Träumen oder nicht träumen - Liegt es in unserer Hand ?

Forum: Psychologische Traumdeutung - Träume


Geschichten der Nacht und ihre Bedeutung. Was gibt es neues in der Traumforschung? Berichtet uns davon.




Träumen oder nicht träumen - Liegt es in unserer Hand ?

Beitragvon Genius » 7. Jan 2009 - 21:16


Hallo,

wie die Überschrift scho sagt geht es um das Thema Traum .

Ich persönlich Träume eigentlich ganz gerne, wenn ich auch meisten wirklich ein blöden scheiß träume aber das gehört genauso
dazu wie schöne , angenehme oder auch der ein odere andere erotsiche Traum ;-) .

Was aber tun wenn man Posttraumatische Wiederholungen von emotionalen ereignissen bzw immer wiederkehrente Alpträume
hat . Es soll ja Menschen geben die auf ihre Träume gerne verzichten würden aber nicht können ! Mir persönlich ist nur eine Art und Weise der Traumunterdrückung bekannt der Konsum von Cannabis Indica soll Traumunterdrückend wirken .( Vorsicht der Konsum, Bestitz und Anbau von Plfanzen mit Canabiolen ist fast Weltweit verboten bzw unterliegt strengen Regelungen )
Leider weiß ich nicht welcher Inhaltsstoff dafür verantwortlich ist oder ob es individuell wirkt oder bei jedem gleich.

So nun zu meinen Fragen : Habt ihr mal versucht Träume zu unterdrücken oder habt ihr sogar von Natur aus keine ? Sind euch Mittel oder Inhaltssoffe in anderen Planzen bekannt oder haltet ihr es für falsch Träume zu unterdrücken aus evt.psychologischen Gründen .

Evt fällt ja dem ein oder anderem zu dem Thema was ein .


Lg Daniel
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Träumen oder nicht träumen - Liegt es in unserer Hand ?

Beitragvon Svart-Vinter » 8. Jan 2009 - 13:29


Hallo :)

Ich denke, dass es falsch bzw. sehr schädlich ist, Träume zu unterdrücken, wissenschaftlich ist dies auch bewiesen.

Siehe dazu hier: http://www.traumgeschehen.de/physiologi ... n-t61.html


Eigentlich unterdrückt fast jede psychoaktive Substanz Träume, dazu zählen paradoxerweise auch Schlafmittel und Alkohol (unparadoxerweise ;) )
Ausgenommen hier von sind z.B. Neuroleptika (Antidepressiva, dämpfende oder stimmungsaufhellende Psychopharmaka),
hier hat man oft zu Beginn der Therapie Albträume, das legt sich aber mit der Zeit wieder.

Zuerst sollte man sich die Frage stellen, wofür genau das Träumen wichtig ist und wieso Menschen überhaupt träumen.
Es sind Ängste, Wünsche und die Auseinandersetzung mit sich selbst, die sich im Traum zeigt,
wenn dies nicht mehr statt finden würde, dann würden wir psychisch krank werden.
Das Träumen ist sehr wichtig für den Menschen, auch wenn er sich oft danach nicht mehr erinnern kann,
dennoch hat die Verarbeitung von wichtigen Dingen statt gefunden, zu der der Körper oder die Psyche tagsüber nicht bereit ist.


Viele Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
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Träumen oder nicht träumen - Liegt es in unserer Hand ?

Beitragvon Genius » 8. Jan 2009 - 18:32


Hey,

Naja nicht alle Psychoaktiven Pflanzen verhindern bzw unterdrücken Träume bei alten schamanischen Ritualen z.B nahm man solche Pflanzen als Träumverstärker. Da Träume als Wahrsagerei und oder / oder ein Weg in eine andere Welt waren haben sich manche mit Hilfe solcher Pflanzen in einen solch "verstärkten Traum" versetzt bzw es versucht .

Ob es besser iss zu Träumen oder nicht naja ich seh das so : Alle Theorien darüber sind zwar teilweise von Dr. die das studiert haben dennoch sind und bleiben es nur Theorien .
Ich frage mich doch ob ein immer wiederkehrender Alptraum der einen nicht richtig schlafen lässt oder sogar schlafangst macht so gut sind oder ob man ihn in diesem Fall nich unterdrücken sollte .
Natürlich könnte man argumentieren das der Traum von etwas ausgelöst wurde das man evt. in wachsein lösen oder überwältigen muss , aber auch das sind nur Theorien .

