Meditation

Forum: Parapsychologie - Grenzsituationen


Nahtoderfahrungen, Psychokinese, Präkognition, Außerkörperliche Erfahrungen.




Meditation

Beitragvon Mike » 11. Sep 2008 - 16:45


Die Meditation (meditatio = "Das Nachdenken über") ist eine althergebrachte spirituelle Praxis, zum Einen um den Geist zu beruhigen und die geistige Balance wiederherzustellen (medius = "dazwischenliegend, mittel, zentral") und zum Anderen um das Bewusstsein zu erweitern.

Gerade in der heutigen hektischen Zeit, in der alles zwischen Tür und Angel erledigt wird (werden muss), ist diese Konzentrationsübung, die Minuten aber auch Stunden dauern kann, wohl in erster Linie sinnvoll, um all das, was in der Hektik des Tages an Informationen aufgenommen, aber ins Unterbewusste verschoben wurde, zu verarbeiten.
Denn zuerst sollte man das, was auf der menschlich-physischen Ebene geschieht ins Gleichgewicht bringen, bevor man sich eine Ebene höher wagt. Wenn die Wellen des Sees geglättet sind und man dennoch weiter die Oberfläche betrachtet (sprich: meditiert), kann man selbst als Ungeübter oft einen Blick auf den Grund des Sees erhaschen.


Ich versuch es von Zeit zu Zeit. Beim ersten Mal habe ich auf Anweisung einer guten Bekannten hin, Duftkerzen aufgestellt, beruhigende Musik (in meinem Fall Hagalaz Runedance) eingelegt und hab alles abgedunkelt. Daraufhin habe ich die Augen geschlossen, eine Art "Stoßgebet" nach oben gesprochen und dann versucht, mich auf den Geruch der Duftkerzen und das Flackern der Kerzen hinter meinen geschlossenen Augenlidern zu konzentrieren.
Nach einiger Zeit tauchten Bilder von einer ehemaligen Schulkameradin auf, mit der ich fast nie was zu tun hatte und die ich die letzten 4 Jahre nicht mehr gesehen hab, geschweige denn dass ich einen Gedanken an sie verschwendet hätte. Am Ende der Meditation (dauerte ca. 30 Minuten) hab ich ein kurzes "Stoß-Danke" nach oben gesandt und hab die Augen geöffnet.
Das Erstaunliche war, dass ich am nächsten Tag einen E-Brief einer ehemaligen Klassenkamerdin erhielt, mit der ich auch seit 4 Jahren nichts mehr zu tun hatte und an die ich keinen Gedanken verschwendete. Es war zwar nicht die selbe, die ich während der Meditation sah, aber wer weiß, vielleicht hab ich die Bilder einfach nur falsch gedeutet. Interessanter "Zufall" jedenfalls.


Hat hier sonst noch jemand Erfahrungen damit? Was berücksichtigt ihr während einer Meditation? Hattet ihr dabei schon Mal übersinnliche Erlebnisse?
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
Mike

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Beitragvon Lucivar » 11. Sep 2008 - 19:24


Wenn mir alles zu stressig ist, kann es passieren, dass ich beim Nachgruebeln abdriffte. Das sieht so aus, dass sich meine gesamte Empfindung aendert, ich habe das Bild einer sehr idyllischen Landschaft mit See, Gras, hohen Baeumen, Klippen, Wolken etc im Kopf und befinde mich auf jeder der Ebenen gleichzeitig, das ist, als wuerden sich alle Bilder ueberlappen, aber auch das Gefuehl des jeweiligen Niveaus. Schwer zu beschreiben, in diesem Zustand bin ich nicht verletzlich, ehrlich gesagt sind alle Gefuehle ganz anders, was die Empfindung der sensiblen Seite betrifft und ich bin deswegen in der Lage alles neutral bzw ganz neu zu betrachten. Nach solchen Momenten fuehle ich mich ausgesprochen wohl und lege zum Teil auch Entscheidungen daran fest, allerdings rufe ich den Zustand nie bewusst herbei, sondern lasse ihn immer von alleine kommen...was sehr selten passiert ;3

Ich hab das mal ner Freundin erzaehlt, an die ich mal in so einem Moment gedacht habe, sie sagte, dass das Meditation sei, allerdings dachte ich immer, man muesse dazu voll viel Zeuch beachten etc. Ich weiss nicht, ob dem so ist, aber das Gefuehl dabei und danach ist einfach unglaublich harmonische Ausgeglichenheit, eine unglaublich starke Seelenstuetze, weshalb ich den Zustand nicht kuenstlich beeinflussen moechte, da ich denke, dass er dann den enorm besonderen Wert verliert.

Geht das ueberhaupt? Das man von alleine in Meditation verfaellt?

"Du magst Eis, du magst Eis, du liebst Eis, du kannst ohne Eis nicht leben, ohne Eis bist du hoffnungslos, deine Existenz ist sinnlos - ohne Eis. Ohne Eis bist du ein Scheiss."

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Beitragvon Mike » 11. Sep 2008 - 19:33


Hört sich für mich schon nach Meditation an. Das mit dem "Ritual", d.h. die Kerzen fein säuberlich herrichten, Musik einlegen etc. ist eigentlich nur ne Art drumherum, um die richtige Atmosphäre zu schaffen und einen schon vorzubereiten. Solche Rituale haben eine ziemliche Einflusskraft auf die Psyche und das ganze Drumherum. Sie sind aber keine Pflicht.

Insofern: Ja, das geht ;-)
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