Religiöse Erscheinungen

Forum: Glaubensfragen - Geheimbünde


Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme. Religionspsychologie, Religionsgeschichte, spirituelle Religion, Religionsphilosophie und eigene Ansichten.




Religiöse Erscheinungen

Beitragvon Svart-Vinter » 22. Sep 2008 - 10:47


Es gibt viele Aufzeichnungen von religiösen Erscheinungen wie z.B. Stigmata, weinende und/oder blutende Statuen in Form der Mutter Gottes,
aber auch andere Erscheinungen wie das Gesicht Christi auf einem Pfannekuchen oder auf der Rinde eines Baumes.

Rätselhaft bleibt auch das sogenannte "Rasenkreuz".

Seit 1956 ist es genau an der Stelle des Eisenberger Erscheinungsortes wie von Geisterhand geschaffen im Boden eingeprägt,
praktisch über Nacht entstanden.

Bild


Es blieb bis heute in seiner Struktur erhalten.

Bild


Die Hochschule für Bodenkultur in Wien machte auf Veranlassung eine Bodenprobe und konnte durch Bodenprobenvergleiche innerhalb
und außerhalb des Kreuzes sowie durch Analysen der Pflanzen im Kreuz und weitere Untersuchungen keinerlei Anzeichen dafür finden,
dass der Boden irgendwie manipuliert worden wäre.

Bemühungen, das Rasenkreuz mit Hilfe von Unkrautvertilgungsmitteln "nachzumachen", scheiterten kläglich:
Es gelang weder, die scharfen Linien zu "kopieren", noch den Welkprozess über längere Zeit hin zu erhalten.

Ebenso führten Strahlenmessungen zu keinem plausiblen Ergebnis.

Mehr Infos: http://www.eisenberg.org/index.php5


Was könnten solche Erscheinungen bedeuten? Versucht Gott mit uns Kontakt aufzunehmen?


Viele Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
Svart-Vinter

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Beitragvon Lucivar » 22. Sep 2008 - 20:49


ich denke eher, dass es Schwindel ist, der von einigen Christen hoch und heilig gepflegt wird.

"Du magst Eis, du magst Eis, du liebst Eis, du kannst ohne Eis nicht leben, ohne Eis bist du hoffnungslos, deine Existenz ist sinnlos - ohne Eis. Ohne Eis bist du ein Scheiss."

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Beitragvon Hagazussa » 22. Sep 2008 - 21:41


Ich möchte diesen Thread nicht gleich zerpflücken...aber...

Als ich ihn gelesen habe, hatte ich sofort einige Fragen bzw. Ungereimtheiten im Kopf.

Ich kann das, was da geschehen/geschieht nicht wiederlegen, dennoch habe ich folgende Anmerkung dazu.

Was hat "Gott" denn mit einem Kreuz zu tun?

Das Kreuz ist eine Erfindung der Kirche.
Nur in der Bibel und in verschiedenen Religionen wird das "Kreuz" erwähnt.
Und die Bibel und Gott haben soviel gemeinsam wie Feuer und Wasser...
Die Bibel ist desweiteren auch eine Erfindung der Kirche...(wie soll man sonst die Menschheit manipulieren)
Wer die Bibel mal "wirklich" liest, merkt, das sie sich sehr oft wiederspricht und völlig "unlogische" Dinge als Wahr bezeichnet.


Ich finde das, zwar auch sehr interessant, was da passiert, dennoch denke ich, wenn "Gott" mit uns wirklich in Verbindung treten wollte (wenn es ihn denn gibt), dann würde er das wahrscheinlich nicht auf "diese" Art machen.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon Mike » 22. Sep 2008 - 22:29


Da muss ich dir widersprechen, Haga... das Kreuz ist älter als die Kirche. Es verbindet Horizontale und Vertikale, verbindet zwei Dinge miteinander. Ich bin jetzt ehrlich gesagt zu müde, um das alles niederzuschreiben... vielleicht find ich morgen die Muße dazu. Jedenfalls ist das so nicht ganz korrekt, dass das Kreuz von den Christen erfunden wurde.

Die Bibel ist nur deshalb falsch, weil der Mensch darin rumgefuhrwerkt hat. Stellenweise sind ganz sinnvolle Gleichnisse vorhanden, die man auch lebens-fördernd deuten kann. Die 10 Gebote sind zum Großteil ein Grundwerk des sozialen Miteinanders. Aber natürlich kann ich auch nicht leugnen, dass sich Widersprüche auftun, und dass der christliche Glaube nichts mit der Institution Kirche zu tun hat ;-)

Was dieses Garten-Kreuz betrifft... ich glaube nicht an etwas "Übersinnliches". Bei solchen Dingen nicht.
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Beitragvon Lucivar » 23. Sep 2008 - 20:28


Dass es das Kreuz vorher auch schon gab wird Haga klar sein, aber als Assoziation mit Gott meinte sie das sicher *denk*

Und die Bibel, hey komm, das ist GAENZLICH Menschenwerk und man braucht auch wirklich nur ein bisschen gesunden Menschenverstand, um die 10 Gebote hinzurotzen. (eher gesagt 8-9), da sie das soziale Miteinander reibungsloser gestalten und niemand hoert so wirklich auf die Gesetze der Menschen, da muss schon ein rockender Obermacker wie Gott her, der dann seinen boesen boesen Zorn auf dich schleudert, wenn du es auch nur WAGST, eines davon zu ueberschreiten! ... Alter!

