Internetabhängigkeit

Forum: Missbrauch - Abhängigkeit


Diskussionen und Infos zum Thema: Sucht und Missbrauch, stoffgebunden - nicht stoffgebunden.




Internetabhängigkeit

Beitragvon Svart-Vinter » 11. Jan 2008 - 07:01


Mit Internetabhängigkeit (auch Internet- oder Onlinesucht) wird der zwanghafte Drang bezeichnet,
sich regelmäßig und exzessiv mit dem Internet zu beschäftigen.

Wissenschaftlich ist der Begriff bislang jedoch umstritten.

Internetabhängige vernachlässigen meist ihre normalen Lebensgewohnheiten um die Zeit im Internet zu verlängern.
Im Extremfall kann die virtuelle Welt zu einem Ersatz für die sonst üblichen realen sozialen Kontakte werden,
so kann es sein, dass normale freundschaftliche Kontakte nicht mehr getätigt werden.
Des Weiteren wird häufig die Befriedigung vitaler Bedürfnisse (wie Nahrungsaufnahme und Schlaf) vernachlässigt.

Ist der PC einmal defekt, kommt es zu Entzugserscheinungen, schlechter Laune, Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Schweißausbrüchen.

In einigen Fällen schlägt sich das auch in Faulheit nieder und mit der „Erkenntnis“, dass das Leben ohne PC sinnlos ist.
Als Triebfeder gelten die Verfolgung bestimmter Aufgaben, Realitätsflucht und Experimentieren mit der Identität,
sowie die Kombination von Befriedigung des so genannten Spieltriebs und des Kommunikationsbedürfnisses.
Die Simulation gesellschaftlichen Aufstieges spielt ebenso eine Rolle wie die (Schein-)Erfüllung moderner Gesellschaftszwänge wie Flexibilität,
„ewiger“ Jugend, Omnipräsenz.

Depressive Menschen finden virtuelle Entlastung, narzisstische Persönlichkeiten befriedigen ihren Machtanspruch,
Jugendliche haben eine neue Möglichkeit gefunden, ihre Grenzen auszuloten.

Quelle: Klick


Hier noch eine sehr interessante und informative Internetpräsenz zum Thema "Internetabhängigkeit":

- http://www.online-sucht.de/website.php -


Könnt ihr von euch sagen, Internetsüchtig zu sein?

Welchen Bezug habt ihr zum Internet und zu eurem PC?


Liebe Grüße, Vision...
Svart-Vinter

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Beitragvon Gast » 11. Jan 2008 - 20:48


Ich bin zwar mind. einmal am Tag on, aber ich denke nicht das ich Internetsüchtig bin. Ich erstelle am PC nur Hps und arbeite mit php, mysql usw.
Desweiteren spiele ich gar nicht am PC, sondern arbeite nur am PC!
Schlafen tue ich auch genug und Nahrung nehme ich auch richtig zu mir.
Ein Leben ohne Internet und Pc würde ich ehrlich gesagt nicht schlecht finden, denn es gibt wichtigere Sachen als PC
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Beitragvon Gast » 15. Jan 2008 - 20:11


also ich sitze schon öfter vor dem pc wenn ich zeit habe aber dann spiele oder bringe mir das programieren bei weil mir langweilig ist.
habe ja nicht viel andes zu tun als nur lernen dann noch kinesi lernen.
habe halt keine abwechslung aber ernähre mich trotzdem noch normal
wenn sich mal was an meinem freundeskreis was ändert dan würde ich das auch ändern
und ich kann auch ohne pc dann lese ich hab mal wieder mehr
aber ist echt ein guter zeitvertreib wenn man noch keine zweisamkeit hat.
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Beitragvon Gassi » 17. Feb 2008 - 12:56


Habe heute wieder eine Reportage darüber gesehen wo ein Reporter behauptete, das jeder der pro Woche ca. 35 am Computer verbringt als Süchtig bezeichnet werden kann. Dies entspricht aber nicht der Realität, denn ich kann auch 100 Stunden davor sitzen (die Woche hat 168 Stunden) solange ich noch jeden Tag meine 6 Stunden Schlaf also 7x6 (42) und den Rest der Zeit für normale Sachen nutze.

