Die Manipulation ist eigentlich nichts weiter als das Wissen über die Funktionsweise des Gehirnes auszunutzen (wie man an dem Text von Sao auch sehen kann). In dem Sinne ist Wissen auch Macht.
Wenn ich weiß, dass Mensch A auf eine Aktion ängstlich reagiert; so wäre allein schon das Bedrohen einer schwachen Person eine Manipulation, da dadurch auch das Verhalten dieser Person beeinflusst wird.
Diesen Maß an Manipulation benutzt eigentlich jeder (vielleicht nicht unbedingt obriges Beispiel).
1) Ein Level über dem wäre dann das gezielte Einwirken auf das Gehirn, im Sinne von beispielsweise Konditionierungen, Desensibilierung (bei Therapien von Phobien) oder ähnliches.
2) Man kann Menschen auch manipulieren, indem man sie dazu bringt gewisse Gedankengänge selbst zu durchgehen, indem man gezielte Fragen stellt. Wenn dieser zu einem logischen Schluss kommt, wird er meißt auch auf den Gedankengängen basierend handelt.
3) Oder natürlich der klassische Fall des Individuums in der Masse, bei dem dieser entweder durch Modelllernen oder Gruppendynamik bzw. Anpassung auch beeinflusst wird.
Manipulierungsmöglichkeiten gibt es viele und wie alles andere, darf das Wissen über diese nicht in die falschen Hände gelangen. Aber in einer Informationsgesellschaft, bei der eine mediale Omnipräsenz herrscht, ist das praktisch auszuschließen.

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