Ich finde, dass die Christen sich schlimmer ausbreiten als die Pest es je getan hat! Sie rotten seit jeher andere Religionen aus! Sie sollten sich ein Beispiel am Buddhismus in der Hinsicht nehmen *find*

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Beitragvon Mike » 23. Sep 2008 - 20:44


Nun, auch die buddhistische Sichtweise wurde von Menschen geschrieben (z.B. das Baghavadgita, die Veden, die Upanishaden,...). Wo soll es denn sonst herstammen? Aber auch Nietzsches "Der Antichrist" oder Platons "Politeia" wurden von Menschen verfasst und niemand zweifelt daran, dass darin Wahrheit enthalten ist. Ich will nun die Bibel selbst nicht verteidigen, da oft genug "angepasst" wurde - ob im Stillen oder per öffentlicher Kundgebung (Konzile). Wahr ist aber auch, dass es abseits vom christlich-weltlichen Glauben in diesem Buch Gleichnisse oder Wahrheiten gibt, die einem helfen können.
Nochmals: Ich kann das Christentum als Institution nicht leiden und genausowenig kann ich die Bauerngläubigen leiden, die jeden Sonntag in die Kirche rennen und beten, aber wahrscheinlich weniger Bescheid wissen über ihren Glauben als ein Kirchenkritiker. Aber Tatsache ist auch, dass alles zwei Seiten hat.

Zudem schleudert Gott nur im alten Testament selbst seinen "Zorn" auf dich, während im neuen Testament das mehr der Gegenspieler macht.
Ein rockender Gott wär aber in der Tat Mal ganz nett ;-)

Man sollte auch in dieser Hinsicht noch beachten, dass die Bibel nichts Neues erfindet sondern sich in großen Teilen an früheren Kulturen orientiert.

So, Lehrstunde für heute beendet ;-)
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Beitragvon Sydney » 23. Sep 2008 - 21:31


Also ich bin ein sehr religiöser Mensch und meine Religion ist bei mir eigentlich auch allgegenwärtig bei fast allem was ich tue.
Ich bin nordisch-germanische Heidin und für mich kann bereits die Form eines Astes eines Baums von religiöser Erscheinungsform sein, nämlich eine Rune.

Auch die Anwesenheit von Raben hat für micht etwas Heiliges, es sind der Götter Boten. Ich denke, geht man mit offenen Augen durch die Natur, wird einem die Anwesenheit der Götter überall bewußt, auch wenn jeder für sich diesem Gefühl vielleicht einen anderen Namen gibt und es vielleicht nicht Gott nennt, sondern ganz anders und individuell.

Ich finde diese weinenden Madonnen und Menschen mit Stigmata immer äußerst interessant. Ich würde jetzt nicht bei jedem Beispiel sagen:"Oh ja,da sprechen die Götter" aber ich halte es grundsätzlich schon für möglich. Und selbst wenn diese Erscheinungen ein menschliches werk sein sollten, so sind doch auch wir Menschen die Geschöpfe der Götter und es ist nicht unser Wille, sondern es ist die Allmacht der Götter, die sich manifestiert.
Ich selbst habe gewisse religiöse Erlebnisse in meinem Leben gehabt, mehrere und ich habe Jahre damit verbracht zu versuchen zu verstehen, wie gewisse Dinge möglich sind. Ich war früher sogar versucht Physik zu studieren, weil ich all diese paranormalen Ereignisse untersuchen und wissenschaftlich erklären können wollte. Bis ich realisierte, das die Wissenschaft eigentlich die größte aller Glaubensgemeinschaften heute ist und fand meinen Glauben, der vielleicht ohne diese Erlebnisse nicht so stark manifestiert wäre.
"Und solang du das nicht hast, Dieses: Stirb und werde! Bist du nur ein trüber Gast Auf der dunklen Erde" (Goethe)
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Beitragvon Lucivar » 23. Sep 2008 - 21:36


Das mit dem Raumschiff haette man damals vllt auch angebetet als Gott, ich meine, heutzutage ist ja doch einiges entzaubert durch die Wissenschaft, wissen koennen wir es eh nicht. Gab auch damals schon Leute, die nich jeden Stein angebetet haben, auf dem angeblich mal irgendein ach so Heiliger gesessen haben soll -> die pflegte man dann zu verbrennen.

Dass da auch was Wahres drin steckt hab ich doch nie bestritten, ich glaub auch, dass da einige weise Menschen mit dran beteiligt waren, aber das is so ein Misch aus Machtgeilheit und Weisheit. Die Mischung machts. Und ich hab mich schon oft mit der christl. Religion beschaeftigt

Uebrigens auch mit der nordischen :) Thor is mein Liebling. Allerdings hab ich nur einen Glauben: meinen. Dass die Natur ein riesiger lebender Organismus ist, der hervorbring und unermuedlich arbeitet, dieser Organismus schlaeft nie, funktioniert aber 1a. Der Mensch is nur ein Teil vom Ganzen, ein winziger Teil und nich die Krone der Schoepfeung, als was er sich gerne sieht. Und in meinen Augen wuerde die Natur niemals so ein scheiss (sorry) Kreuz in den Rasen pflanzen, voellig unlogisch und unbrauchbar.

(hier bitte unendlich viel Text und Argumente einfuegen, die ich noch im Kopf hab, aber nicht aufschreiben will, weil es sonst viel zu viel wird)

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Beitragvon Mike » 23. Sep 2008 - 22:10


Die indischen Veden berichten bereits von fliegenden Schiffen, also kann man wohl davon ausgehen, dass die Leute das zu deuten wussten. In einer Pyramide sind sogar Hieroglyphen eines Panzers und eines Hubschraubers gefunden worden (auch wenn behauptet wird, dass da verschiedene Schichten eingemeisselt wurden und es nur durch Zufall so aussah).
In den Veden wird auch unterschieden zwischen Raumschiff und Insassen, d.h. sie wussten, dass es nur ein technisches Gefährt und kein Lebewesen war.

Die alten Sumerer unterschieden übrigens auch und kannten Raumfahrzeuge.
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