Ob man psychischkrank wird wenn man Träume unterdrück oder nich Träumt vermag ich zu bezweifeln auch wenn ich persönlich Träumen für wichtig halte jedoch nur teilweise aus wissenschaftlicher sicht .


Lg
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Träumen oder nicht träumen - Liegt es in unserer Hand ?

Beitragvon Svart-Vinter » 8. Jan 2009 - 20:28


Du misstraust also der Wissenschaft?

Vieles aus der Traumforschung ist noch nicht erforscht, es ist auch schwer, da man den Traum an sich nicht bildlich darstellen kann.
Die Forscher können sich also nur auf die Aussagen der Träumenden verlassen und evtl. auf das,
was ihnen technische Geräte zeigen bzgl. der Hirnaktivitäten während des Traums.

Genius hat geschrieben:Ich frage mich doch ob ein immer wiederkehrender Alptraum der einen nicht richtig schlafen lässt oder sogar schlafangst macht so gut sind oder ob man ihn in diesem Fall nich unterdrücken sollte.



Es "muss" irgendwie bewältigt und verarbeitet werden und durch Träume ist es doch alle mal besser, Erkenntnis zu erlangen vor allem für die Psyche.
Manche Menschen schaffen es nicht, sich in der Realität mit Problemen auseinander zu setzen.
Das man erstmal Angst vor Albträumen hat, das ist klar, aber dennoch sollte man versuchen damit zu arbeiten und dem Traum Beachtung zu schenken,
in den meisten Fällen hat dieser eine Botschaft.

Ich hatte von meinem 10. bis zum 16. Lebensjahr auch einen immer wiederkehrenden Albtraum.
Solange man sich damit nicht auseinander setzt, wird der Traum nicht verschwinden.
Irgendwann nach diesen vielen Jahren hat sich etwas grundlegendes geändert und dann waren die Träume auch weg,
obwohl es wirklich lächerlich war, da das Traumbild an sich von einer Filmfigur handelte und es von einem Film ausgelöst wurde,
aber es wollte mir etwas sagen.

Anfang des letzten Jahres ergab sich dann wieder einmal etwas unangenehmes in meinem Leben
und wieder löste eine Filmfigur schlechte Gefühle im Traum aus, ich wurde dadurch depressiv bis ich dahinter kam, was diese Träume zu bedeuten hatten.
Dann habe ich etwas in meinem Leben geändert und die Träume verschwanden.

Ob man psychischkrank wird wenn man Träume unterdrück oder nich Träumt vermag ich zu bezweifeln


Ich bezweifle das nicht, da ich genau weiß, dass es passieren kann, ich habe es selbst an mir erlebt und vor vielen Jahren bei einem Kollegen gesehen,
der wegen (mit Drogen unterdrückten) Albträumen in die Psychiatrie kam, da er völlig ausgetickt ist vor lauter Angst.
Sobald er keine Drogen mehr nahm, hatte er wieder diese Träumen.
Und anstatt die Lösung des Problems zu finden, werden in den meisten Fällen Medikamente gegeben, die Träume unterdrücken, aber was soll das bringen?
Hört man mit den Medikamenten auf, dann sind die Träume wieder da und das um einiges schlimmer.
Jedenfalls war der Kollege ziemlich schnell wieder raus aus der Klapse.

Es ist nicht gesagt, dass jeder Mensch durch schlimme Träume psychisch krank wird und ich denke, dass es auch genau andersherum passieren kann.

Psychische Erkrankungen lösen seltsame Träume aus.


Viele Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
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Träumen oder nicht träumen - Liegt es in unserer Hand ?

Beitragvon Mike » 10. Jan 2009 - 00:19


Du misstraust also der Wissenschaft?


