Kann es sein, daß negatives Denken, also die übermässige Befürchtung, eine Krankheit zu bekommen,
den Ausbruch dieser Krankheit auch begünstigen könnte?
Es ist schon eine halbe Ewigkeit her, 5 Jahre mindestens, als ein guter Freund von mir sich übermässig starke Sorgen machte,
an irgend einer Form von Krebs zu erkranken. Und tatsächlich, einige Monate später wurde bei ihm Hautkrebs diagnostiziert.
Hab mich oft gefragt, ob das eine Art Vorahnung war, oder ob er mit seinem Denken eine Krankheit "heraufbeschworen" haben könnte.
Zur potentiellen Hautkrebs Gefahrengruppe zählt er jedenfalls nicht.
Klar ist es Unsinn, zu glauben, NUR der bloße Gedanke an Krebs, würde diesen auch auslösen.
In diesem Fall spielen auch genetische Voraussetzungen und etliche andere Faktoren eine Rolle.
Aber ich glaube, daß Gedanken durchaus die Verfassung des Immunsystems und den Verlauf einer Krankheit beeinflussen können.
Positives Denken spielt beim Genesungsprozess jedenfalls eine Rolle.
Patienten, die sich ständig mit ihrer Erkrankung beschäftigen, haben oft einen ungünstigeren Heilungsverlauf.
Patienten, die ganz unbedarft mit ihrer Krankheit umgehen, sind meist deutlich schneller wieder auf den Beinen.
Angst vor einer bestimmten Krankheit fördert im Körper einen ständigen Stresspegel und der drückt auf das Immunsystem und die Psyche.
Die Gefahr, in eine Depression zu steuern oder dauernd erkältet zu sein, ist hier wesentlich größer,
als beispielsweise eben an einem schweren physischen Schaden wie Krebs zu erkranken.
Wie seht ihr das?


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