Ist die Bibel das Buch der Bücher?

Forum: Glaubensfragen - Geheimbünde


Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme. Religionspsychologie, Religionsgeschichte, spirituelle Religion, Religionsphilosophie und eigene Ansichten.




Ist die Bibel das Buch der Bücher?

Beitragvon Hagazussa » 23. Sep 2008 - 20:56


Lucvar hat folgendes geschrieben
Dass es das Kreuz vorher auch schon gab wird Haga klar sein, aber als Assoziation mit Gott meinte sie das sicher

Du sagst es.. :D

Und dem Rest deines Beitrags kann ich nur Beipflichten.
Vllt hätte ich andere Worte benutzt, aber der Sinn wäre der Gleiche gewesen.
Oder doch noch meinen Senf dazu tun.. :gruebl:

Mike hat folgendes geschrieben
Die Bibel ist nur deshalb falsch, weil der Mensch darin rumgefuhrwerkt hat

Wenn das so ist, wer ist denn dann der Autor der Bibel?
Das war doch ein Mensch, oder?
Ich glaube, das die Bibel nur geschrieben wurde um den Menschen einen
gewissen "Halt" zu geben. Und ihnen vorschreibt, was der richtige Weg/Glauben ist (das sie sich ja keine Eigene Meinung bilden).
Und dann hat mal Der oder Der noch darin herrumfuhrwerkt, im laufe der Jahre.
Das Ergebnis kennen wir ja....

Die 10 Gebote sind zum Großteil ein Grundwerk des sozialen Miteinanders.

Sorry, aber die 10 Gebote sind fürn Ar***
Oder kennst du jemand, der sich daran hält?
Ich finde sie zwar auch insoweit Einleuchtend, aber mir der Umsetztung haben die Menschen so ihre Probleme.

Aber genug jetzt davon...ich merke, ich schweife vom Thema ab... :schaem:
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Beitragvon Lucivar » 23. Sep 2008 - 21:13


wieso, du sollst nich toeten is klar, wozu das gut is (und wird in der Regel von den meisten eingehalten) du sollst nicht stehlen is auch klar, du sollst deine Eltern achten - logisch, im Alter koennen die sich nich mehr um sich kuemmern, wenn du sie achtest, dann machst du das fuer sie und fuetterst sie durch etc. Ich mach das mal nur bei den drei Geboten hier, also, ich finde die zum Teil schon wichtig, so was wie "ICH bin der GOTT, dein HERR" blablabla, das Genudel is natuerlich sinnlos.

Aber Religion is auch eine Form von Naturwissenschaft, finde ich, immerhin haben sie sich so die Welt damals erklaert. Und nebenbei alle Glaeubigen beherrscht, is klar, ne? Religion = Macht und die hat die Kirche immer wieder bestens ausgenutzt, das wissen wir hinreichend. Man kann Menschen etwas so lange eintrichtern, bis sie es als selbstverstaendlich uebernehmen. Wie damals mit den preussischen Tugenden. So auch mit dem Glauben (nur da vllt nen Zacken haerter, gibt's ja auch schon laenger) Wollte man was Neues einfuegen, dann erschien Gott in Form eines Engels, der wiederum die Gestalt einer Socke hatte und die sprach: Rufe die Ablassbriefe ins Leben! ... oder so. (die Socke war uebrigens gestreift)
Klar haben da manche den Stift geschwungen und zwar maechtig im eigenen Sinne, aber trotz allem ist es immer noch ein Glaube, der auch Halt geben kann/sollte (nimmt man an)

[...]

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Beitragvon Mike » 23. Sep 2008 - 21:31


Manche Theorien besagen, dass die Religion nur als Erklärung für natürliche (= von Natur bedingt) Phänomene diente (Thor als Donnergott als Erklärung für Donner und Gewitter,...). Dabei wird aber übersehen, dass die Leute damals auch nicht BLÖD waren. Wir würden uns heute auch keine neuen Götter erschaffen, nur weil ein Raumschiff durchs Raum-Zeit-Kontinuum kommen würde.

Es gibt viele Theorien dazu, und niemand kann vollends belegen, welche richtig ist. Die einen sagen, dass die Götter für eine gewisse Persönlichkeit stehen. Andere sagen, dass sie Besucher von fremden Planeten sind. Andere behaupten, sie wären nur dazu da, um Naturphänomene zu erklären.

