Gedankenlesen

Forum: Parapsychologie - Grenzsituationen


Nahtoderfahrungen, Psychokinese, Präkognition, Außerkörperliche Erfahrungen.




Re: Gedankenlesen

Beitragvon Mike » 20. Jul 2010 - 08:13


Es hat ja nicht unbedingt was mit Lügen zu tun. Aber Gedanken sind frei und können in Richtungen fliegen, die wir gar nicht erkunden wollen. Wie oft verirrt man sich selbst in irgendwelchen Gedankenspielen und denkt sich nachher "Was für ein Schwachsinn?". Oder wie oft redet man sich (aus verletztem Stolz, aus Sentimentalität, weiß der Geier wieso) etwas ein, was nicht stimmt - obwohl man weiß, dass es nicht stimmt und sich später nur denkt "Wie komm ich nur auf so nen Scheiß"? Und wenn genau in dem Moment jemand die Gedanken lesen würde, würde er ein völlig falsches Bild von einem bekommen. Insofern ists gut, dass man da keine Gedanken lesen kann.
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Re: Gedankenlesen

Beitragvon Thanatos » 20. Jul 2010 - 09:06


Jetzt solltest Du aber konsequent bleiben. Wenn Du oben schon meintest, dass die Menschen sicher lernen würden, Gedanken zu filtern, dann sollte es auch möglich sein, zwischen dem "Tonfall" von Gedanken unterscheiden zu können, oder? ;)
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Re: Gedankenlesen

Beitragvon Mike » 20. Jul 2010 - 11:37


Da hast du wohl Recht. Aber andererseits gibts auch emotionale Ausbrüche, die man nicht kontrollieren kann ;-)
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
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Re: Gedankenlesen

Beitragvon Blackhair » 20. Jul 2010 - 12:53


Thanatos hat geschrieben:
Du möchtest also lieber angelogen werden?
Und welchen Sinn soll das haben?
Doch nur den, dass Du der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken musst.
So ist der Mensch. Lieber in einer Traumwelt aus Lügen leben, als die Realität akzeptieren lernen.

Ich sage ja nicht dass ich die Lüge vorziehe, ich sage dass ich mir ziemlich sicher bin dass die meisten Menschen nicht damit zurechtkämen zu wissen was im Kopf ihrer Mitmenschen vorgeht. Oft haben die Leute voneinander nämlich eine weitaus geringere Meinung als sie's zugeben. Und wenn du einfach mal "Boah du Arschloch, lass mich in Ruhe..." denkst, laut aber "Hey, wie geht's dir?" sagst, ist kein Schaden getan. Wenn dein Gegenüber aber weiß was du gedacht hast...wie gesagt, mit dieser Fähigkeit würde ein Großteil der Menschen nicht zurechtkommen. Man sagt nicht umsonst dass die Wahrheit weh tut.

Die Idee des "Filterns" ist ansich gut, aber dann könnte man ja theoretisch wieder das rausfiltern was einem nicht passt. Und nur das Angenehme "hören". Oder wie war das mit dem Filtern gemeint?
What we learn from history is that we fail to learn from history.
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