Psychosomatische Erkrankungen und Symptome

Forum: Psychopathologie - Psychische Störungen


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Psychosomatische Erkrankungen und Symptome

Beitragvon Svart-Vinter » 24. Apr 2008 - 15:56


Kurz erklärt bedeutet Psychosomatik soviel wie: Wenn es der Seele nicht gut geht, dann wirkt sich das auf unser körperliches Wohlbefinden aus.
Es kann passieren, das man auf einmal körperlich krank wird, weil die Seele leidet.

Manche Menschen können nicht glauben, das die körperlichen Beschwerden von der Seele her rühren sollen.

Habt ihr auch körperliche Symptome, wenn es euch psychisch mal nicht so gut geht?


Liebe Grüße.
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Beitragvon Lirias » 24. Apr 2008 - 16:12


Bei mir äußert sich das meist in Magen- und Kopfschmerzen.
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Beitragvon Svart-Vinter » 24. Apr 2008 - 18:41


Ich habe immer viele verschiedene Symptome, einmal so und einmal anders, aber es tritt meistens nicht alles zusammen auf.

Bei mir ist es auch Übelkeit bis zum Erbrechen, Augenringe, Pickel und der Haaransatz im Nacken verfilzt manchmal, wenn ich viel Stress habe.
Eine lange Zeit habe ich jeden Tag mehrmals erbrochen über mehrere Monate, obwohl ich nicht an Bulimie oder Magersucht leide.

Das ständige Erbrechen hat mich nervlich noch mehr fertig gemacht bis ich mich mit meinem Arzt zusammen für eine Magenspiegelung entschied.
Gefunden hat der Arzt aber nichts, also war das alles psychischer Natur.

Irgendwann hat es wieder aufgehört.

Heute ein paar Jahre später habe ich das halbwegs unter Kontrolle, die Übelkeit habe ich zwar öfters,
aber ich muss dann wenigstens nicht immer gleich erbrechen.

Hier habe ich einen guten Link für Interessierte mit vielen Infos und weiterführenden Links:

- http://www.lebenshilfe-abc.de/psychosomatik.html -


Viele Grüße.
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Beitragvon Hagazussa » 24. Apr 2008 - 20:52


Ich hatte mal eine Zeit, die mir psychisch sehr zugesetzt hat.
Zu der Zeit dachte ich aber....ach das schaffst Du schon.

Bla Bla... Der Körper und die Seele zeigt schon ihre Defizite.

Zuerst bekam ich plötzlich über den Augen und am Hals eine ganz rote
Kruste, als ob ich mich verletzt habe.
Ich bin dann zu einem Allergologen gegangen, der aber nichts finden
konnte.
Dann bekam ich am Hinterkopf, am Haaransatz so komische Knubbel.
Die auch noch juckten wie Mückenstiche.
Ich bin dann zu einem Neurologen gegangen. Da war ich dann auch
richtig. Denn das waren alles Symptome, das mit meiner Seele was nicht
stimmt.
Und was soll ich sagen, als ich mein Problem gelöst hatte, verschwanden
auch diese Symptome. Und kamen nie wieder.
Und das soll auch so bleiben.... :D
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon Gast » 5. Mai 2008 - 13:33


Zu dem thema kann ich ein gutes Stichwort nennen:

Neurodermitis.


Die Haut zeigt es tatsächlich schnell, wenn es uns schlecht geht.
Ob nun in Form von Unreinheiten oder vllt auch Akne oder "Stressflecken".
Ich selbst habe akute Neurodermitis.
Diese wird nicht nur durch Allergien, sondern auch oder vllt vor allem durch psychische Faktoden ausgelöst.
Meine Haut nervt mich kolossal, wenn ich unter psychischem druck/Stress stehe..
trockene Haut, juckeitz.. aber auch Nesselsucht oder die, wie Hexenhusch sie beschieben hat, Mückenstich ähnlichen Geschichten..

Was ich auch kenne, wenn auch nur in abgeschwächter Form, ist die psychisch bedingte Übelkeit bis hin zum Würgereflex.
Ich hatte das bisher erst einmal so stark, dass ich wirklich dachte mich übergeben zu müssen.
(tatsächlich ist es aber nicht soweit gekommen)
Mir war auch nichtmal tatsächlich schlecht, sondern nur geistig.. und das hat dann einen Würgereflex ausgelöst.

mitlerweile bin ich auch am überlegen, ob bestimmte Allergien bzw. die intensität der allergischen Reaktion auch psychisch bedingt ist.
Ich komme drauf, da ich eine Katzenhaarallergie habe,
aber gegen die Katze von meinem besten Freund zeige ich gar keine Symthome...

jedenfalls.. als Neurodermitiker kann man die Existenz von psychosomatischen Erkrankungen wohl nicht mehr leugnen.
Und ich kann mir gut vorstellen, dass viele Krankheiten psychische Ursachen haben können..
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Beitragvon Svart-Vinter » 5. Mai 2008 - 13:50


Das denke ich auch.

