Black Metal ist eine Subkultur des Metal, welche Ende der 1980er in Norwegen und Schweden entstand und sich rasch in Nord- und Mitteleuropa ausbreitete.
Der schwer zu begrenzende Begriff wird für Bands verwendet, deren Image, Auftreten und Texte eine Verbindung satanischer, heidnischer oder misanthropischer Elemente aufweisen. Allerdings gibt es auch andere Definitionen, zum Beispiel allein über die Musik. Der Gesang ist in der Regel eine Art Gekrächze oder Geschrei, während das Gitarrenspiel sich durch überwiegend monotone Riffs auszeichnet. Am Schlagzeug dominieren Doublebass und Blastbeats. Vereinzelt werden auch Keyboards zum Aufbau eher orchestraler Momente verwendet.
Der Szene lastet der Ruf an, von Menschen mit nationalistischer, nationalsozialistischer, rassistischer oder zumindest ausgeprägter patriotischer Einstellung dominiert zu werden, dies vor allem aufgrund einiger Zeitungsartikel und Äußerungen einzelner Musiker. Gefördert wurde dieses Vorurteil vor allem durch die kriminellen Akte, welche Mitglieder der norwegischen Szene verübten – unter anderem setzten diese mehrere Kirchen in Brand.
1984 veröffentlichte die schwedische Band Bathory ihr gleichnamiges Debüt-Album, welches textlich und thematisch von Venom beeinflusst war, musikalisch aber teilweise bereits andere Wege einschlug. Hier kam der typische Krächzgesang auf, und der rohe Proberaum-Klang setzte den Standard des „schmutzigen“ Klangs, der dem Black Metal seither zu eigen ist. Bald begann sich dieser neue Stil vor allem in Skandinavien zu verbreiten. Bathory selbst verfeinerten in den späten 80er Jahren ihren musikalischen Stil und begründeten nebenbei auch den so genannten Viking Metal, eine Abart des Black Metal mit teilweise epischer Ausrichtung, dessen textuelle Inhalte sich vor allem auf die nordische Mythologie beziehen.
Gedankengut
Ob ein gemeinsames Gedankengut existiert, wird sogar innerhalb der Szene angezweifelt. Dennoch lassen sich unter den einzelnen Richtungen gemeinsame Grundgedanken finden.
Eine in den Songtexten immer wieder thematisierte Emotion ist der Hass. Das Gefühl des Hassens und Gehasstwerdens stellt für den Black Metaller eine zentrale Erfahrung dar. Man betrachtet den Hass als ein Mittel, um sich selbst von der Welt zu distanzieren, und sich selbst so besser zu erkennen. Der Hass tritt als allgemeine Misanthropie und Lebensfeindlichkeit in Erscheinung. Teilweise steigert sich dies dazu, jedem Leben den Wert abzuerkennen – auch dem eigenen, was erklärt, weshalb manche Black Metaller zu autoaggressivem Verhalten neigen. Analog dazu ist Todessehnsucht ein häufiges Motiv des Black Metal.(IN MEINEM FALLE)
Mentale Selbstversenkung tritt in vielen Liedern als Thema auf, worauf wohl auch die gewollte Monotonie vieler Stücke zurückzuführen ist, durch welche hypnotische Atmosphären kreiert werden sollen. Während Emotionalität weitestgehend verpönt ist, sehen viele Anhänger in der Musik einen Weg zu tiefgehendem spirituellem Erleben.
So um sich jetzt noch mehr Bilder machen zu können habe ich hier einige links Aufgelistet
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Um sich ein Musikalisches Bild zu machen >
> http://www.myspace.com/sterbendfans < "Sterbend"
> http://www.myspace.com/sickblackart < " Fäulnis"
Zu weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung

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