Nächtliches Essen - Night-Eating-Syndrom

Forum: Schlafstörungen - Schlafforschung


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Re: Nächtliches Essen - Night-Eating-Disorder-Syndrom

Beitragvon Zeljka » 19. Jan 2010 - 12:00


Hallo Leute....

Ich sag da nur ESSEN-SEHNSUCHT.
Da fehlt irgendetwas in unserem Leben... :sad:
Ich esse ja auch schon seit vielen Jahren, aber es ist nicht mehr so schlimm. Ich wache 1mal auf und esse süsses oder auch mal ein belegtes Brot, oder auch zwei Brote ..:oops: ...Vielleicht ist es so weil ich morgens früh aufstehen muss und arbeite...Keine Ahnung...Hoffendlich mussen wir nicht ewig damit leben...
glg
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Re: Nächtliches Essen - Night-Eating-Disorder-Syndrom

Beitragvon Nibiru » 31. Jan 2010 - 22:48


Ich esse auch immer in der Nacht...Das liegt aber daran, dass ich erst um 16 uhr Nachmittags aufstehe.

So eine Fress attacke hatte ich erst einmal, von der hier oft berichtet wird. Da wachte ich auf, und musste unbedingt was süßes haben, und das Gefühl, dann dieses auch zu bekommen und zu schmecken war unbeschreiblich. Sehr merkwürdig.
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Re: Nächtliches Essen - Night-Eating-Disorder-Syndrom

Beitragvon Svart-Vinter » 15. Apr 2010 - 23:09


Ich hab mal eine Frage.

Wie kommt man denn eigentlich zu der Begegnung mit der Schlafklinik? Ist es einfach, dorthin eine Überweisung zu bekommen,
welcher Arzt stellt sie aus oder kann man direkt in die Klinik/das Labor gehen?

Ich möchte das auch mal von Experten checken lassen, ich glaube, dass es langsam an der Zeit ist.

Dann hätte ich noch eine Frage, sind die NEDS Gestörten hier Raucher oder auch Nicht-Raucher?

Im Netz beim stöbern habe ich diesen interessanten Artikel gefunden, der allerdings nichts mit dem rauchen zu tun hat:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/762/459404/text/


EDIT:

Am 10. Mai habe ich einen Termin im Schlaflabor in einer Klinik.

Ich soll eine ganz normale Überweisung mitbringen.

Erstmal muss ich zum Gespräch, dann bekomme ich ein Gerät mit nach Hause, welches ich am nächsten morgen wieder ins Labor bringen muss.
Die Ärzte werten dann das Ergebnis (welches nachts irgendwelche Werte misst) aus und je nachdem was dabei rum kommt,
muss ich dann auch eine Nacht zum schlafen da bleiben.

In erster Linie mache ich das wegen meinen Schlafstörungen und in zweiter Linie wegen dem nächtlichen Essen.
Ich möchte endlich mal wieder ein normales Schlafverhalten haben und da sich das Problem nicht von alleine löst und ich es selber scheinbar auch nicht lösen kann,
muss ich jetzt einmal endgültig wissen, ob mein Verhalten krankhaft ist.

Ich werde Euch auf dem laufenden halten.


Viele Grüße.
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Re: Nächtliches Essen - Night-Eating-Disorder-Syndrom

Beitragvon Sinead77 » 4. Mai 2010 - 17:53


Hallo Sao

Also ich ging letzten Herbst das erste mal ins Schlaflabor. Zuerst kriegte ich ein Armband für eine Woche, welche mein Schlafverhalten mass. Danach wurde es ausgewertet und ich musste dann noch 24 Stunden ins Schlaflabor.

Nun, mir scheint es, dass die Ärzte etwas überfordert sind mit meinem Fall. Jedenfall hab ich mich anfangs total gegen Medikamente gewehrt. Aber nun ist mir alles egal und ich probiere ein Medi nach dem anderen.

Unser Problem sei Neurologisch....

Hat jemand schon erfahrung gemacht mit : Topamax, Rivotril oder Wellbutrin

Mir half bis anhin nichts, ich esse wie üblich meine 200Gramm Schokolade jede Nacht.

Ich bin raucherin, habe aber 3 Jahre nicht geraucht und auch keinen Kaffe getrunken, auch das half nichts.

Bitte haltet mich auf dem laufenden, was ihr alles ausprobiert.


