[align=center][font=Eras Light ITC]Was haben das Hirn und eine Stricksocke gemeinsam?[/font][/align]
Nicht nur, dass es bei einigen immer wieder mal nicht auffindbar ist
Im Laufe der Jahrtausende wurde unser Gehirn so "gestrickt", dass wir unsere Welt so wahrnehmen, wie wir sie wahrnehmen. Dass wir so denken, wie wir denken. Dass unser Gehirn so funktioniert, wie es funktioniert.
Das, was ich jetzt versuchen werde zu erklären, ist ziemlich abstrakt...
Wir nehmen die Welt so wahr, wie die Evolution/Gott (<- irrelevant) uns so geformt hat. Das hat zur folge, dass wir in der Wahrnehmung sogut wie absolut gleich sind. Das nennen wir normal.
- Aber nach der modernen Wissenschaft wissen wir auch, dass unsere Wahrnehmung nicht immer richtig und real ist (Illusion, Fata Morgana, Farberkennungsunterschiede auch nur innerhalb des Bekanntenkreises).
- Oder nehmen wir den radikalen Konstruktivismus, welcher besagt, das die Welt nur eine Konstruktion unseres Hirnes ist. Nach neurologischen Erkenntnissen ist auch bewiesen, dass unser Gehirn die Welt "umformt" und uns denken lässt: "Das ist so und nicht anders!"
Diese beiden Punkte sagen bewiesenermaßen aus, dass das, was wir "unsere Welt" nennen eine Konstruktion unseres Gehirnes ist. Es ist auch bewiesen, dass die Bildqualität, welches uns unser Auge liefert geradezu jämmerliche Qualität hat. Das Gehirn füllt diese fehlerhafte Lücken jedoch aus, indem es etwas "dazu-puzzelt", sei es von Erinnerungen oder Ähnliches.
Nun wissen wir, dass wir Menschen keine absolut objektive und universelle Wahrnehmung haben
- [font=Eras Light ITC]Was bist Du dann?
Was bin ich?
Was ist der Baum draußen an der Straße oder der Stein?
Ist es wirklich so kalt?
Schmeckt das wirklich so süß?
War das wirklich ein Piepen?
Ist das nun richtig oder nur eine "falsche"/andere Wahrnehmung?[/font]
Soweit so gut/schlecht.
Der nächste Schritt wäre jetzt diese Programmierung bzw. dieses Gestricktsein unseres Gehirnes abzulegen. Wir müssen die Socke auflösen und die Fäden neu reinstricken.
Weil wir lernen, dass der Himmel blau ist, muss er nicht wirklich blau sein!
Hans-Horst sieht es vielleicht als Orange, nur nennt er es "blau", aufgrund der Wahrnehmungsrelativität. Ist dieser dann verrückt, wenn er sagen würde, der Himmel sei aber orange und nicht blau?
Wie würde ein Mensch den Himmel nennen, wenn er noch nie gelernt hat, dass der Himmel blau ist?
[font=Eras Light ITC]Fazit[/font]
[align=center][font=Eras Light ITC]Um die Welt so wahrzunehmen, wie sie wirklich ist, müssen wir also unsere erlernte Wahrnehmung loswerden.
Wir sind zu sehr gebunden an eingebrannte Informationen.[/font][/align]
Und nun. zerfleischt meinen Thread
MfG,
[font=Tempus Sans ITC]Ategato[/font]

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