Theorien in Bezug auf extraterrestrisches Leben und Religion

Forum: Glaubensfragen - Geheimbünde


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Theorien in Bezug auf extraterrestrisches Leben und Religion

Beitragvon Svart-Vinter » 13. Nov 2008 - 18:44


In der Bibel gibt es allerhand fragwürdige Abbildungen, die Theoretiker und Wissenschaftler vor ein Rätsel stellt.
Es wird vermutet, dass die Erde schon im biblischen Alter von Außeriridischen Wesen heimgesucht wurde.

Sind Außerirdische Intelligenzen sogar an unserer Schöpfung beteiligt gewesen?
Könnten wir evtl. sogar ein Versuchsprojekt von ihnen sein?

War Gott ein Außeriridischer?

Die Paläo SETI Hypothese besagt u.a. das die Außeriridischen von den Urmenschen für Götter gehalten wurden,
was natürlich die vielen Abbildungen in der Bibel erklären "könnte".

Erich von Däniken sagt, dass der Ursprung des Lebens außeriridisch ist, was die Weltreligion in Frage stellt.

Was sagt ihr dazu?


Viele Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
Svart-Vinter

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Beitragvon Mike » 13. Nov 2008 - 20:30


"dass die Erde schon im biblischen Altern"
Wenn man bedenkt, dass es Überlieferungen gibt, mit denen verglichen die Bibel noch relativ jung ist, liest sich der Satz komisch. Aber es hat sich halt als Usus eingebürgert ;-)

Laut den Sumerern fanden Enki und Enlil und die restliche Götterhorde (so um die 400000 v. Chr!!! laut Sitchin) bereits halbwegs intelligente Lebewesen vor, als sie die Erde besuchten. Durch die Vermischung der höherentwickelten Ausserirdischen (Anunnaki) mit den Menschenfrauen entstanden "Halbgötter", was Enlil erzürnte, entstand die verheerende Sintflut, bewirkt durch das Abschmelzen der Polkappen, was die Anunnaki wussten, den Menschen jedoch bewusst verschwiegen (Enlil war ja erzürnt *g*). Soweit nachzulesen bei Sitchin.

Eine andere Theorie gibt es, dass wir Menschen früher im Sternbild Aldebaran beheimatet waren und aufgrund von diversen... Problemen dann fliehen mussten, um unsere Art zu erhalten.

Erich von Däniken dürfte wohl der bekannteste Vertreter und auch der Pionier sein. Zumindest was die Öffentlichkeit betrifft. Die Überlieferungen selbst wurden bereits von den Tempelrittern und ähnlichen Geheimbünden bewahrt und weitergegeben.


Nicht alle Weltreligionen werden in Frage gestellt, lediglich diejenigen, die vom Menschen gemacht wurden, um andere Menschen zu unterdrücken oder zu Marionetten zu machen.
Gehen wir Mal von polytheistischen Religionen aus, die - um sie nur kurz zu umschreiben - ein Abbild der menschlichen Welt sind. Es existiert ein Götterrat, es existiert ein "Göttervater"/Präsident/Kanzlerin(Odin, Zeus, Jupiter, ...). Diese polytheistischen Religionen waren in ihren Ursprüngen regional gebunden, wenngleich die Germanen fremde Götter annahmen und auch die Römer fremde Götter in ihr Pantheon aufnahmen. Aber ursprünglich waren sie regional gebunden. Ein kleiner Denkansatz: Was, wenn die Ausserirdischen uns besuchten und - nachdem sie die Welt unter ihresgleichen aufteilten, um über sie zu herrschen - danach "Regierungen" bildeten? Wie oft sehen wir Politiker? Würde es kein Fernsehen geben, würden wir sie so gut wie nie zu Gesicht bekommen. Aber ihre Namen und ihre Taten sind dennoch in aller Munde. Ich halte diese Theorie für ziemlich unwahrscheinlich, wollte damit nur darauf hinweisen, dass die Existenz ausserirdischen Lebens nicht zwingend die Weltreligionen zu Fall bringen muss.
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Beitragvon The_Sorrow » 14. Nov 2008 - 18:47


Meiner Meinung nach ist Religion einerseits der Glaube an etwas aus Unwissenheit und dem Drang danach etwas zu haben was einen auch in schweren Situationen hilft. Andererseits könnte auch das mit denn Außerirdischen stimmen, was nicht so fantastisch klingt wie die Existenz eines höheren Wesens aber auch reine Spekulation.
Wäre das war könnte man das Al Azif in gewißer Weise als neue Bibel ansehen auch wenn dieses Buch noch strittiger diskutiert wird als die Bibel.
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Beitragvon Mike » 14. Nov 2008 - 19:25


Religion ist der Glaube an etwas aus Unwissenheit und dem Drang danach, etwas zu haben was einem auch in schweren Situationen hilft


Da muss ich ganz entschieden JEIN schreien ;-)
Der Glaube an etwas Größeres selbst ist meiner Meinung nach nicht falsch. Denn egal wie man es sieht - selbst wenn man nur Natur- bzw. Wissenschaftsgläubig ist, dann muss man der Aussage zustimmen, dass die Natur nichts ohne Grund erschafft. Und jeder Mensch hat von Natur aus den Glauben an etwas Größeres in sich - wie sich dieser entwickelt hängt ganz von der Erziehung und dem Umfeld ab.
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Beitragvon Nibiru » 1. Mär 2009 - 21:14


Ich glaube nicht, dass glaube aus Unwissenheit entsteht, sondern vorallem aus Interesse.

Was wissen wir denn? Wir wissen das, was wir wahrnehmen. Was können wir Wahrnehmen? Da fängt schonmal das Problem an. Definiert mir das Wort Wahrnehmung. Dann kommen so Sachen hinzu wie subjektive Wahrnehmung, Realität, Subjektive Realität, Objektive Realität usw.
Das meiste was wir Wissen zu glauben ist nunmal auch nur glauben. Hat von euch schonmal wer ein schwarzes Loch gesehen?

Ich sehe im Grunde nicht viel unterschied, wieso man an Wissenschaft glauben sollte, aber nicht an Religion.
Sicherlich kann man bis zu einem gewissen Punkt Beweise liefern, selbst erfahrungen sammeln, die unsere Wahrnehmung beeinflußen. Aber dann wird der Punkt kommen - wo man sich die Realität nichtmehr vorstellen kann. Und wie ist das möglich? Wenn wir z.b. von einem Schwarzen Loch reden (Um das Beispiel nochmal aufzugreifen) dann heisst es, dass ein Schwarzes Loch durch seine Raumzeitkrümmung/Dichte, jede Form von Energie und Materie anzieht und sie komprimiert. Das kann man sich nicht vorstellen. Das klingt einfach wie Fantasie, vorallem für uns Menschen die auf der Erde so ein friedfertiges Leben führen, und sich überhaupt garkeine Gedanken machen über solche Dinge. Es klingt ganz einfach unrealistisch. Wir können es nicht wahrnehmen, und wir können es uns nicht vorstellen. Und trozdem scheint es, laut Wissenschaftler Real zu sein. Also wo ziehen wir nun die grenze zwischen Glauben und Realität?

Ich finde, dass Religion und Spiritualität den Menschen sehr gut tun kann. Nicht jetzt als Hilfe in schweren Situationen, sondern als generelles Interesengebiet. Aber ohne zweifel kann das ganze auch gefährlich sein, wie schon oft bewiesen wurde.
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