Ich finde, das solange das reale nicht darunter leidet, man auf keinen Fall jemanden pauschal als Computer/Internetsüchtig abstempeln kann. Ich dachte auch eine Zeit lang ich wäre Abhängig, aber ich merke es immer wieder wie leicht ich mich dem Computer entziehen kann, wenn ich andere Sachen zu tun habe.

Mache ich Urlaub in Norwegen und habe mehrere Wochen was zum Erleben brauche ich absolut keinen Computer oder gar Internet um die Zeit tot zu schlagen. Für mich ist das Internet halt gleichzeitig ein Platz zum Spass haben, reden und zum Informieren. Das Internet dient auch super um Anerkennung zu bekommen durch verschiedenste Dinge, denn es gibt viele Menschen die zu einem Aufsehen, wenn man was für sie tut, was sie vielleicht nicht können. Bestes Beispiel hierfür sind wohl Profispieler, Hacker oder Releasegroups für illegale Software. Sie werden von denke 80% der Jugendlichen im Internet angehimmelt und im normalen Leben sind sie vielleicht nur kleine Schüchterne Bänker, die nie was sagen.
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Beitragvon Vordb » 5. Jun 2008 - 17:43


Also PC und Bücher sind wohl sehr wichtig, womit ich wohl den
Punkt mit der Realitätsflucht erfülle.
In der Tat ist es nervig, kein Internet zu haben, allerdings aus Kostengründen
weil die Netzcafes hier doch recht teuer sind.

Und man sucht ja auch oft Informationen zu allen möglichen Dingen.
Und wenn man in der Bibliothek eben nur je 1 Stunde an den PC darf, wird das Informationsbedürfnis doch nicht ganz abgedeckt.

Wobei das aber vll ehr das gleiche ist wie mit Zigaretten.
Hat man nur 2 schiebt man Panik, und liegt ne volle Schachtel da, oder genug Tabak nimmt man komischerweiße weniger und es is nicht sooooooooo wichtig...

naja, ist jedem selbst überlassen
Ω
Vordb

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Beitragvon vacuum » 6. Jun 2008 - 10:32


Bänker in Releasegroups? LoL ... aber man weiß ja nie...

Wenn bei mir das Internet nicht funktioniert, beschleicht mich immer ein Gefühl der Isolation, gegenüber dem Rest der Welt.
Selbstverständlich ist es eine Informationsquelle, und ich lese viel Blogs etc.
Was also tun, wenn es nicht funktioniert? Auf ne Zeitung zurückgreifen? pfft...

Ein Internetcafe hab ich noch nie von Innen gesehen, das wärs mir dann auch nicht wert.
Da wart ich lieber bis wieder alles im Lot ist.

Wenn der Rechner spinnt, ist das so als ob die Kaffeemaschine spinnt.
Etwas Hochgeschätztes, worauf man im Notfall aber auch verzichten könnte.
vacuum

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Beitragvon Gast » 6. Jun 2008 - 10:49


Auf die Kaffeemaschine verzichten. *rofl*
Der Witze Thread is weiter unten. xD

Ich hab zu Hause keinen Rechner, aber ne PS3. Ist zwar bei weitem nicht das selbe, aber wenigstens hab ich Internet.
Ich brauch INet um mit bestimmten Leuten regelmäßigen Kontakt zu haben. Allerdings würde so eine Situation, wie beschrieben,. nicht passieren, würde ich es abschaffen. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich auch ohne kann.
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Beitragvon Anxiolytika » 7. Jun 2008 - 14:43


Ich finde diese thematik sehr spannend, gerade in einem Forum, wo sich natürlich viele Leute aufhalten, die viel und gern im Internet sind.
ich fand diese seite --> palverlag.de
ganz hilfreich zu dem Thema, vor allem auch für die Beantwortung der Frage wann eine "Sucht" hier beginnt und wann es sich noch um eine "maßvolle Nutzung" handelt.
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Beitragvon Sashira » 13. Jun 2008 - 16:56


Also ich kann von mir sagen, dass ich relativ abhaengig bin^^
Es gab schon Zeiten, wo ich teilweise 16 Std oder 18 Std vorm Pc gesessen hab, nur um WoW zu spielen..
Ich habe Treffen verkuerzt oder gar abgesagt, nur um bei dem Raid am 19 Uhr puenktlich zu sein usw.

