Muskeltraining und Aufputschmittel

Forum: Gesundheit - Allgemeine Medizin


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Regelmäßiger Medikamentenkonsum

Beitragvon Lewis501 » 21. Sep 2008 - 20:11


Als ich noch intensiv Muskeltraining machen durfte war Kaffe und Aspirin eine schöne schnelle Möglichkeit sein Blut in Schwung zu bringen. In der Zeit habe ich definitiv meinen Körper mit Sachen vergiftet die ich aber mittlerweile wieder raus habe. Ich habe nie gesprizt oder Anabolika eingeworfen, so blöd war ich dann doch nicht. Durch das Training habe ich mir meinen Rücken kaput gemacht und das alles nur weil ich meinen Körper mit ener Tablette überlistet habe. Die Leistungsfähigkeit des Körpers ist nunmal beschränkt und man sollte sehr genau auf seinen Körper hören.
Jetzt ist ein Osteopath dabei mir die Muskeln und Knochen in die richtige Richtung zu biegen. Das wird aber dauern.
Ich wollte nie von Medikamenten abhänging sein, und damals habe ich die Aspirin-Geschichte nicht regelmäßig gemacht. Aber um die Leistungsfähigkeit über das gesunde Mass zu heben war es wohl gut. Schade.
Die Konsequenzen sind jetzt die diversen Arzttermine und das ich demnächst nur noch Schwimmen gehe.
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Beitragvon Mike » 21. Sep 2008 - 20:28


Das ist ärgerlich... Wobei ich noch nie ghört hab, dass sich jemand mit Kaffee und Aspirin fürs Muskeltraining aufputscht... Hab ja auch ne Zeit lang 3 x die Woche Krafttraining gemacht. Die Meisten haben da Protein/Eiweiß konsumiert, gespritzt hat keiner. Aber diese "Power-Riegel" wurden schon regelmäßig konsumiert, wenngleich mir meine natürliche Kraft vollkommen gereicht hat, um weiterzukommen.
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Beitragvon Lewis501 » 22. Sep 2008 - 22:16


Diese Kaffee-Aspirin Geschichte soll das Blut in Wallung bringen. Durch den Kaffe erhöhten Blutdruck und das durch Aspirin dünnere Blut kommt mehr Blut in der Minute am Muskel vorbei und kann ihm demensprechend besser versorgen. Ich denk mir mal das es manchmal geholfen hat. Vielleicht war es auch nur Plazebo? müsste man mal wirklich recherchieren.
Wieviel Jahre hast du trainiert?
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Beitragvon Mike » 22. Sep 2008 - 22:32


Ich glaub, dass es 2 1/2 Jahre gewesen sein dürften. Im ersten halben Jahr nur 1 - 2 Mal die Woche raus, dann regelmäßig 3 x die Woche. Ist aber jetzt leider auch schon über ein Jahr her, hab mich in der Zwischenzeit mehr auf die Musik konzentriert und schwing nur ab und an zu Hause noch die Hanteln.

Ich kenn den Effekt schon, dass man nach ein paar Tassen Kaffee mehr "hibbelig" ist und unbedingt was machen muss. Da bietet sich Krafttraining natürlich an. Aber ich hab eben noch nie davon gehört, dass es auch beim Muskelaufbau was hilft. Und ich hab auch bisher noch auf keiner Seite was davon gelesen. Aber ich bin auch nicht allwissend ;-)
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Beitragvon Lewis501 » 23. Sep 2008 - 07:29


jo, soweit man es mir gesagt hatte, war es mit dieser Mischung so das die Versogung im Training hoch gehalten wurde und du im Training selber mehr Leistung zeigen konntest.
Das eigentliche Muskelwachstum kommt ja nur durch die erhöhte Eiweißzunahme, das ist klar.
Aber wenn du am Stück vielleicht 2-3 Stunden trainierst bist du irgendwann richtig ausgepowert. Die genannte Mischung sollte dieses Gefühl erstmal weiter hinausschieben. Dafür warst du dann noch kaputter als bei normalen Training, weil du dich einfach mehr anstrengen konntest.
Ich habe eigentlich auch gute Erfolge in meinen 3-4 Jahren erzielt.
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Beitragvon Mike » 23. Sep 2008 - 08:09


Ok. Man lernt eben nie aus.
Wobei ich sagen muss, 2-3 Stunden pro Tag wär mir dann doch zu viel des Guten. Was hast du da für ein Programm durchgezogen? Ich war damals immer auf ne gute Stunde fertig. Wobei ich sagen muss, dass ich nur Oberkörper gemacht hab und ab und an die ein oder andre Übung fürs Bein dazwischengeschoben hab... bei meiner Größe kommt man da eher schwer in die Maschinen rein ;-)

EDIT Sao: Ich habe das Thema geteilt, da es in eine andere Richtung geht, den Rest findet man hier: http://www.unknown-quantity.de/ftopic667.html
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Beitragvon Lewis501 » 23. Sep 2008 - 21:28


Als ich angefangen habe, habe ich die ersten Monate nur Anwärmtraining gemacht, damit die Muskeln überhaupt aufnahme fähig werden. Dabei habe ich gute 7 kg abgenommen und meinen Fettgehalt auf 20% runtergezogen.
Die nächsten Monate waren dann ein beständiges Training primär des Oberkörpers aber auch Beine. Das ging dann immer im 3er Split. Ein Tag Brust und Bizeps, je 3-5 Übungen, dann Bauch. Zweiter Tag Rücken und Trizeps wieder je 3-5 Übungen, dann Bauch. Dritter Tag Beine Trizeps weider 3-5 Übungen und dann... Bauch. Das immer so 3-4 Monate mit den gleichen Geräten und dann Gerätewechsel. In der Zeit bin ich bis zuletzt auf fast 90 kg Körpergewicht hochgekommen. Von einem Anfangsgewicht von ca. 70kg. Ich fand gut. Habe mich aber auch ein wenig kaputt gespielt. Wenn alles wieder ok ist mach ich Schwimmen.

