Namaste, liebe Mitkollegen !
In letzter Zeit reizen mich doch einige Fragen zu dem Thema.
Ich war früher viel in der Black Metal Szene aktiv, und fand Misanthropie daher schon beeindruckend, weil es vorallem anti-gesellschaftlich war. Aber man wird doch älter, und man fängt an Dinge und Musik anders zu sehen.
Vorallem aber mache ich mir sorgen um mein eigenes Ich. Ich hatte schon immer eine Abneigung gegen Menschen.das fing an, als ich im Kindergarten war. Heute denke ich mir, dass ich offen und tolerant bin, und eigentlich garkein Menschenfeind sein kann. Aber trozdem ertappe ich mich immer wieder in das Muster von Misanthropie hereinzufallen. Weltansichten und Ziele sind einfach Anti-Human, obwohl ich das garnicht will. Ich würde mich selbst auch nichtmal als Misanthrop bezeichnen.
Ich weiss nicht genau was es ist, aber es schränkt mich sehr ein im Privaten und Gesellschaftlichen Leben. Ich will zwar offen sein, aber ich ekel mich sosehr vor Menschen. Ihre Art, ihre Menschlichkeit, die denkweise.etc.
Ich habe gelesen das Misanthropie aus Depressionen entstehen kann. Da ich quasi 9 Jahre lang Depressionen hatte, ist das gut möglich. Aber meiner Ansicht nach, bin ich einfach nicht Misanthropisch.
Was meint ihr zu dem Thema? Echte Misanthropen müssen sich doch von den Menschen total abkapseln und ein Einsiedler-Leben führen, oder nicht?

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