Mittlerweile ist es gluecklicherweise nicht mehr so krass.. ich hab es eingesehen und eine Balance gefunden, in der mein Freund, meine Freunde und Kameraden, meine Familie und auch mein "RL" nicht zu kurz kommt. Ich gehe nebenbei arbeiten, bin regelmaessig im Ausland oder iwie anders unterwegs und es macht mir sehr viel Spaß. Ich brauche da weder einen Pc noch sonst iwas.
Sobald ich aber alleine Zuhause bin, verfall ich gut und gerne wieder in das Raster und zock mehrere Stunden hintereinander, weil ich sonst eh nix zu tun hab.

Also ich denke, dass Internetsucht nicht davon abhaengt, wie lange oder wieviel man da ist, sondern wie man sonst seine restliche Zeit nutzt.
Wenn man z.B. wie ich ein Online Spiel spielt und seine "Nicht-Online-Zeit" nutzt, um sich weiter ueber das Spiel auszutauschen oder zu informieren und nicht mal raus geht und etwas unternimmt, nenne ich das suechtig.
Liebe ist schwer zu finden, leicht zu verlieren,
schoen zu haben und verdammt schwer zu vergessen ..
Sashira

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Beitragvon Ategato » 13. Jun 2008 - 18:21


Uff....
dieses Thema habe ich kürzlich mit meiner älteren Schwester, ihrem Ehemann und meiner Mutter (alle drei gegen mich :twisted: ) ziemlich intensiv durchgekaut und es danach runtergeschluckt, obwohl es keinen Geschmack mehr hatte... ;)

Jedesmal haben sie bei einem unausweichlich richtigen Argument meinerseits damit gekontert, dass ich wie alle andere in meinem Alter sei.
Und mit pauschalisierungsgeilen Leuten kann ich keine anständige Diskussion führen, weil sie bereits einevorgefestigte Meinung haben.

Warum ich Internet nutze ist ganz einfach. Ich besuche Foren wie diesen hier und Plattformen wie Youtube etc.
Hauptsächlich um mich weiterzubilden und danach um zu chatten.

Viel interessanter ist doch die Frage, was an Internet besser ist!

Aspekt: Information
Internet ist das größte Informationszentrum, das es gibt (wenn nicht, bitte eines besseren belehren). Das Internet bietet ein breiteres Spektrum an Informationen, als allein das Fernseher.
Das Internet würde es auch mit der Bücherei aufnehmen. Oder der Schule.
Die Schule, Bücherei und das Fernseher zusammen allerdings könnte vielleicht etwas mehr Informationen als das ganze Internet bieten.

Aspekt: Freiheit
Ich beziehe mich jetzt hauptsächlich auf das Fernsehen, weil das Internet viel mehr Freiheit bietet.
Wie ist es beim Fernsehen? Man hat einen TV-Plan, an dem man sich zu halten hat. Wenn man keine Lust auf diesen Sender hat, dann schaltet man auf einen anderen Sender und haltet sich an diesen Plan. Beim Internet ist es so, dass man alles jederzeit erreichen kannst, indem man einfach die URL eingibt, Suchbegriffe bei Google schreibt etc.

Aspekt: Zeit
Egal welches Informationszentrum man benutzt, das Internet ist in über 95% der Fälle schneller als jedes andere Medium, wo man Informationen bekommt.
Abstraktes Beispiel: Ein Mensch, der 20 Jahre lang nur das Internet als Informationsquelle benutzt, wird mehr wissen als ein Mensch, der 20 Jahre lang nur den Fernseher oder nur die Bücherei benutzt, weil die Informationen in Büchern meistens sowieso auch im Internet zu finden sind. Und aufgrund der Zeit, wird der "Computer-Mensch" viel mehr Zeit haben, um mehr Wissen anzueignen.

Fazit: Mal nur auf den Punkt Informationen zu kommen, ist das Internet um Längen besser!
Unterhaltung, soziales Miteinander etc. sind anders zu argumentieren und haben ein anderes Fazit, worauf ich jetzt lieber nicht eingehe, um nicht den Rahmen zu sprengen.

MfG,
Ategato
Alles Vergängliche ist eine Illusion.
Ategato

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