Köpfe im Sandkasten

Forum: Psychologische Traumdeutung - Träume


Geschichten der Nacht und ihre Bedeutung. Was gibt es neues in der Traumforschung? Berichtet uns davon.




Köpfe im Sandkasten

Beitragvon Svart-Vinter » 2. Jan 2011 - 18:39


Mein Traum:

Ich stand mit einigen bekannten, aber auch unbekannten Menschen in einer Wohngegend in der ich früher tatsächlich mal gewohnt habe.

Da war so ein Sandkasten ( mitten in der Gegend ), der mittlerweile nicht mehr mit Sand, sondern mit Erde gefüllt war.
Irgendwie war mir das nicht recht und alleine fing ich an, die Erde mit einer großen Schaufel raus zu holen.

Die Erde war schwarz und feucht...

Als ich die erste Ecke bis ganz tief unten frei geschaufelt hatte, stieß ich auch etwas hartes und ich bemerkte, das die Erde hier noch feuchter wurde.
Ich versuchte das "Etwas" frei zu schaufeln, es ging nicht sehr gut, doch plötzlich sah man die Umrisse eines mit dunklen Haaren behaarten Kopfes.

Ich schaufelte weiter und fand noch einen zweiten Kopf, er hatte hellere Haare.

Dann wurde mir das zu viel, ich hörte auf zu schaufeln und rief die Polizei.

Einer der Anwesenden sagte, das ich da eh keinen erreiche, da die Polizeistation an Feiertagen nicht besetzt sei, die Polizei müsste von weiter weg her kommen.

Ich meldete also sehr aufgeregt den Vorfall.

Während der ganzen Traumszene hatte ich ein komisches Gefühl.

Die Polizei kam erst viele Stunden später, wir blieben auch nicht die ganze Zeit am Sandkasten stehen, aber wir blieben in der Nähe.
Als wir dann gemeinsam mit zwei Polizeitbeamten zum Sandkasten gingen und nach den Köpfen schauen wollten, waren sie weg.
Die Beamten kamen sich verarscht vor, was ich gut nachvollziehen konnte.

Dann liefen die Köpfe plötzlich an uns vorbei und zwar mit Körper, aber immer noch ganz schwarz von der feuchten Erde, sie schmunzelten, ich fand das nicht sonderlich witzig.

Dann bin ich aufgewacht und war ziemlich wirr im Kopf, wie so oft... nach einem Albtraum.

Ich habe seit meiner Kindheit schon so viele Albträume gehabt, mal schlimmer, mal weniger schlimm, aber man gewöhnt sich nie daran, glaube ich.
Es spielt sich gleich vor dem inneren Auge und im Kopf ab, man ist mit viel Emotionen dabei und kann nicht immer den Traum selbst beenden, aber ich hoffe, das meine Träume irgendwann mal schöner werden.


Viele Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
Svart-Vinter

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Re: Köpfe im Sandkasten

Beitragvon Mike » 3. Jan 2011 - 10:32


Da könnt ich mir auch angenehmere Träume vorstellen. Ich muss sagen, dass ich - im Gegensatz zu früher - in letzter Zeit häufig gar nicht mehr weiß, was ich eigtl. geträumt habe. Sollte vielleicht wieder anfangen, mich wieder etwas drauf zu konzentrieren. Andererseits bin ich recht froh, dass ich mich an manche Träume nicht mehr erinnern kann ;-)
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
Mike

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