Das Interessante ist das alle großen Religionen immer
sehr darauf bedacht sind, das sie das absolute sind.
Und vor allem das ihre Schäfchen auch immer schön zahlen.

und es gibt teils die beklopptesten Vereine darunter...

Beispiele:

http://de.wikipedia.org/wiki/Xemu

(Anm. des Posters: Ich glaube da hat jemand zu
viel H.P. Lovecraft gelesen, und sich gedacht "Mensch, laßt uns doch ne
Lehre daraus machen" :roll: )

http://de.wikipedia.org/wiki/Calvinismus

Götter sind mächtig.
Und die Menschen fürchten vieles was mächtig ist...
Ein perfekteres Druckmittel gibt es nicht!
Allen voran die islam. Selbstmordattentäter.
Sie denken sie kommen ins Paradies, aber in Wirklichkeit kommen
sie nichtmal aufn Friedhof!

Religionen sind der Feind der persönlichen Freiheit!
Ω
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Beitragvon Hagazussa » 22. Mai 2008 - 22:13


Vordb hat folgendes geschrienben
Das Interessante ist das alle großen Religionen immer
sehr darauf bedacht sind, das sie das absolute sind.


Da hast Du vollkommen Recht.
Aber ich glaube, nicht nur die "großen" Religionen.
Jede Religion will unbedingt Recht haben in ihrer Auffassung zum Glauben.
Und da haben andere Meinungen nun mal keinen Platz.

Vordb hat folgendes geschrieben
Und die Menschen fürchten vieles was mächtig ist...
Ein perfekteres Druckmittel gibt es nicht!

Ist das denn nicht traurig, das Glaubensrichtungen "Druckmittel" brauchen?
Wenn Du nicht nach ihren Gesetzten lebst, hast Du verloren...

Vordb hat folgendes geschrieben
Allen voran die islam. Selbstmordattentäter.

Da gebe ich Dir auch Recht.
Das was die machen, ist für mich eine Art "Gehirnwäsche"

Vordb hat folgendes geschrieben
Religionen sind der Feind der persönlichen Freiheit!

Ich habe nichts gegen Glauben und Religion..
Aber da gebe ich Dir auch diesmal Recht.
Das was die Religion uns vermittelt hat nichts mehr mit dem "freien Willen" zu tun.
Es wird einem nur vorgeschrieben, wie man zu glauben hat.
ich finde das sehr traurig...Das macht doch jeglichen Glauben zunichte.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon The_Sorrow » 16. Jun 2008 - 18:36


Xenu hmm... Vordb da geb ich dir Recht das hört sich nen bissel nach Cthulu an.


Was mir auch sehr Suspekt ist das alle meinen die Schriften wörtlich zu nehmen wobei die ja größtenteils rein metaphorisch gemeint sind.
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Beitragvon Kha » 16. Jun 2008 - 23:46


The_Sorrow hat geschrieben:

Was mir auch sehr Suspekt ist das alle meinen die Schriften wörtlich zu nehmen wobei die ja größtenteils rein metaphorisch gemeint sind.


Endlich einer der es erfasst hat.
Ich denke dass man unter gar keinen Umständen die Bibel o.Ä. genau so nehmen darf wie sie ist. Es sind Metaphern. Leider sind sie über Jahrtausend efalsch ausgelegt worden

Ein gutes Beispiel wäre dafür.

(aus dem kopf, hab grad keine quelle und auf hebr. hab i grad keine lust)
Glaubt mit Körper und seele und herz.

Im hebräischen Original steht aber:
Glaubt mit Körper Verstand und Herz.

Man soll also seinen Verstand einsetzen.


Nur leider ging das i,m Christentum verloren.

Ich muss aber dazu sagen dass ich trotzdem Christ bin. :tee:

(wenn Kritik bitte nur fundierte ja, hab schon so oft mir da sachen anhören müssen)

Dass jede Religion sich für absolut hält ist klar. wenn sie sagen hey..die anderen haben auch recht, kommt ja keiner mehr ;)

Ausserdem sagt der alte avalonistische glaube darüber etwas sehr schönes:

Alle Götter und alle göttinen sind Urkraft.

In anderen altreligionen wird auch von der Ur-nat-ur gesprochen.

ich denke das ist sewhr sinnvoll.

Bitte bitte, ich hoffe das die 0815 christen da auch mal die kurve bekommen, blind glauben heißt einfach zu versagen, ganz furchtbar. ich muss mich doch mit dem an was ich glaube auseinANDERSETZEN:


Einzig und allein ist mir suspekt was die Moslems da veranstalten...aber vlllt sollte ich mich mal damit auseinanderstzen :tee:
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Beitragvon Anxiolytika » 17. Jun 2008 - 11:58


Ich finde man solle überhaupt Gläubige nicht über einen Kamm scheren. Weder die Christen, noch die Muslime, noch die Angehörigen sonstiger Religionen. Glauben hat so viel mit persönlichen Empfindungen zu tun, dass jeder einen einzigartigen Glauben hat.

Das Problem bei Kirchen wäre dann, dass man versucht den Glauben vieler Menschen zu einem zusammenzufassen. Nur wenn man in diesem "verallgemeinerten" Kirchenglauben NICHT alles wörtlich nimmt, kann man sich darin wiederfinden, nach meiner Ansicht. Daher fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wenn eine Kirche meint bestimmte Dinge nur auf eine wörtlich verstandene Art gelten lassen zu können.
Aber auch als Außenstehender sollte man nicht versuchen alle Angehörigen einer bestimmten Kirche in einen Topf zu schmeißen und dann denken, man wisse irgendetwas über sie.
Glauben hat, wie gesagt, viel mit Empfindung und auch mit Erfahrungen zu tun. Wenn man diese nicht geteilt hat/teilt, ist es schwer nachzuvollziehen.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
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Beitragvon Kha » 17. Jun 2008 - 18:13


Ich stimme dir mehr als zu.

Ich bin wie oben erwähnt halt Christ - na und?

Ich will ja keinen bekehren oder sonst irgendeinen unfug treiben.
Man sollte halt nur wissen über was man redet und urteilt. Mir persönlich schwillt da echt der Kamm, wenn Leute andere in Schubladen stecken oder sonst etwas.

Persönliche Erfahrungen zeichnen eigentlich einen Weg vor, religiös sowie als normale Einstellung.

Und wenn man die nicht kennt, kann man auch nichts dazu sagen.. wenn dann doch mal Details ans Licht kommen, kommt es meist zu einem "Aha"-effekt.


Ich werde demnächst Theologie und keltologie studieren worauf ich mich schon wirklich freue. Endlich ein wenig mehr erfahren. Obwohl ich bereits nebenher viel darüber las.

Ich denke allerdings das eine Bildung nicht unbedingt voraussetzt, dass man fair über andere urteilt.
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