Nur noch 7 Tage zu leben

Forum: Verluste - Tod - Trauer


Ihr habt einen guten Freund/ Partner verloren, Eure Eltern oder sogar ein Kind? Habt Ihr schon mal ein Haustier verloren? Wie geht man mit dem Verlust um? Ist der Tod ein Schritt in eine neue Welt?




Beitragvon Hagazussa » 1. Jun 2008 - 22:29


Vordb hat folgendes geschrieben
Da wir "denken" können und einen Sinn in einer Veränderung erkennen.

Wieso denkst Du, das Tiere so etwas nicht können?
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht.

Vordb hat folgendes geschrieben
Aber mein Vorgänger hat Recht, entweder zerstört der Mensch sich selbst oder andere Menschen... was ich ehrlich gesagt aber nicht immer unbedingt als negativ empfinde....

Wie meinst Du das?
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon Vordb » 1. Jun 2008 - 22:45


1) Habe ich ja gesagt ich glaube das es so ist. beweisen kann ich es nicht.
natürlich kann man dem Tier die Fähigkeit zu denken nicht absprechen, aber sie tun es eben nicht in den Maßstäben wie wir es tuen.

2) Mir persönlich sind meine Mitmenschen mittlerweile sowas von egal....
das es mich nicht interessiert ob es ihnen gut geht oder nicht.
Ich kümmere mich nicht um sie, warum soll ich sie von ihrem "Niedergang" abhalten?
Mit welcher Begründung?
Ihre "Welt", Moral, Sichtweise der Dinge, ihre Werte & Wertvorstellungen...
Sie stehen alle im Gegensatz zu meinen eigenen...
Ich will nicht so leben wie sie...

Von daher... werde ich ehr versuchen ihren Untergang zu beschleunigen als ihn hinaus zu zögern.
Und wenn das das nicht möglich ist, eben mich so weit es mir möglich ist, mich aus ihrer "Welt" fern halten.
Das tue ich alleine schon dadurch das ich keine sozialen Bindungen/zwischenmenschliche Beziehungen mit ihnen eingehe, sprich
keine Partnerschaft, Freundschaft, Kameradschaft etc...
Ω
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Beitragvon Hagazussa » 1. Jun 2008 - 23:12


Moment...Du lebst doch auch auf dieser Welt.

Ich mag Menschen auch nicht sonderlich. Sie machen mich eher wütend
oder bringen mich durch ihr Verhalten bzw. ihren Stumpfsinn meistens zur Verzweiflung.

Ich habe den Gedanken mal weitergesponnen....
Was ist wenn ich alleine auf der Welt wäre. Also Tiere und Pflanzen wären nur noch da.

Zuerst fand ich das toll...Endlich keine Idioten mehr um mich rum.
Aber dann habe ich daran gedacht, das mir doch Unterhaltungen oder
Diskusionen mit "intelligenten" und "netten" Menschen fehlen würde.

Dann wäre ich doch eher dafür, das die "Nichtwisser","Geizigen","Oberflächlichen","Egoistischen" u.s.w. Menschen
verschwinden.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon Sashira » 13. Jun 2008 - 17:04


Also ich kann nur ein Beispiel von der Schwester meiner Oma geben..
Sie hat jahrelang unter Krebs gelitten.. ihr wurde auch nur noch kurze Zeit gegeben..

Am Ende war ihr ganzer Körper voller Tumore u.ä., sie hat nichts mehr mitbekommen, weil sie so unter Morphium gestanden hat.. Mit 1,60m Groeße hat sie nur noch 35kg gewogen..
Das alles hat uns die letzten Jahre sehr belastet, vor allem meine Oma. Vor nem halben Jahr ist sie dann gestorben & meine Oma war am Ende. Allerdings denke ich, dass es das Beste fuer sie war..

Als damals die Diagnose kam, dass sie nicht mehr viel Zeit hat und Magen, Darm, Unterleib und alles andere schon vom Krebs beherrscht wurde hat sie sich die letzte Zeit und Kraft genommen und sie ihrer Familie gewidmet. Danach lag sie mehr oder weniger nur noch im Koma und war zu nichts mehr faehig..
Also ich wuerde sagen, wenn man so eine Diagnose bekommt, kommt es immer auf den Charakter der Person an.
Wenn man schon ein Leben lang ein Familienmensch war und alles fuer die Kinder oder Geschwister geopfert hat, dann lebt man seine letzten Wochen / Monate nur noch mit dieser Kraft fuer die Familie.
Wenn man allerdings viel in seinem Leben alleine war, geben sich viele denke ich auf und verzweifeln daran.. es soll sogar Leute geben, die bringen sich lieber selber um, bevor sie an Krebs qualvoll sterben muessen.
Liebe ist schwer zu finden, leicht zu verlieren,
schoen zu haben und verdammt schwer zu vergessen ..
Sashira

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