Das ist doch nur ein Hirngespinnst von Leuten, die auf Drogen sind. Sie wurde nur erfunden, um die Menschen unter Kontrolle zu halten.
Wissenschaftler sind einfach nur macht- und geldgierige Menschen, die die Wissenschaft für egoistische Zwecke benutzen.[/align]
Ihr haltet mich für einen Spinner, weil ich Quatsch labere?
Hmm maybe ist das so, aber dann gilt das dank der Meinungsrelativität auch für jeden anderen. Ich habe diesen Einstieg bewusst so gewählt. Lasst es mich näher erläutern.
Betrachten wir doch mal das Wesen der Wissenschaft. Auf was basiert sie? Auf Logik und Fakten. Auf was basieren Fakten? Auf Erkenntnissen, die man mit Maßstäben feststellt.
Durch wen sind diese Maßstäbe entstanden? Menschen. Genau! Und genau hier liegt der Knackpunkt.
Nehmen wir an, Religionen sind nur durch den Menschen entstanden und nicht von göttlicher Entität. Wieso wird dann die Wissenschaft nicht genauso betrachtet, wie die Religion? Im Endeffekt basieren doch beide auf Menschen oder?
Sogar mein atheistischer Mathelehrer sagt, dass beispielsweise die Mathematik auf einer Lüge basiert. Zahlen existieren nicht, sondern wurden von Menschen erfunden; sie existieren nicht real. Das hat er selber als Mathelehrer und überzeugter Atheist gesagt. Und Wissenschaftler glauben an diese Zahlen, weil sie dadurch besser im Leben klarkommen. Etwa genau so wie Religiöse an Gott?
Ok, dann könnte man jetzt zur Verteidigung der Atheisten sagen, dass bei der Wissenschaft Experimente bestätigen, dass diese wissenschaftliche Erkenntnisse richtig sein müssen und somit Gültigkeit haben. Schön und gut.
1. Punkt: Wenn ein Experiment ein positives Ergebnis hat, muss das nichts bedeuten. Es ist schon sehr oft passiert, dass nach Jahren bei einem Ergebnis herausgefunden wurde, dass es wegen etwas ganz anderem so ist, wie es ist. Das schonmal als Argument, dass die Wissenschaft längst nicht so perfekt ist, wie die meisten es behaupten.
2. Punkt: Hier kann man ganz locker sagen, dass es bei der Religion auch "Experimente" gibt, die positive Resultate ergeben. Das einzige ist nur, dass diese nicht auf dem Weg der Wissenschaft nachweisbar ist. Das hat jedoch nicht zu bedeuten, dass sie deswegen falsch sind. Man könnte auch sagen, dass es nötig ist, wissenschaftliche Erkenntnisse auf religiöser Basis zu untersuchen. Wenn dann kein positives Ergebnis rauskommt, dann ist die wissenschaftliche Erkenntnis nicht unbedingt richtig. Die Wissenschaft und Religion sind im Wesen viel ähnlicher, als es den Anschein hat.
Und ich kann es nicht nachvollziehen, dass die Wissenschaft obwohl ihrer Wesensgleichheit aus epochalen Faktoren der Religion bevorzugt wird.
3. Punkt: Wer nun als Argument benutzt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beigetragen haben, dass wir uns so weit entwickelt haben, hat es nicht ganz verstanden. In der Religion gibt es viele Dinge, die man nur damit und nicht mit der Wissenschaft erreicht. Beispielsweise sind religiöse Eingebungen etc. mit bestimmten Riten möglich. Durch Kabbala oder bestimmte Meditationsarten kann man sein Schicksal beeinflussen (welches in der Wissenschaft nicht mal existiert) oder oder oder. Die Wissenschaft bezieht sich hauptsächlich auf das materielle, aber das ist nur eine Seite von zwei.
Fazit: Schlussendlich wird die Wissenschaft so hochgepriesen, obwohl es doch so gleich ist mit der Religion. Es sind zwei verschiedenartige Systeme, die laut der genannten Begründung eigentlich total gleichwertig sind. Wissenschaft ist demnach ein Synonym für Glaube bzw. in dem Fall sogar Religion.
Atheismus resultiert nach meiner hier erläuterten Begründung aus Arroganz, weil die Wissenschaft auf menschlicher Ebene basiert und nicht, wie in der Religion behauptet, auf göttlicher. Im Endeffekt, sind jedoch trotzdem beide im Wesen gleich und jeder muss für sich selber entscheiden, welchen Weg er wählt, aber er kann nicht das eine oder andere total falsch reden.
Mein Fazit: Die Mischung machts!
Vielen Dank.
MfG,
Ategato

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