Auch ich misstraue der Wissenschaft. Denn wie alles ist die Wissenschaft immer auf die jeweilige Zeit beschränkt, in welcher sie Wissen schafft. Wissenschaft deckt nur Möglichkeiten auf, wie etwas sein könnte. Wer die Wissenschaft zu etwas Absolutem erheben will, der stellt sie auf eine Stufe mit Religion, denn Religion theoretisiert nicht, sie konstatiert. Soviel nur kurz dazu ;-)

Ich bin persönlich aber auch der Meinung, dass man Träume nicht unterdrücken sollte, da sie viel über den eigenen Zustand aussagen. Je nach eigener Weltanschauung und Lebensphilosophie erscheint einem die Traumwelt aber von "unterbewusst realistisch" bis hin zu "irrationale Phantasiewelt".
Es gibt aber auch verschiedene Träume. Die einen Träume kommen aus dem Unterbewussten; in diesen teilt unser Körper uns etwas mit (bestes Beispiel sind die Träume, in denen man dringend pinkeln muss, weil auch in unserer Realität die Blase Erleichterung sucht*g*).
Dann gibt es noch die Träume, in welchen wir mit unserer "Seelenfamilie" kommunizieren. Und letztendlich glaube ich gibt es auch noch Träume, die wirklich nur mit dem Prädikat "phantastisch" zu bezeichnen sind.
Zumindest bin ich nach meinen Erfahrungen zu dieser Aufteilung gekommen.

Und ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass viele, v.a. sich wiederholende Träume, uns etwas mitteilen wollen. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben. Denn wenn du nur an phantastische, sprich nicht-reale Träume glaubst, dann sollte dir auch dieser Angsttraum nichts ausmachen, da du dir einreden kannst, dass er ja nur ein Traum ist. Und wenn du daran glaubst, dass dir dieser Traum etwas sagen will, dann analysiere ihn. Notiere ihn dir in jeder Einzelheit und dann mach eine Art "Brainstorming" zu dem Traum, was dir aus der Realität dazu einfällt.
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
Mike

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Träumen oder nicht träumen - Liegt es in unserer Hand ?

Beitragvon Genius » 15. Jan 2009 - 17:16


Hey ,

( nein ich habe euch nicht vergessen nur bissla streß um die ohren ^^ )

erstmal möcht ich mich meinem Vorgänger anschließen , er hat es wohl sehr gut ausgedrückt mit der Wissenschaft nur wril es heute so ist muss es in 10 Jahren nicht auch so sein . Wär auch schlimm wenn ;-)

Naja erstmal kann ja gut sein das dir die Träume gesagt haben das du was verändern sollst bzw. das durch die veränderung die Träume aufgehört haben was noch nicht heißt das es bei allen so ist .
Denn ich denke mal du schenkst der traumwelt viel bedeutung im gegensatz zu anderen menschen und evt hat es dir geholfen weil du wolltest bzw daran geglaubt hast das es hilft ;-)
Allerdings geb ich dir teilweise recht schlimmer Träume gerade mit hinsicht auf vergangenheit sollten auf und verarbeitet werden nur wollen das viele nicht da iss doch ein sehr schwerer weg sein kann und wär es dann gerechtfertigt sie zu unterdrücken ?!
Ich persönlich z.B schenke Träumen wenig bedeutung evt mag es daran liegen das ich nicht wirklich alpträume hab ich träume eigentlich ganz normal naja wenn ich dann mal träume ;-)

Zu dem psychischkrank naja das ist wieder so eine Sache ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen finde ich das dies wieder stark von einem selbst beeinflußt wird ob man abdreht oder nicht ich denke das sollte man relativ sehn .

Das Träume aus dem unterbewusstsein kommen ist mir irgenwie klar . naja vermute ich mal stark aber haben sie auch wirklich was mit uns zu tun ?
Ich denke das Träume zu stark von dem Umfeld beinflusst werden z.B wenn ich morgens aufwache kommt es durchaus vor das im Hintergrund noch die glotze läuft , da ich meisten Phönix zum einschlafen anhab laufen morgens meistens oder oft dokus wenn ich aufwache.
Und nicht selten hab ich den inhalt der dokus in meinen Traum eingebaut . also denke ich das träume zwar was mit uns zu tun haben könnten aber nicht zwangsläufig müssen . evt hat sogar nur ein kl. Bruchteil mit uns zu tun und der rest entsetht durch das Umfeld ( Fernseh , Musik , Autos vorm Fenster etc )

Lg Genius
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