Lillifee hat geschrieben:Gut, was du schreibst ist eine Sache. Aber ein Leben als "lebensunwert" zu beschreiben oder zu fragen, ob dieses oder jenes Leben lebenswert ist, ist krass! In Deutschland gab es vorher schonmal Zeiten in denen sich Leute das Recht genommen haben, so etwas zu entscheiden!
http://potsblits.de/lebensunwertes-leben
Und wie schwer es diese Menschen letzendlich im Leben haben, hängt nicht nur von ihren Einschränkungen ab, sondern auch davon wie schwer es ihnen gemacht wird.
Ich arbeite schon seit Jahren mit behinderten Menschen zusammen…und ich habe mich NIE gefragt ob dieses eben lebenswert ist.
Und wer maßt sich an, zu entscheiden WELCHES Leben lebenswert ist und welches nicht?
Und zufällig bin ich grad darauf gestoßen, was du mal zum Thema Sterbehilfe geschrieben hast…passt das zusammen?
"Unsere Maxime lautet "Das Leben ist lebenswert". Punkt.
Und grundsätzlich stimmt das ja eigentlich auch, da jedes Problem im Leben uns etwas sagen will, auch wenn wir es oftmals nicht verstehen... aber nun, so ists nun Mal…"
Es ist mir ehrlich gesagt egal, obs "so ne Zeit" in Deutschland schon Mal gegeben hat. Ich sag was ICH denke - die Verbindung mit irgendeiner Zeit oder irgendnem Verbrechen geschieht im Kopf desjenigen, der die Anschuldigung ausspricht. Zudem entscheide ich nicht, welches Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht. Ich bin nur dafür, dass in manchen Situationen den Eltern die MÖGLICHKEIT gegeben werden sollte, ihr Kind abzutreiben. Grundsätzlich bin ich nämlich gegen Abtreibung. Aber in manchen Situationen kann ich es eben verstehen.
Ich maße es mir somit nicht an, das zu entscheiden. Aber eine Meinung dazu hab ich dennoch. Und das ist nicht verboten
Nettes Zitat... aber bitte überlese das Wort "grundsätzlich" nicht, wenn du mich auf angeblich nicht zusammenpassende Dinge hinweisen willst. Die Kunst ist nicht das Zitieren, sondern auch das Verstehen des Zitats.

![[ Stationsleiter ] [ Stationsleiter ]](./images/ranks/Mod.gif)