Organisierte Religion = Macht. Durchaus. Aber nur, weil jemand einen Glauben missbraucht, um dadurch Macht auszuüben, bedeutet das nicht, dass in dem Glaubens-Manifest nicht auch ein Fünkchen Wahrheit stecken könnte. Der Wille zur Macht ist in jedem Menschen vorhanden, in manchen stärker, in anderen schwächer. Und diejenigen, die auf einer materielleren Entwicklungsstufe hängen nutzen natürlich jede Situation aus, um Macht zu erlangen. Steht nicht schon in der Bibel, dass diejenigen, die im stillen Kämmerlein für sich beten weitaus "wichtiger" und "bedeutender" sind als diejenigen, die es an jeder Straßenecke tun, nur damit sie von anderen dabei gesehen werden? Auch das ist ein kleiner, versteckter Lebenshinweis.

Was ist gegen die preussischen Tugenden, so wie sie bei Wikipedia aufgeführt sind, einzuwenden?

Langsam driften wir aber wirklich sehr ab... könnte ein Moderator das Thema vielleicht abspalten? Vielleicht in ein Thema wie "Bibelkritik" oder so...
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Beitragvon Lucivar » 23. Sep 2008 - 21:50


Oh uebrigens hab ich mit keinem Wort gesagt, dass preussische Tugenden schlecht sind (eher nicht), sondern, dass sie einfach so lange eingetrichtert wurden, dass sie inne sitzen

..
wo sind denn die anderen Beitraege? werden die nich verschoben? o0 Hiier Beitrag putt putt putt

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Beitragvon Mike » 23. Sep 2008 - 22:12


Hiier Beitrag putt putt putt

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Beitragvon Hagazussa » 23. Sep 2008 - 22:26


Ich habe das Thema geteilt....

Damit das Thema "Bibel" und "religiöse Erscheinungen" gesondert diskukiert werden kann.

Das geschah auf Wunsch...

Ich hoffe, ihr kommt trotzdem klar. :D


Lg Hagga
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Beitragvon Kha » 24. Sep 2008 - 12:10


Zum Thema Bibel kann ich nur soweit zso viel sagen, dass man als erstes beachten muss woraus schließlich besteht? Sie ist kein durchgängier "Roman" sondern besteht aus gesonderten Werken. Zudem gibt es Propheten, Psalmen.. alles mögliche. Und jeder Teil ist dazu da / gewesen, einen bestimmten Part zu erfüllen.
Die Bibel kann man nicht so nehmen wie sie da steht, und man kann auch nicht davon ausgehen dass es genau "Gottes Wort" ist / war, sondern dass Menschen versucht haben Überlieferungen zu erhalten. Sie sollte als Leitwerk dienen, nicht als Manifest!

Zur Kirche, natürlich hat die Kirche, insbesondere die katholische (Achtung Trennung!) eine gewisse Macht, und natürlich ist es dumm, dass er auf nem goldnen Thron sitzt während Der Rest am Hungertuch nagt, aber dieses verhalten hat ziemlich Tiefe Wurzeln im Mitterlalter, also bezieht das nicht so sehr darauf, dass dies alles erst gestern enstzanden ist.

Die Evangelische Kirche hat sich damals ( Luther ;) ) abgespalten, oder wenn man es ganz richtig will, die katholische hat sich abgespalten, weil gerade dieses Zu Nahe Bibeldenken nicht im Sinne einer Religion war, und zudem nicht mehr "zeitgemäß". Es gibt auch in unserer Zeit neuerungen.

Zu den zehn Geboten, ich stimme damit vollkommen überein, dass sie natürlich einen immensen sozialen Wert haben und sicherlich auch darauf beruhen. Es ist eine Moral, oder tötet man einfach so einen Menschen? Oder betrügt andere schamlos? nein!

