Auftragsmörder - Der Job des Profikillers

Forum: Berufliche Erfahrungen


Schule, Studium, Arbeitslosigkeit, Orientierungsphase, Berufe und Traumberufe.




Re: Auftragsmörder - Der Job des Profikillers

Beitragvon Svart-Vinter » 5. Aug 2010 - 21:28


Das mit den Soldaten ist ein ziemlich interessanter Aspekt.

Mein Freund ist Zeitsoldat seit 6 Jahren und ich weiß, dass er in der Lage wäre einen Menschen zu töten ohne mit der Wimper zu zucken, nicht nur weil er gelernt hat wie man seinen Feind ausschaltet, sondern weil (wie Du sagtest) er unglaublich viel Hass in sich trägt, was nicht unbedingt gut ist.

Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er diesen Knopf drücken würde, wenn dafür keine Strafe drohen würde. Ich denke, dass einige Soldaten problemlos töten könnten.
Für den Job des Profikillers gehört bestimmt eine Portion Hass dazu und natürlich auch das Geld, welches scheinbar verlockend ist.
In diesem Fall spielt auch Geld bestimmt mal wieder eine große Rolle, für Geld seine Hemmungen zu verlieren ist für viele Menschen vielleicht gar kein Problem.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
Svart-Vinter

[ Anstaltsleitung ]

[ Anstaltsleitung ]

Benutzeravatar
 
Status: Offline

Beiträge: 903
Registriert: 05.01.2008

Sternzeichen: Schütze
Stimmung: bad request

Re: Auftragsmörder - Der Job des Profikillers

Beitragvon Mike » 12. Aug 2010 - 13:22


Vielleicht ist es nicht Mal Hass - vielleicht ist es einfach Gleichgültigkeit gegenüber der Menschheit? Ich hasse die Menschheit nicht, aber bei manchen wäre es mir persönlich herzlichst egal, wenn sie nicht mehr wären.
Der Stolz des Philosophen erstarb in mir; der Schmerz des Menschen gewann die Oberhand und das kommende Licht der Sonne erfüllte mich mit Mutlosigkeit.
Mike

[ Stationsleiter ]

[ Stationsleiter ]

Benutzeravatar
 
Status: Offline

Beiträge: 579
Registriert: 02.09.2008


Re: Auftragsmörder - Der Job des Profikillers

Beitragvon Blackhair » 4. Sep 2010 - 00:15


Mike hat geschrieben:Vielleicht ist es nicht Mal Hass - vielleicht ist es einfach Gleichgültigkeit gegenüber der Menschheit? Ich hasse die Menschheit nicht, aber bei manchen wäre es mir persönlich herzlichst egal, wenn sie nicht mehr wären.

Das sehe ich ähnlich. Also die Idee dass Auftragsmörder nicht von Hass, sondern von Gleichgültigkeit erfüllt sind, nicht dass es mir bei den meisten Menschen egal wäre wenn sie aufhören würden zu existieren. Das auch, aber das gehört hier ja nicht hin. Ich halte es für wahrscheinlicher als Hass weil Hass eine sehr starke Emotion ist und ich mal annehme dass Emotionen eher...hinderlich sind. Heißt ja nicht umsonst kaltblütiges Morden. Ich glaube viel eher dass man, statt dass man Hass, Verachtung o.Ä. für sein Opfer empfindet einfach gar nichts für es empfindet. Totale Gleichgültigkeit. Man sieht es nur noch als "Schlachtvieh" an. Das "erleichtert" die Arbeit. Der Vergleich mag hinken, aber da fällt mir als erstes die Geschichte mit dem Chirurgen ein, der den Patienten nicht mehr als Mensch, sondern als Arbeitsmaterial sieht.
What we learn from history is that we fail to learn from history.
Blackhair

Mitglied

Mitglied

Benutzeravatar
 
Status: Offline

Beiträge: 33
Registriert: 16.07.2010
Wohnort: Wien

Sternzeichen: Wassermann




Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste