Ich finde es verblüffend, wie leichtfertig die meisten Menschen mit Medizin umgehen, ohne sich Gedanken zu machen, dass vielfach einfach nur die Symptome unterdrückt, nicht jedoch die Ursache geklärt wird damit.
Das perfekte Beispiel ist die "Volksdroge" schlechthin: Aspirin. Als ich noch zur Schule (Gymnasium und danach Berufsschule) fiel es mir besonders häufig auf, weil ich da mit mehreren Leuten Kontakt hatte als heutzutage. Man hat etwas Kopfschmerzen, also schmeißt man Mal ne Aspirin ein. Bei manchen Leuten ist das fast schon ne tägliche Angewohnheit.
Wenn man besonders starke Kopfschmerzen hat, mag es vielleicht sinnvoll sein, Aspirin zu nehmen. Aber ich bezweifle, dass es bei den Meisten starke Schmerzen sind... meistens kommen sie wohl vom Saufen oder vom "Zug", wenn man mit offenem Fenster rumfährt bei ner gewissen Temperatur.
Ich hab auch ab und an Kopfschmerzen, da ich auch etwas wetteranfällig bin. Aber die letzte Aspirin, die ich genommen hab, ist schon etliche Jahre her. Ich denk mir halt, dass meistens die Schmerzen eine bestimmte Ursache haben (wie gesagt, Alkohol, Zug, ...). Damit will uns unser Körper sagen, dass es nicht richtig ist, wie wir mit ihm umgehen. Ich bin der Meinung (jaja, immer Ich Ich Ich...*g*), dass man selbstverschuldete Schmerzen ruhig ertragen und vielleicht draus lernen sollte. Wetterfühligkeit wie gesagt Mal ausgenommen.
Wie steht ihr dazu?

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