Reichtum der Musik

Forum: Philosophie - Eigene Ansichten


Philosophie ist der Versuch des Menschen mit dem Mittel des Denkens sein Dasein, die von ihm wahrgenommene äußere Welt und sein eigenes Inneres zu erklären.




Reichtum der Musik

Beitragvon Svart-Vinter » 24. Mai 2010 - 08:29


In Momenten, wo mir Musik sehr viel gibt, stelle ich mir oft die Frage, was Musik anderen Menschen gibt.

Was würde der Mensch ohne Musik machen, wie wichtig ist Musik eigentlich?
Gibt es Menschen, die gänzlich ohne Musik auskommen? Was macht sie mit uns, so das man sich ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen könnte?
Und warum beeinflusst Musik die Gefühle derartig? Gibts etwas vergleichbares?


Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon Mike » 25. Mai 2010 - 08:18


Ich könnte mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Ich bin damit aufgewachsen. Ich liebe Musik, und wenn ich zu Hause bin gibts eigentlich keine ganze Stunde, in der KEINE Musik läuft.

Und ja, Musik gibt vielen Menschen etwas, aber nicht das Gleiche. Und ich finde es faszinierend, dass ein und dasselbe Lied bei mir völlig unterschiedliche Reaktionen hervorrufen können. Das kann von Melancholie zu Rebellentum bis hin zu Nostalgie gehen. Wohlbemerkt - es handelt sich immer um dasselbe Lied!
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon Lirias » 7. Jul 2010 - 19:30


Dem kann ich nur zustimmen. Ich fühle selten so viel wie wenn ich Musik höre.

Musik hilft mir beim konzentrieren, was ich besonders beim schreiben merke. Leider darf ich auf der Arbeit meine eigene Musik nicht hören. Mir ist schon aufgefallen, dass die Geschwindigkeit und Qualität meiner Programmierung stark ansteigt, wenn ich von mir ausgesuchte Musik dabei hören kann.
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon Blackhair » 19. Jul 2010 - 11:28


Lirias hat geschrieben:Musik hilft mir beim konzentrieren, was ich besonders beim schreiben merke. Leider darf ich auf der Arbeit meine eigene Musik nicht hören. Mir ist schon aufgefallen, dass die Geschwindigkeit und Qualität meiner Programmierung stark ansteigt, wenn ich von mir ausgesuchte Musik dabei hören kann.

Da geht es mir genauso. Es gibt kaum eine (freie) Stunde meines Tages in der keine Musik läuft. Manchmal nur im Hintergrund, manchmal konzentriere ich mich voll auf die Musik, was auch sehr schön sein kann. Musik beruhigt mich, kann aber auch anspornen. Das klassische Beispiel wäre Sport, ich laufe gleich viel lieber, schneller, besser wenn ich Musik zum Laufen habe - auch wenn die Musik eigentlich nicht zum Laufen passt.
Auch beim Arbeiten fällt es mir immer wieder auf, ich arbeite viel motivierter mit guter Musik im Hintergrund.
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon Thanatos » 25. Jul 2010 - 18:32


Musik ist wichtig und als Kunstform was ganz besonderes, sicher.
Aber 24 Std. Musik? Bitte nicht. Musik muss man doch auch mal bewusst genießen können.
Dazu brauchts, wie ich finde, auch mal Pausen und reine Musik-Hören-Phasen.
Nicht dieses ständige Nebenher-Gedudel.
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon Blackhair » 26. Jul 2010 - 09:25


Thanatos hat geschrieben:Musik ist wichtig und als Kunstform was ganz besonderes, sicher.
Aber 24 Std. Musik? Bitte nicht. Musik muss man doch auch mal bewusst genießen können.
Dazu brauchts, wie ich finde, auch mal Pausen und reine Musik-Hören-Phasen.
Nicht dieses ständige Nebenher-Gedudel.

Nein, natürlich nicht. Aber ich finde durchaus beides ganz gut, denn teilweise hat man ja nicht die Möglichkeit sich der Musik voll "hinzugeben", Beispiel Arbeit. (Falls es überhaupt möglich/erlaubt ist auf der Arbeit seiner eigenen Musik zu lauschen ;)) Aber in meiner Freizeit finde ich es selbstverständlich auch schön einfach mal Musik ohne Nebenbeschäftigung aufzudrehen und die Musik selbst als Beschäftigung anzusehen, da hast du schon recht.
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon Mike » 26. Jul 2010 - 10:10


Thanatos hat geschrieben:Musik ist wichtig und als Kunstform was ganz besonderes, sicher.
Aber 24 Std. Musik? Bitte nicht. Musik muss man doch auch mal bewusst genießen können.
Dazu brauchts, wie ich finde, auch mal Pausen und reine Musik-Hören-Phasen.
Nicht dieses ständige Nebenher-Gedudel.


Es gibt natürlich Situationen, in denen ich der Musik mehr nachhänge als dem, was ich eigentlich mache (was insbesondere beim Autofahren ungesund werden kann ^^). Aber es gibt auch Zeiten, in denen ich einfach nur "berieselt" werden will. Es gibt Musik, die MUSS man einfach bewusst hören, damit sie ihre ganze Wirkung entfalten kann. Und dann gibt es aber Musik, die eher oberflächlich ist und die fast dazu gemacht ist, nebenbei zu laufen.
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon IanSphere » 5. Aug 2010 - 20:54


Ich schliesse mich Mike's Meiung vollständig an.
Besonders Abends höre ich sehr bewusst Musik, wenn ich unterwegs bin lasse ich sie wie eine Hintergrundmusik in meinem Leben laufen.
Und wenn mal kein Musikgerät in der Nähe ist, läuft immer ein Lied in meinem Kopf.
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen
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Re: Reichtum der Musik

Beitragvon ~GrEaT_bElIeVeR~ » 6. Feb 2011 - 05:26


Musik gibt mir sehr viel. Sie hilft mir beim Entspannen und unterstützt meine Emotionen oder lenkt sie sogar. Wenn ich mal wieder eine melancholische Phase habe, lege ich einfach Musik ein, die diese Stimmung auch hat und fühle mich nicht so allein. Mir ist nicht nur die Melodie wichtig sondern auch die Texte des Liedes und aus denen kann ich teilweise viel Kraft schöpfen. Ich kenne aber auch Leute, die sich gar nicht für Musik interessieren.
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