Es gibt natürlich werke, die versuchen sowas in unsere heutige gesellschaft wieder verstärkt zu intrigieren:

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Beitragvon The_Sorrow » 24. Sep 2008 - 19:04


Also erstens ist die Bibel höchstwahrscheinlich Menschenwerk und beruht desshalb auf dem Erlebnissen oder Informationen die der Autor/die Autoren in dieser Hinsicht gemacht haben. Da ein Mensch aber immer nur bestimmte Dinge sieht und wahrnimmt (da unser Hirn die eintreffenden Informationen selektiert). Kann das kein Götlliches Werk sein da es auf den Eindrücken einiger Personen zurückgeht und nicht auf ein Göttliches Wesen. Zumal unsere Bibel nur ein kleiner Teil von allen Büchern ist da einige nicht in die Bibel aufgenommen wurden.
Zu den 10 Geboten:

Genau genommen sind die 10 Gebote im weitesten Sinne Standartregeln die dafür sorgen das eine Gesellschaft richtig funktioniert .
Ob man sich dran hält ist jedem selbst überlassen.
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Beitragvon Lucivar » 24. Sep 2008 - 19:32


Jo sag ich ja. Die 10 Gebote sind jene, welche ein einigermassen reibungsloses Geschehen (und weitere gottesfuerchtigkeit, also auch Gehornsam) in der Gesellschaft ermoeglicht. Weil Menschen dazu neigen, unartig zu sein, wenn es niemand sieht ist Gott natuerlich jemand, der dich IMMER sieht, auch beim morgendlichen Klobesuch! Klar ne? Wir neigen dazu zu erkennen, dass jeder Mensch Fehler hat. Darum haben auch menschliche Gesetze Fehler. Gott nicht. Gott hat und macht keine Fehler und wenn doch, dann sind sie wunderbar und alles ist gut.

Es sind zwar alles unterschiedliche Buecher, aber irgendwo zieht sich auch ein roter Faden durch die Bibel, finde ich. Ich finde auch, dass die Protestanten eher am Glauben orientiert sind, waehrend die Katholiken immer noch dem Papst nachdackeln (schon gehoert? VERHEIRATETE Paare, von denen ein Partner Aids hat, duerfen jetzt TATSAECHLICH Kondome benutzen... amazing). Jede Religion hat auch einen glaubenstechnischen Wert und der christliche Glaube gibt vielen Menschen Halt, das sollte man dazu vllt auch erwaehnen. Allerdings sind alle bloss so penetrant auf die Christen fixiert, weil das einfach von klein auf eingetrichtert wird, grauenvoll, was die mich als Kind mit Gott und Jesus bombadiert haben war nicht mehr feierlich, graesslich. Meine Schwester is jetzt recht glaeubig, ich eher weniger. In Sachsen z. B., da is das eher so "Heidenland", die scheissen sich nen Dreck um Gott (sorry, boese Ausdrucksart) Genau so manche Fischer. Die halten nichts von der Bibel. Die wickeln ihre Fische in Bibelseiten ein, aber sicherlich lesen sie es nicht.
Wuerden andere Glaubensrichtungen anerzogen werden, dann koennte z. B. auch Buddhismus die grosse Religion sein.

Zur Bibel: Religion war meiner Ansicht nach damals Naturwissenschaft, so wie heute unsere Wissenschaft. Sie haben sich Dinge mit Gott erklaert und dann den Felsen angebetet, hey, was soll's. So war das. Ich glaub auch, dass die Bibel zum Teil in Metaphern geschrieben ist. Aber ausnahmslos ist sie Menschenwerk und wie wir am Anfang erwaehnten (Rueckgriff, gut ne?) machen Menschen Fehler und sind IMMER subjektiv, ich glaube auch ausnahmslos. (man verallgemeinert ja sonst eigentlich nicht)

hmm...

Hey Mike, das is nich lustig, mein armer Beitrag ist jetzt in der Wildniss und muss verhungern... aber vllt schickt Gott ja Brot... oh weh... putt putt putt

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Beitragvon Kha » 24. Sep 2008 - 20:03


Das Studium der Theologie ist in erster Linie auch eine Wissenschaft. Dort wird nämlich auch geforscht in wie weit die Bibel als Gottes Werk usw anzusehen ist, nur so als Beispiel.

Ja, leider hat man in macnehn Ländern keine Wahl, aber würde es hier nur Buddhismus geben, wäre das manchen Menschen auch zu doof.
Jeder kann seine Wahl treffen, die Eltern legen einen Grundstein der ihrer meinung nach der ebste ist, aber letzendlich kann man sich aj selbst mit anderen Religionen auseinandersetzen und so seine finden.

Danke Lucivar, endlich jemand der zwischen evangelisch und katholisch unterscheidet ;)
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