Hallo Gemeinde!
Unter Suchtdruck versteht man den "Druck" der aufkommt, wenn die "beruhigenden" Substanzen fehlen.
Viele Menschen, die momentan abhängig von stoffgebundenen und/oder nicht stoffgebundenen Drogen sind,
verspüren dieses drängende Gefühl sobald die Substanz nicht im Hause ist.
Aber es gibt auch Formen von Suchtdruck, die nach jahrelanger und erfolgreicher Abstinenz auftreten können.
Nun frage ich mich, welche Form davon schlimmer ist...
Meine Wenigkeit war mehr als 10 Jahre süchtig von etwas, wovon ich mich aber seit 2 Jahren abgewendet habe.
Ich lebe seitdem sehr gut, mir gehts natürlich "ohne" viel besser, aber in den letzten Tagen denke ich oft an die Zeit als die Substanz noch vorhanden war.
Gerade eben habe ich mich bei dem Gedanken erwischt, wie es wäre, wenn man mal wieder [...] ...
Ich bin mittlerweile stark genug, "Nein" zu sagen, aber warum kommen solche Gedanken trotzdem immer wieder mal auf
obwohl man schon so lange ohne den süchtigmachenden Stoff lebt?
Momentan läuft in meinem Leben alles spitze, ich bin voll zu frieden und trotzdem denke ich hin und wieder in solchen Momenten daran.
Liegt es vielleicht doch daran, dass der Mensch darauf programmiert ist, sich selbst zu zerstören (mit was auch immer) ?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten.
Viele Grüße.

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