Jede Religion hat ihre Götter.
Aber gibt oder gab es ihn wirklich? Wie hat er ausgesehen und warum glauben so viele Menschen an ihn?
Meine Meinung dazu:
Gott hat nichts erschaffen, denn Gott ist nicht mehr als ein Irrglauben. Die These, das Gott der Erschaffer ist, ist für mich nicht mehr als reine Blindheit.
Wenn hier ein Komet auf die Erde einschlägt und alles Leben zerstört,
dann wird die Erde in seinen kleinsten Teile von alleine den Neuanfang finden und nicht irgend ein Mensch der Gott heißt.
Die Erde regeneriert sich von alleine, sie lebt von alleine, sie rächt sich von alleine, das tut sicher kein Mensch oder ein Gott.
Das ganze Spiel, was wir Leben nennen, das erschaffen wir ganz alleine oder denkt ihr,
jemand anderes ist für das Schicksal oder den Weg des Menschen zuständig?
Unser Leben liegt in unserer Hand, wir sind verantwortlich dafür was gestern, heute und morgen passiert (ist/wird),
nicht ein anderer Mensch bzw. eine abstrakte Person leitet uns.
Denn würde sie das tun, dann wären wir doch schon irgendwie krank bzw. fremd gesteuert.
Würde ich zu einem Arzt gehen und sagen, jemand abstraktes leitet mich, dann würde der Arzt mich vermutlich für wahnsinnig erklären.
Ich denke, das Gott nicht mehr als eine Vorstellung ist. Einer Vorstellung von einer Abstraktion, etwas nicht greifbares.
Eine Vorstellung von einem allwissenden Führer, DEM Führer.
Nehmt es mir nicht übel, aber ich bin der Meinung, das es sowas wie Gott nicht gibt, es ist eine Erfindung der Menschheit,
um sich in schweren Tagen an diese Vorstellung zu klammern. Die Bibel unterstreicht diesen Irrsinn und gibt Gott ein Gesicht.
Meiner Meinung nach ist die Bibel auch eine reine Erfindung, eine Art BRAVO um ein gewisses Klientel an sich zu binden.
Aber eigentlich ist es eine schwache Leistung sich an eine Vorstellung zu klammern, die nicht greifbar ist.
Man hat uns damals in der Schule versucht zu lehren, das Gott immer da ist, das Gott beschützt, aber wenn man alles was einem lieb war verloren hat,
dann glaubt man an dieses Gerede, das es Gott gibt sowieso nicht mehr, weil man sich davon alleine gelassen fühlt.
(Das tut sicherlich sehr weh, wenn man immer an jemanden geglaubt hat und dann auf einmal erkennt,
das dieses abstrakte Wesen einen alleine gelassen hat, obwohl man immer zu ihm stand.)
Schon in der Schule und manchmal noch Jahre vorher versucht man kleine Kinder mit dieser Vorstellung zu manipulieren.
Ich finde das recht traurig, wenn man selber nicht entscheiden darf an was man glauben möchte,
sondern man beigebracht bekommt an etwas zu glauben, was gar nicht existiert.
Das ist schwach.
Ich möchte niemanden von etwas überzeugen, ich bin dafür, das jeder glaubt was er möchte, dennoch sollte es realistisch bleiben.
Kann mir jemand sagen, was an Gott realistisch ist ??
Das Problem ist, das die Meisten Menschen so erzogen sind, jemand finden zu müssen, auf die man die Schuld schieben kann,
damit man selbst etwas erleichtert ist, damit das Gewissen erleichtert ist.
Hier kommt wieder die Sache ins Spiel: man ist für sein Leben alleine verantwortlich, nicht andere.
Man sollte die Schuld erst bei sich suchen und nicht bei anderen.
Leider wird es eben vielen so beigebracht, die Schuld erstmal bei anderen zu suchen,
das nenne ich einen sehr schlechten Charakterzug der Eltern und wenn die Kinder das im erwachsenen Alter genau so fort führen,
dann ist es auch ein schwacher Zug dieser Leute.
Noch eine andere Frage:
Was ist mit den Leuten passiert, als sie den Glauben an Gott abgelegt haben?
Wann und warum legt der Mensch den Glauben an Gott ab?
Ich würde es als eine Art Heilung von einem Irrglauben ansehen, wenn ein Mensch sich nach greifbaren Dingen gesinnen würde,
anstatt nach Dingen, die man nicht greifen sondern nur glauben kann.
Das ist meine Meinung dazu, ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel (auch das es etwas länger geworden ist).
Liebe Grüße.

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