Der Mensch gewöhnt sich an alles, etwa weil er ein Gewohnheitstier ist wie man immer so schön sagt?
Aber warum ist das so, oder ist es doch nicht so? Ich möchte damit gerne zwei Beispiele anführen.
Zum einen ist da die Mutter, die ständig säuft, die ihre Kinder verprügelt, aber die Kinder lieben sie trotzdem.
Würde man versuchen ihr die Kinder weg zu nehmen, dann würden die Kinder vermutlich gar nicht wollen,
auch wenn es ihnen bei ihrer Mutter nicht gut geht.
Meine Mutter jedenfalls sagt immer: "Eltern können noch so schlecht sein, ihre Kinder lieben die Eltern trotz alle dem."
Zum anderen ist es in den 5 Phasen des Sterbens nach E. Kübler-Ross, die 5. Phase der Akzeptanz dem eigenen nahenden Tod gegenüber.
Hier hat man natürlich keine Wahl, man muss es so hinnehmen,
aber in Situationen wo man die Wahl hätte, einen anderen (besseren) Zustand zu wählen,
entscheiden sich viele Menschen, alles so zu belassen wie es ist.
Warum kann der Mensch sich an die extremsten Gegebenheiten gewöhnen,
auch wenn es manchmal andere Möglichkeiten gäbe als die Hinnahme des schlechten Zustandes?
Viele Grüße.

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