Da neulich das Thema Stadtmensch vs. Landmensch aufkam, möchte ich hier mal ein eigenes Thema dazu eröffnen,
da mich interessiert, wie eure Auffassung dazu ist.
Meine Wenigkeit ist in einer Großstadt (Leipzig) geboren und teilweise auch aufgewachsen (bis zum 8. Lebensjahr).
Dann nach dem die Mauer gefallen war, ist meine Familie in den "Westen" übergesiedelt, in eine viel kleinere Stadt.
Hier wohne ich heute noch, ich wohne zwar mitten in der Stadt, aber es ist eben eine kleine Stadt in einer eher ländlichen Gegend (viel Acker und viele Landstriche).
Das Stadtleben hat natürlich die Vorteile, das man schön zentral wohnt und alles sehr gut erreichbar ist.
Der Nachteil ist, dass es hier laut ist und man das Gefühl hat, dieser kleine zentrale Ort sei über besiedelt von Menschen, die sich gegenseitig den Platz rauben.
Ich habe den Vorteil, auch einen Einblick in das Leben auf dem Land zu bekommen durch meine Arbeit, die auf dem Land liegt.
Dort gehe ich z.B. mit dem Hund meiner 2. Familie spazieren und ich genieße es total.
Da scheint die Natur unberührt, die Luft ist eine andere, man begegnet nicht so vielen Menschen, es ist einfach toll.
Wenn ich da bin, fühle ich mich ganz anders und kann auch mal richtig tief durchatmen.
Ich denke mir dann immer, dass es Menschen vom Land viel schöner haben, denn sie sind da zu Hause und wenn sie mal was aus der Stadt brauchen,
dann fahren sie da hin, aber sie können wieder zurück.
Bei Stadtmenschen ist es umgekehrt und nicht so vorteilhaft, denn sie können so gesehen,
immer nur zu Besuch eine Verschnaufpause auf dem Land einlegen und müssen dann wieder zurück in die Stadt.
Wiederum ist man ohne Auto auf dem Land aufgeschmissen, weswegen viele Menschen dazu gezwungen sind, zentraler zu wohnen.
Na ja... es hat alles seine Vor- und Nachteile. Was habt ihr denn für Erfahrungen gemacht?
Viele Grüße.

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