Eine unfassbare Geschichte von Inzest in Österreich

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Eine unfassbare Geschichte von Inzest in Österreich

Beitragvon Svart-Vinter » 28. Apr 2008 - 10:33


24 Jahre lang hielt ein Vater (heute 73) seine Tochter (heute 42) in einem Keller in Österreich gefangen,
missbrauchte sie sexuell und zeugte mit ihr 7 Kinder.

Das ist so unglaublich, dass es einem die Sprache verschlägt.

Der Fall Natascha Kampusch war schon unfassbar, aber es geht noch schlimmer, wie sich jetzt zeigte. :?

Hier die News:

Im Fall der 24 Jahre lang von ihrem Vater eingesperrten Österreicherin kommen immer mehr grausige Details ans Licht.

Am Abend gelang es der Polizei, das elektrisch gesicherte Verlies zu öffnen.
Die Frau wurde darin mit drei ihrer Kinder gefangen gehalten - offenbar vollkommen ohne Tageslicht.

Noch ist nicht klar, wie der 73-jährige Joseph F., der als "einfacher und ganz normaler Mann" beschrieben wird,
seine Tochter so lange verstecken konnte, ohne dass zumindest seine Frau etwas bemerkte.
Wie war es möglich, dass er drei der sieben Kinder, die er gewaltsam mit seiner Tochter zeugte,
zusammen mit seiner Frau aufziehen und in die Schule schicken konnte, ohne dass die Behörden skeptisch wurden?

Erst am Sonntagabend gelang es der Polizei, das elektrisch gesicherte Verlies zu öffnen,
das der mutmaßliche Täter offenbar im Keller seines Hauses für die Tochter und ihre Kinder angelegt hatte.
Die 42-Jährige und drei Kinder lebten in den sehr engen und niedrigen Räumen viele Jahre lang offenbar ohne Tageslicht.

Josef F. hatte der Polizei den Code für die mehrfache Sicherung des Gefängnisses kurz zuvor verraten.
Der Mann verweigere nach wie vor die Aussage, habe jedoch erklärt, seine Familie "täte ihm leid", sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Bisher, so sagt die Polizei, gibt es wenigstens keine Anzeichen, dass Joseph F. auch seine Enkel vergewaltigt hat.
Seine Frau Rosemarie will nach eigenen Angaben von der Situation nichts mitbekommen haben.
"Sie hat es als gegeben hingenommen", sagt der Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich.

Wie Elisabeth F. nach dem Zugriff der Polizei angab, hatte ihr Vater sie seit ihrem elften Lebensjahr immer wieder missbraucht.
Am 24. August 1984 habe er sie in den Keller gelockt, gefesselt und eingesperrt.
Kurz darauf wurde sie von Josef F. bei der Polizei als "vermisst" gemeldet.
Josef F. hatte in den vergangenen Jahrzehnten Polizei und Öffentlichkeit immer wieder mit Erzählungen getäuscht,
seine Tochter lebe möglicherweise bei einer Sekte.

Von den sieben Kindern, die die stark traumatisierte Elisabeth F. in ihrem Kellerverlies gebar, starb eines nach der Geburt.
Drei Kinder - die inzwischen 19-jährige Tochter Kerstin, der 18-jährige Stefan und der fünfjährige Felix - mussten bei der Mutter in ihrem Gefängnis bleiben.

Sie besuchten keine Schule.

Nur durch die lebensgefährliche Erkrankung Kerstins, die seit einigen Tagen im Krankenhaus liegt und in Lebensgefahr schwebt,
kam die Polizei dem Verbrechen überhaupt auf die Spur.
Wahrscheinlich waren ihre Mutter und der Josef F. auf dem Weg zu ihrem Krankenbett, als die Polizei sie entdeckte.

Die Ermittler entdeckten außerdem einen Brief aus dem Jahre 1984, in dem es hieß:
"Sucht mich nicht, denn es wäre zwecklos und würde mein Leid und das meiner Kinder nur erhöhen."

Quelle: Klick


Hier denke ich mir, schade, dass die Todesstrafe abgeschafft wurde.

So jemand hat es nicht verdient zu leben.

...ohne Worte...
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Beitragvon skygge » 28. Apr 2008 - 18:09


Was ist nur mit den Leuten los die sowas fertig bringen? Das ergibt für mich keinen Sinn so etwas zu tun. Solche Menschen müssen gefoltert und getötet werden!
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Beitragvon Ategato » 30. Apr 2008 - 10:37


Der Mann scheint mir ziemlich merkwürdig zu sein. Seine Aussage, ihm täte seine Familie leid, bringt mich zum nachdenken. Mich interessieren nur diese Frage(n)

Was wollte er mit der Vergewaltigung erreichen? Was war die Intention?

Mir kommt es etwas so vor, als sei er ein "Ataraxie-Anhänger". So locker flockig, wie der drauf ist (seine Fraue ebenso!), da muss etwas in der Familie nicht stimmen. Sein Ethik-Moral-Verständnis ist ziemlich kaputt.

Die Geschichte ist fast schon so (sehr milde ausgedrückt) "unüblich", wie die Frau, die zwei Jahre lang auf der Kloschüssel saß und von ihrem Freund ernährt wurde. :roll:
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Beitragvon Mr. Spout » 30. Apr 2008 - 13:40


skygge hat geschrieben:Was ist nur mit den Leuten los die sowas fertig bringen? Das ergibt für mich keinen Sinn so etwas zu tun. Solche Menschen müssen gefoltert und getötet werden!

Wir leben evtl. nicht mehr im Mittelalter.
Das Wissen, welches manche Zeitgenossen zu haben glauben, ist nicht jenes, welches in sich selbst gespiegelt wird.
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Beitragvon Hagazussa » 30. Apr 2008 - 20:10


@Skygge
Wenn Du das wirklich ernst meinst, mit "Foltern" und "Töten",
das ist in meinen Augen nicht viel besser, als das was Josef F. getan hat.

