Ein 73-jähriger Pfarrer hat sich auf dem Gelände des Erfurter Augustinerklosters mit Benzin übergossen und angezündet.
Nach Angaben von Pröpstin Begrich war Sorge über die Ausbreitung des Islam Auslöser für die Tat.
Aus Sorge über die Ausbreitung des Islams hat sich ein 73-jähriger Pfarrer in Erfurt mit einer Selbstverbrennung getötet.
Der Mann übergoss sich am Reformationstag auf dem Gelände des Erfurter Augustinerklosters mit Benzin und zündete sich an,
wie Pröpstin Elfriede Begrich am Mittwochnachmittag mitteilte.
Damit habe der 73-Jährige, der am Mittwoch gegen 14 Uhr seinen Verletzungen erlag,
seine große Sorge über die Ausbreitung des Islam zum Ausdruck bringen wollen.
In einem Brief habe er dazu aufgefordert, das Problem ernster zu nehmen, sagte Begrich.
Bevor sich der Pfarrer im Ruhestand mit Benzin übergoss, soll er «Jesus und Oskar!» gerufen haben.
Erläuterung zu "Oskar":
Am 18. August 1976 hatte sich der Pfarrer Oskar Brüsewitz auf dem Marktplatz in Zeitz selbst verbrannt.
Dies wurde als Fanal gegen das DDR-Regime verstanden.
Er hatte zuvor Plakate an seinem Auto befestigt, auf denen stand:
«Die Kirche in der DDR klagt den Kommunismus an! Wegen Unterdrückung in Schulen an Kindern und Jugendlichen.»
Quelle: http://www.netzeitung.de/vermischtes/450255.html
Finde ich ziemlich mutig...
Dennoch stellt sich die Frage, was so eine Tat bezwecken soll?
Diejenigen gegen die es gerichtet war, wird es vermutlich anheizen und die Politiker, die damit in Bewegung gesetzt werden sollen,
etwas zu unternehmen.... die schauen drüber hinweg.
Wie denkt Ihr darüber?
Schade, dass nicht mehr darüber steht, aber wie ist die "Ausbreitung des Islams" gemeint?
Und ist es nicht etwas eigenartig, genau das zu machen, was z.B. islamistische Selbstmörder auch tun?
Setzen sie damit wirklich ein Zeichen?
Ich denke eher, dass solche Aktionen für die Katz' sind...
Viele Grüße.

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