Liedtext

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Beitragvon Mike » 29. Sep 2008 - 20:45


So... Mal nen Liedtext von mir einstellen... das Lied ist noch nicht vertont, kommt evtl. noch bis Ende des Jahres. Das Lied ist eine Mischung aus Hard-Rock und Black/Death Metal mit ordentlichen Solos und dem ganzen drum und dran...

Hintergrund des Liedtextes ist eine persönliche Erfahrung vor etlichen Jahren, die mich durchaus geprägt hat. Der Text entstand auch schon vor etlichen Jahren und mittlerweile hab ich besagter Person bereits in meinen Gedanken vergeben. Aber der Text war zu gut und passt einfach zu sehr zu dem Rhythmus...


Kühler Wintermond schien herab,
Perverse Befriedigung als sie starb!
Verräterische Lüge, gesponnen fein,
Dreckiges Erdreich… auf ewig Dein!

Schmerzensschreie, im Winde verhallt.
Die Wärme flieht, deine Haut wird kalt,
Als ich den zarten Brustkorb aufbreche,
Mein blutiges Messer tief in dich steche

Chorus:
Sklaventod für Verrat, eilt herbei – seht die Hure!
Die Klinge in die Brust getrieben, eilt herbei – hört sie stöhnen!
Ihre Haut so weich und zart, Verführung pur – oh wie sie schreit!
Verrecken sollst du unter meinen Hieben, ein letzter Schrei, es ist vollbracht!

Genussvoll den letzten Schnitt geführt,
Dich zu meiner toten Königin gekürt.
Die Strafe für dich so erniedrigend,
Meine grausamen Gelüste befriedigend!

Schneebedeckte Landschaft, wie wunderbar
Ihr jungfräulicher Körper, die Haut so klar,
Mit langen roten Rinnsalen bedeckt.
ward von nun an nie mehr unbefleckt
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Beitragvon Anxiolytika » 30. Sep 2008 - 23:41


Vielleicht liegt es daran, dass diese Musikrichtung und die damit verbundenen "üblichen" Texte mir fremd sind.
Aber auf so einen Text kann ich zunächst nur mit folgendem Satz reagieren:
Du solltest vielleicht eine Psychotherapie in Erwägung ziehen.
:|
Ausnahmen bestätigen die Regel.
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Beitragvon Mike » 1. Okt 2008 - 08:58


Nun, es ist mir ehrlich gesagt egal, wie die "üblichen" Musiktexte dieser Richtung sind. Meine Texte entstehen grundsätzlich durch meine Gedanken und Emotionen, natürlich beeinflusst von gelesenen Werken/gesehenen Filmen (Splatter & Gore).

Das mit der Psychotherapie nehm ich dir Mal nicht übel. Kann ich dir nicht verdenken, so einen Gedanken. Das trifft aber bei mir nicht zu (jaja, welch psychisch Kranker würd das nicht behaupten :mrgreen:).
Ich will jetzt keinen Vergleich herstellen, das wäre absolut unpassend... aber würdest du Edgar Allen Poe aufgrund Paranoia in die Geschlossene einweisen (falls du "Das verräterische Herz" oder "The Raven" gelesen hast)? ;-)
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Beitragvon Sydney » 1. Okt 2008 - 13:57


Also Schnuckelchen, ich will ja nicht meckern, aber du reimst genauso schlecht wie ich und du solltest dich zumindest mal entscheiden ob Hure oder Jungfrau. Beides zusammen ist irgendwie schlecht.

Und dann solltest du beachten, was da zwischen den Zeilen steht. In erster Linie deine innere Zerissenheit und die wollstest du glaube ich eigentlich nicht zum Ausdruck bringen, wenn ich mich nicht täusche.....
"Und solang du das nicht hast, Dieses: Stirb und werde! Bist du nur ein trüber Gast Auf der dunklen Erde" (Goethe)
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Beitragvon Mike » 1. Okt 2008 - 14:53


Da bleibt mir nur eins zu sagen: Nö :mrgreen:
Es soll auch kein Gedicht, sondern ein Liedtext sein. Und ein Liedtext orientiert sich immer auch am Rhythmus, an der Melodie.

Zu dem Zeitpunkt des Verfassens existierte keine innere Zerrissenheit. Und auch die jungfräuliche Hure hat ihre Berechtigung. Aber *nase rümpf*, wie jeder große Künstler überlass ich die Interpretation gern den Kritikern ;-)
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