Ich sehe das genauso.
Möchte niemals mitten im Meer ins Wasser springen, dort schwimmen oder kann mir einen Pelikan anschauen. Das werd ich sicher nicht tun. Schlimm nur, dass so ein "Vorfall" einem das ganze Leben lang beschäftigen wird und dass die Ursache erst später erkennbar wird. Sicher stand ich damals unter Schock, aber genauso schnell hatte ich es wieder vergessen! Ich brachte die Angst vor Wasser nie damit in Verbindung und dachte, das ist halt so dass ich einfach Angst vor tiefen Gewässern hab!
Aber wenn ich jetzt wieder daran zurückdenke, dann war es so furchtbar ehrlich. Hab im Internet nachgelesen, dass Pelikane bis 1,80m groß werden können (manche Arten). Das leblose Tier war vielleicht nicht so groß, aber als Kind sieht man das meist noch viel schlimmer. Der Hals mit Schnabel hing mindestens 1m ins Wasser runter.
Das Schlimme war auch, dass mich die Strömung direkt dahin zog und ich quasi direkt vor dem Tier schwamm, grade dass ich es noch nicht ganz berührte.
MEINE ANGST LAG IMMER DARAN, DASS ICH GROßE FURCHT HABE WAS SICH IN DEM GEWÄSSER BEFINDET, DASS ICH DA NICHT MEHR RAUSKOMME UND NICHTS SEHEN KANN.
Daher kommen wahrscheinlich auch die Träume, die ich früher hatte.
L.G. Angie


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