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Beitragvon Mike » 23. Sep 2008 - 21:55


Nun, ich hab es weniger auf Gewichtsreduktion ausgelegt. Ich wollte zuerst eigentlich nur allgemein etwas mehr für meine Gesundheit tun. Und da ich recht groß (1,97) und auch von "kräftiger" Statur bin (bayrisch eben *g*), hat sich Krafttraining eher angeboten wie Karate (wobei ich das früher auch gemacht hab).

Ich hab anfangs ne Zeit lang immer 3x15-Sätze gemacht, um zuerst etwas Ausdauer zu bekommen. Dann hab ich mir irgendwann mein eigenes Programm aufgestellt. Für Bauch- und Rückenmuskulatur war ich immer etwas zu faul. Das war natürlich ein Fehler, und es war mir auch bewusst, dass ich so nicht auf Dauer weitermachen könnte. Also hab ich zumindest ein Mal in der Woche etwas für den Bauch zwischengeschoben.

Ansonsten hab ich Montag, Mittwoch und Freitag das gleiche Programm durchgezogen. Hab verschiedene Trainingsprogramme ausprobiert. Entweder 5x5-Sätze zur Kraftsteigerung oder aber 3x15 bzw. 3x20 für Ausdauer.
Wenn ich was bsonders aufpumpen wollte, hab ich zuerst Maximalgewicht aufgelegt, das ich ein Mal hoch krieg. Das ein Mal wuchten, dann Gewicht runter, so dass ich auf der nächsten Stufe 5 WH schaffe. Dann wieder Gewicht reduziert, so dass ich wieder 5 WH schaffe. Und diese Sätze (1+5+5) 3 Mal. Dann war aber Schicht im Schacht...
Was ich vor allem bei Bizeps/Trizeps gern gmacht hab war, dass ich zuerst 5 WH gmacht hab so, dass ich die 5te grad noch gschafft hab und dann direkt danach mit weniger Gewicht 10 WH. Das tat richtig gut...

Klingt jetzt vielleicht etwas wirr, hab das auch nicht wahllos durcheinander gemacht. Hab mir da schon ein paar Bücher zu durchgelesen und mir mein Trainingsprogramm dementsprechend zusammengestellt. Nur ist das jetzt auch schon etwas her und ich hab ein schlechtes Gedächtnis ;-)
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Beitragvon Lewis501 » 26. Sep 2008 - 07:46


Na ja, ich weiß nicht. Ich brauchte immer die Motivation. Deswegen habe ich für min 2 Monate den gleichen Plan gehabt. Dann habe ich auch gesehen wie ich kräftiger werde. Es ist dann schon geil wenn du beim Bankdrücken mal eben die 75-80kg als Normalsatz machen kannst.

Es klingt ein bischen wirr. Wenn du nochmal anfängst solltest du dir zuerst im klaren sein das der Bauch und der Rücken die neben der Beinmuskulatur wichtigsten Muskelgruppen sind. Die halten deinen örper aufrecht und verpassen dir nebenbei einen flachen Bauch(brauch ja kein Sixpack zu sein). Und wenn du richtig Gewichte hebst brauchst du einen vernünftigen Stützapparat. Gehe dann einfach gruppenweise vor. Das reicht auch völlig als jeden Tag den Körper komplett zu malträtieren. Der Körper braucht bei solcher Art Training immer wieder Erholung, dann schaffst du beim nächsten Mal mehr Gewicht. Die Musklen sind ausgeheilt und können wieder Leistung bringen.

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Beitragvon Mike » 26. Sep 2008 - 09:20


Nen Plan hatte ich schon auch. Fürs Bankdrücken hab ich mir ausm Netz nen Plan über 8 Wochen gezogen. Man konnte sein Maximalgewicht, welches man ein einziges Mal stemmen konnte (warn bei mir 95 Kilo... :-( ) eintragen und daraufhin wurde dann berechnet, wie man rangehen muss, um das Maximalgewicht um 4 Prozent zu steigern. Und wenn man sich dran gehalten hat, hat es auch tatsächlich funktioniert. Das war schon ein hervorragendes Gefühl.

Ich hatte immer 48 Stunden Pause zwischen den einzelnen Trainingstagen... genug, um die Muskeln erholen zu lassen, aber auch genug, um beim nächsten Training noch zu spüren "Hey... da ist noch was, worauf sich aufbauen lässt".

Aber Bauch und Rücken muss wirklich mehr sein, wenn ich wieder anfang... was wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres sein wird, wenn alles gut läuft.
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