Liebe Grüsse

Sinead
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Re: Nächtliches Essen - Night-Eating-Disorder-Syndrom

Beitragvon Svart-Vinter » 10. Mai 2010 - 17:24


Ich kann mir gut vorstellen, dass einem irgendwann mal alles egal ist, bei mir ist das leider auch der Fall :)

Sobald man den Weg ins Schlaflabor wählt, ist das der Beste Beweis dafür, dass man selber nicht mehr weiter weiß.
Ich gehe aber mal stark davon aus, dass sehr viele Menschen erst viele Jahre warten ehe sie wirklich etwas gegen die Schlafstörungen unternehmen.
Man denkt ja auch immer, dass es evtl. von alleine wieder weg geht.

Wie die Fragebögen aus den Schlaflaboren und die allgemeinen Definitionen über Schlafstörungen aber schon vermuten lassen, sollte man bereits nach 6 Wochen oder waren das 6 Monate? anhaltender Störung etwas unternehmen, aber das machen wohl die Wenigsten.

Ich war heute zum ersten Gespräch in dieser Schlafabteilung und habe das besagte Gerät mit nach Hause bekommen.
Morgen früh um 9 Uhr muss ich es wieder dahin bringen und der Arzt wertet es sofort aus, das dauert ca. eine halbe Stunde und dann bekomme ich schon ein Ergebnis.
Das Gespräch mit dem Arzt war okay, er hat mir öfters das Wort abgeschnitten, insgesamt dauerte es 20 Minuten.
Wir haben über das nächtliche Essen gesprochen und ihm war das Problem keinesfalls unbekannt.
Er kam auf das Kleine-Levin Syndrom zu sprechen, meinte aber, das würde hauptsächlich Männer betreffen... na ja

Dann musste ich noch zum Lungenfunktionstest und die Schwester hat eine Blut-Gas-Bestimmung gemacht, alle Werte und Messungen waren nicht auffällig.
Außerdem wurde noch getestet, wie viel Luft durch meine Nasenlöcher strömt, für den Fall, dass ich später eine Beatmung über Nacht brauche.
Damit wollte sie sehen, ob eine Beatmung über eine normale Maske bei mir überhaupt möglich ist.

Durch das Rechte Nasenloch gingen 90% und durch das Linke gingen 80%.

Was meinen die Ärzte bei Dir denn mit "neurologisch"? Demnach müsste Deine Erkrankung wirklich Hand und Fuß haben und damit behandelbar sein.
Wie lange sollst Du die Medikamente nehmen? Wann kannst Du Dich wieder bei den Ärzten melden?


Viele Grüße.
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Re: Nächtliches Essen - Night-Eating-Disorder-Syndrom

Beitragvon Mike » 11. Mai 2010 - 11:03


Bin gespannt wie's weitergeht. Halt uns auf dem Laufenden :-)
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Re: Nächtliches Essen - Night-Eating-Disorder-Syndrom

Beitragvon Sinead77 » 11. Mai 2010 - 21:49


Hallo Sao

Ich bin gespannt was dein Arzttermin heute ans Licht gebracht hat.

Ich habe mal über das kleine Levin Syndrom etwas recherchiert. Nimmt mich wunder wie die Ärzte auf so eine Diagnose gekommen sind bei dir.
Aber wie gesagt, die lieben Ärzte... In der ersten Schlafklinik wo ich war, wurde bei mir Restless Legs Syndrom diagnostiziert. Ich habe aber immer wehement dagegengesprochen, da ich bei mir keine solchen Symptome wahrnemen konnte. Zum Glück wurde diese Diagnose in der zweiten Schlafklinik wiederlegt.

Ich hatte heute einen Telefontermin mit meinem Arzt. Er dauerte ca 2Minuten. Es ging um Wellbutrin, dass ich seit 3Wochen einnehme. Leider hat dies auch bis jetzt nicht gewirkt. Er hat mir nun die doppelte Dosis verschrieben und ich muss in einer Woche wi
eder anrufen.


Neurologisch:
Eine Organische oder Psychische Störung wurde ausgeschlossen. Die Diagnose steht auf Schlafwandeln, aber nicht im herkömmlichen Sinne. Da ich ja genau weiss was ich tue in der Nacht und mich auch daran erinnern kann, es aber nicht kontrollieren, haben sie das Gefühl, das ein Hirnteil im Wach und der andere im Schlafzustand ist.

Gruss Sinead
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