Ich komme drauf, da ich eine Katzenhaarallergie habe,
aber gegen die Katze von meinem besten Freund zeige ich gar keine Symthome.


Dazu hat mir jemand mal eine ganz einfache Erklärung abgegeben, da ich auch nur bei bestimmten Katzen allergische Reaktionen aufweise.

Man sagt ja, die Katzenallergie oder besser Katzenhaarallergie kommt von dem Kot der Milben, die auf der Katze hausen.

Und das ist auch schon die Antwort, manche Katzen haben nicht so viele Milben wie andere.
Bei Katzen mit kurzem Haar fallen die allergischen Reaktionen schlimmer aus im Gegensatz zu langhaarigen Katzen.

Ist Dir das schon mal aufgefallen?

Die Milben sitzen hauptsächlich auf der Haut und da kommt man bei Langhaarkatzen (z.B. Perser) nicht so schnell hin,
weswegen die Reaktion gar nicht bemerkt wird oder nur gering.

Aber ich denke trotzdem, dass psychischer Stress die Reaktion verstärken kann.

Zu diesem Würgereflex: mir passiert das häufig beim Zähneputzen, an anderen Tagen kann ich mir aber ohne Würgreflex die Zähne putzen.
Ich merke dann meistens schon morgens beim Zähneputzen, dass ich psychisch nicht gut drauf bin.

Auf jeden Fall ist das echt ätzend.
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Beitragvon Gast » 5. Mai 2008 - 14:03


ja.. stimmt schon.
man ist nicht gegen jede Katze allergisch (anders als bei einer Hundehaarallergie, hab ich mir sagen lassen)

ich hab allerdings gehört man sei eher gegendie "spucke" der Katze allergisch.. oder irgendwtwas darun befindliches..
da sich die Katze ja mit der Zunge putzt, befindet sich das dann eben auch auf den Haaren..
aber die milbentheorie finde ich auch sehr einleuchtend..
dennoch.. gibt es keine Katzte, bei der ich so wenig symtome hatte wie bei der genannten..
aber das kann natürlich auch nur zufall sein..
es macht mich auf jeden fall sehr glücklich.. ^^


Wegen des Würgens.. das scheint bei dir ja schon ne eher grundliegende Sache zu sein..
ich kenn das wirklich nur Situationsbedingt.. und dann weiß ich auch genau, warum mir psychisch übel ist.
hm..
so hat wohl jeder seine Körperreaktion auf Stress..
andere bekommen Magengeschwüre...
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Beitragvon Gast » 5. Jun 2008 - 07:45


Seit meine Freundin schluss gemacht fühl ich mich den ganzen Tag müde und meine Haare wollen auch nicht mehr da bleiben, wo sie hingehören.
Ich esse nurnoch halb so viel an Portionen und das vielleicht 4 mal in der Woche.
Ich fühl mich einfach nicht mehr wohl und finde in nichts Linderung.
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Psychosomatische Erkrankungen und Symptome

Beitragvon Mike » 21. Okt 2008 - 17:43


Ich kenn dieses Psychosomatische ebenfalls. Bei mir äussert es sich meistens durch Magenschmerzen oder Stechen in der Herzgegend, weswegen ich auch schon beim Arzt war, aber weder EKG noch Blutproben haben ein ernsthaftes Problem feststellen können.

Ich krieg das meist, wenn ich mich besonders aufreg über irgendwas, meist über die Dummheit anderer. Oder aber wenn ich mich wieder über mich selbst aufreg, weil ich etwas gemacht hab, was ich eigentlich nicht hätte machen sollen / wollen.

Ich finde solche Effekte aber interessant, da sie deutlich aufzeigen, dass keine endgültige Trennung zwischen Körper und Geist/Seele existiert, sondern dass diese eng zusammenhängen. Insofern heißt es nicht nur "mens sane in corpore sane" sondern auch "corpore sane in mens sane".
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Re: Psychosomatische Erkrankungen und Symptome

Beitragvon ~Borderline~ » 14. Sep 2011 - 09:57


bei mir ist das je nach Stimmung und Situation unterschiedlich :

~ mal Bauchkrämpfe,Bauchziehen oder sehr häufig Blasenentzündungen
~sehr oft Kopfschmerzen und Schwindelgefühl
~Müdigkeit/Erschöpfung,Niedergeschlagenheit
~Borderline~

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