Schlafstörungen im Zusammenhang mit psychischen Problemen
- Depressive Erkrankungen -
Schlafstörungen können Vorboten wie auch Symptome einer Depression sein.
Die meisten Betroffenen können nicht gut einschlafen. Sie wachen nachts häufiger auf und erwachen morgens früher als gewohnt.
Quälende Gedanken halten sie vom Schlafen ab. Viele klagen über schlechte Träume.
Werden derartige Schlafstörungen diagnostiziert, dann sollte in jedem Fall auch die Grunderkrankung behandelt werden.
- Angsterkrankungen -
Auch Angsterkrankungen gehen häufig mit Ein- und Durchschlafproblemen einher.
Betroffene wachen in der Nacht mit Herzjagen, Schweißausbrüchen und Atemnot auf.
Manchmal sind Alpträume der Grund, manchmal treten solche Panikattacken auch ganz spontan auf.
Ihre Angst und zwanghafte Gedanken hindern viele daran, wieder einzuschlafen.
Auch solche Beeinträchtigungen des Schlafs sind heute gut behandelbar.
- Posttraumatische Belastungsstörungen -
Schwere traumatische Erlebnisse - wie zum Beispiel Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Kriegsereignisse oder Naturkatastrophen -
verfolgen die Betroffenen oft ein Leben lang.
Man spricht dann von einer "Posttraumatischen Belastungsstörung". Tagsüber kann es gelingen, diese Erlebnisse und Bilder zu verdrängen;
Nachts brechen sie häufig ungewollt wieder auf: in Form von gestörtem Schlaf, von Ängsten, von Träumen und Alpträumen.
Bei der Bewältigung solcher Erlebnisse sollte und kann dem Betroffenen psychotherapeutisch geholfen werden.
- Alkoholabhängigkeit -
Der ständige Konsum von Alkohol kann die normale Schlafstruktur zerstören.
Wir schlafen unter Einfluss von Alkohol zwar schneller ein, doch auf Dauer werden Tief- und REM-Schlaf unterdrückt.
Im Laufe der Nacht, wenn der Alkohol im Körper abgebaut wird, kommt es zu Entzugserscheinungen.
Alpträume stellen sich ein oder die Betroffenen schlafen unruhig und wachen unerwartet auf.
- Schlafstörung bei Hypnotikaabhängigkeit -
Durch eine dauerhafte Einnahme von Hypnotika kann sich der Körper an die synthetische Schlafhilfe gewöhnen.
Oft muss die Dosis des Medikamentes daraufhin erhöht werden, denn der Körper spricht nicht mehr wie gewohnt auf die Einnahme an.
Nach dem Absetzen von Hypnotika tritt häufig eine noch grössere Schlaflosigkeit auf, als vor der Einnahme der Schlafmittel.
Die Beschwerden können längere Zeit andauern und am Tage zu Schwindel, Ruhelosigkeit und Übelkeit führen.
- Schlafstörung bei Stimulanzienabhängigkeit -
Die Einnahme von sogenannten Stimulanzien, wie z. B. Amphetamine, Nikotin, Koffein oder Appetitzügler,
kann den Schlaf verkürzen oder völlig unterdrücken.
(Auch die Wirkstoffe einiger anregender Medikamente, wie z. B. Theophyllin,
können sich übrigens negativ auf die Schlafdauer und Schlafqualität auswirken.
Sprechen Sie darauf Ihren Arzt an.)
Quelle: Klick
Erkennt ihr euch in einer oder sogar mehreren von den Beschreibungen wieder?
Ich habe mindestens 3 dieser Schlafstörungen.
Was kann man Betroffenen Menschen raten?
Liebe Grüße.

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