@Mr. Spout
Im Mittelalter war die Frau an sich, überhaupt nichts wert.
Männer konnten die Frauen züchtigen(wie es damals üblich war), solange
sie wollten. Ohne irgendwelche Konsequenten zu tragen.

Heute hat die Polizei veröffentlicht, das auf jeden Fall noch mind. 1 Person
von dem Kellerverließ wusste. Konkrete Angaben konnten die Beamten
aber nicht machen.
Mir tuen die armen Kinder auch unendlich Leid.
Der 18 jährige Sohn ist auf einem Stand von einem 2-3 jährigen.
Das ist sehr schwer vorstellbar, wie das für diese Kinder jetzt sein muß.
Die haben noch nie die Sonne gesehen, noch nie frische Luft gerochen.
Selbst Psychologen haben eingeräumt, das sie nicht sagen können, ob
diese Kinder das jemals aufholen können.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon Svart-Vinter » 5. Mai 2008 - 10:22


Unglaublich, was da jeden Tag für neue Details ans Tageslicht kommen...

Meint ihr, dass das Opfer ihren Vater für seine Tat hasst oder das sie sich mit der Zeit mit ihrem Schicksal abfinden konnte?

Das wüsste ich zu gerne mal.

Momentan wartet die ganze Welt darauf, dass sich das bzw. die Opfer zu Wort melden.
Ob das überhaupt geschehen wird ist fraglich.


Viele Grüße.
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Beitragvon Hagazussa » 5. Mai 2008 - 21:07


Soviel ich weiß, ist das Opfer in ihrer Jugendzeit mehrmals von zu Hause
weggelaufen.
Weil Josef F. sie missbraucht hat.
Aber sie ist wieder zurückgekehrt. Dadurch denke ich nicht, das sie ihn
gehasst hat.
Zumindest nicht am Anfang. Sonst wär sie wohl kaum zurück gekommen.
Und als er sie gefesselt und an einer Leine gehalten hat?
Ich glaube, das wir das gar nicht nachempfinden können, was in Ihr
vorging.
Vielleicht hat sie einfach aufgegeben, da jemals rauszukommen.
Und war zu gar keinem Gefühl mehr fähig.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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Beitragvon vacuum » 1. Jun 2008 - 20:07


Unfassbar mit welcher Selbstverständlichkeit der Typ das durchgezogen haben muss.
Um im Nachhinein zu sagen, er habe die ganze Zeit gewusst, daß es falsch ist was da abgeht. Ja toll.
Und trotzdem macht man's dann fast ein Vierteljahrhundert bis man erwischt wird.

Ganz zu schweigen von dem Wunsch mit seiner eigenen Tochter Kinder zu zeugen.

Es gibt keine universelle Gerechtigkeit, das ist altbekannt.
In solchen Fällen erst recht nicht.

Wie schaut nun der Status-Quo aus?

Der Bösewicht ist zu alt um noch ernsthaft belangt zu werden,
die Tochter hat die besten Jahre hinter sich, und die Kinder,
ja da fress ich ne Dekade ausschließlich trockenes Brot wenn's denen mal gelingt, selbstständig und halbwegs "normal" zu leben.

Was also wäre eine "angemessene" Strafe?
Der Josef machts vermutlich eh nicht mehr lang.

Soll man ihm permanent den Tiefschlaf rauben, damit er den Rest seines Lebens in totaler Erschöpfung verbringen darf?
Immer dann wecken wenns gemütlich wird, so in der Art und Weise.

Nein.

Die Tat ist so kaputt, ich würd ihn höchstens noch im Zoo ausstellen,
wär "angebrachter" als Tiere zu begaffen und der Freiheit zu berauben, unter dem Vorwand des Artenschutzes.

Vor Gericht wird bestimmt wieder Perfect Mindfuck betrieben und der Typ
darf seine Pension schön gemütlich in einer Klapse verbringen.

Irgendwie zeigt dieser Fall wieder mal sehr schön wozu ein vermeindlich hochkomplexer Verstand fähig ist.

Ganz recht. Ohne Worte.
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Beitragvon The_Sorrow » 1. Jun 2008 - 21:24


Wie in anderen Threats gesagt wir Menschen sind Tiere und zu so ziemlich allem fähig.Manche Menschen zeigen ihre Animalischen Züge stärker als andere. Aber Tatsache ist das wir Menschen zu jeder Tat fähig sind wir bestreiten es zwar aber es ist so.
Das einzige was uns die wir uns im gegensatz zu diesem Individuum ist wahrscheinlich das uns die von unseren Eltern und der Gesellschaft anerzogenen Regeln und Werte davon abhalten dies auch zu tun.
Außerdem kann man diesen Mann als narzistisch bezeichnen da der
ein absoluter Kontrollfreak ist (im Sinne von Kontrolle über alles und jeden in seiner Umgebung).
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Beitragvon Hagazussa » 1. Jun 2008 - 21:59


The_Sorrow hat folgendes geschrieben
Wie in anderen Threats gesagt wir Menschen sind Tiere und zu so ziemlich allem fähig.

Du kannst doch Tiere nicht mit Menschen vergleichen...
Und wenn jemand sagt, dieser Josef, würde sich wie ein Tier verhalten, so muß ich dem entschieden wiedersprechen.
Kein Tier dieser Welt würde andere Tiere einsperren um an ihnen seine
Macht auszuüben und ihre sexuellen Fantasien an ihnen auszuleben.
Das ist einfach nur krank und hat mit Tieren überhaupt nichts zu tun.
Und ich hoffe, das sie "Josef" für immer weg sperren.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
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