Schlechte Vorstellungen

Forum: Psychopathologie - Psychische Störungen


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Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Hector » 24. Jul 2009 - 17:12


Hey!
Also ich hab da mal ein Problem und zwar das ich mir selbst schlechte Sachen vorstelle!
Es fing an mit Krankheiten vorstellen und immer wenn ich jemanden kranken gesehen hab, dann dachte ich ich hätte auch die Krankheit und hab mir das auch bildlich vorgestellt!
Aber es gibt auch andere Sachen wie zum Beispiel wenn jetzt jemand verstoreben ist oder so einfach den gedanke habe des es ihm recht geschieht und und und!
Das unterdrückt auch einen wenn es ein Teil von deine Leben wird!
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Thanatos » 24. Jul 2009 - 17:45


Hallo Hector und willkommen im UQ-Forum,

wenn man sich einbildet, man hätte Krankheiten, dann nennt man das Hypochondrie. Das ist eine durchaus ernstzunehmende Krankheit und sollte, wenns eine gewisse Grenze überschreitet, von einem Psychiater behandelt werden.

Dein zweites Problem versteh ich leider nicht ganz, aber überhaupt fehlt in Deinem Post eine konkrete Frage oder eine Aufforderung, an der man erkennen könnte, wie wir Dir helfen könnten. Vielleicht kannst Du die ja noch nachreichen?

Gruß,
Thanatos
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Mike » 24. Jul 2009 - 17:51


Ich kann mir schon vorstellen, was Hector meint. Das alles kann zu Angst-/Paniksituationen führen, in denen man sich dann noch mehr versteift. Man saugt sich mit negativen Vorstellungen voll, und zwar immer wieder, so dass sich diese Bilder in deinem Unterbewusstsein festkrallen und es dir dann schlecht geht, obwohl es dir EIGENTLICH gut gehen müsste.

Es gibt dazu ganz einfache Selbsterziehung, die zugegebenermaßen lächerlich klingen mag: Jeden Tag nachm Aufstehen sagst du dir mehrmals "Heute wird ein guter Tag"/"Es geht mir gut". Du pumpst dich schon am Anfang mit positiven Gedanken voll, aber es sollten immer die Gleichen sein - denn dann wird es zur Routine, die du nach ein paar Wochen gar nicht mehr ausführen musst, damit sie wirkt.

Das bedeutet aber jetzt auch nicht, dass du wie ein Grinseäffchen in der Gegend rumrennen musst. Es sollte aber helfen, eine kleine Schutzmauer gegen allzu negative Gedanken aufzubauen. Und wenn diese Schutzmauer steht, kannst du dich analysieren: WIESO stellst du dir solche Dinge vor? WIESO glaubst du, dass dir das passieren könnte, was du bei anderen siehst. WILLST du es vielleicht, weil du dich indirekt bestrafen willst oder denkst, du würdest dich dann besser fühlen?


Im Übrigen: Willkommen im UQ-Forum. Vielleicht könntest du ja ein kleines Vorstellungsthema aufmachen ;-)
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Hector » 24. Jul 2009 - 18:41


Danke für deinen ratschlag Mike!
Ich werde es versuchen!
Ich weiss selbst noch nicht genau warum ich das mache aber werde schon dahinter kommen hoff ich mal!
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Svart-Vinter » 25. Jul 2009 - 04:44


Hector hat geschrieben:Es fing an mit Krankheiten vorstellen und immer wenn ich jemanden kranken gesehen hab, dann dachte ich ich hätte auch die Krankheit und hab mir das auch bildlich vorgestellt!



Das könnte z.B. auch so etwas wie Empathie sein, aber um sagen zu können, was es ist, schweifst Du leider zu wenig aus,
ein paar mehr Infos wären vielleicht von Vorteil.

Ich denke, jeder Mensch hat sich schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn gewisse Mitmenschen tot wären...


Hector hat geschrieben:Das unterdrückt auch einen wenn es ein Teil von deine Leben wird!


Inwiefern unterdrückt es Dich, bzw. wie wirkt sich das geschilderte Problem auf Dein Leben aus?


Viele Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Hector » 25. Jul 2009 - 10:10


Es ist so!
Man ist sich zwar bewusst das es nicht normal ist aber ich kann es nicht abstellen!
Man kommt sich so wie ein Bösewicht vor, z.B anstatt mich über etwas freuen denke ich negativ drüber!
Früher hatt ich noch den Tik das ich Wege zurück gelaufen bin um etwas anderes zu denken zum Glück mach ich das net mehr!
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Hector » 26. Jul 2009 - 18:51


Das hat mir jetzt schon weiter geholfen, was Mike gesagt hat!
Ich versuch das jetzt auch mit ignorien das heist wenn ich an etwas schlechtes denke, versuche ich es zu ignorieren.
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Mike » 27. Jul 2009 - 19:16


Gut, wenn ich helfen konnte. Aber wie gesagt: Ignorieren nur bis zu nem gewissen Punkt, bis du dir sicher bist, dass du für eine Reflektion bereit bist ohne rückfällig zu werden. Denn früher oder später musst du dich deinen Ängsten stellen. Dabei muss nicht jede Angst aufgearbeitet werden, aber die Gröbsten wären hilfreich.
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Re: Schlechte Vorstellungen

Beitragvon Haderlumpin » 28. Jul 2009 - 17:37


Wo du jetzt auch noch das mit dem "Wege zurücklaufen" erwähnst...das hört sich für mich alles etwas nach Zwangsgedanken an. Wenn ich das richtig verstanden habe, stellst du dir "schlimme Dinge" vor und zwar nicht nur wie es z.B. wäre, selbst eine Krankheit zu haben, sondern auch Dinge, die anderen zustoßen könnten. Vielleicht sogar, Dinge, die du selbst tust oder zu denen du vermeintlich beiträgst. Da du meinst, dir wie ein "Bösewicht" vorzukommen. Wenn du unter diesen Gedanken leidest und nicht weißt, wie du das unterbrechen kannst, hol dir professionelle Hilfe bei jemandem, der sich mit Zwangserkrankungen auskennt. Und hab keine Angst, dass das "verrückt" wäre oder dass man dich für einen schlechten Menschen hält o.ä.!
"Dass das Leben Höhen und Tiefen kennt, weiß auch der moderne Mensch, aber in seinen Augen kommt eigentlich nur den Höhen ein Recht auf Existenz zu, die Tiefen haben es verwirkt, ihnen droht die Höchststrafe der Moderne, die Abschaffung und Entsorgung." (Wilhelm Schmid)
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