30 Jahre ohne Schlaf - Ist es möglich ?

Forum: Schlafstörungen - Schlafforschung


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30 Jahre ohne Schlaf - Ist es möglich ?

Beitragvon Svart-Vinter » 12. Jan 2008 - 18:32


Man sagt der Mensch benötigt ca. acht Stunden Schlaf am Tag, was jedoch nicht richtig ist und diese Faustregel auch sicher kein Arzt als Wahrheit verkauft.

Der Mensch ist entweder ein Kurz- oder ein Langschläfer, was bedeutet das sich Kurzschläfer in 4 - 5 Stunden schon erholt haben,
wobei Langschläfer 8 - 12 Stunden Schlaf brauchen – doch beide haben eins gemeinsam – die Tiefschlafphase ist in etwa gleich lang.
Doch was wäre wenn wir uns das nur alles einbilden? Unter Umständen brauchen wir keinen Schlaf?
Der Weltrekord liegt bei elf Tagen und Nächten dachte man.

Se`nore Ines Fernandez, 57 Jahre, berichtete 1974 das sie seit 30 Jahren nicht geschlafen hätte.

Sie erklärte das alles damit anfing, das sie am 8. Juli 1943 vor Ihrem Haus Sierra de Fuentes (Nähe Caceres, Südwestspanien) stand
und eine religiöse Prozession beobachte, als sie dabei gähnen musste, spürte sie einen starken brennenden Schmerz im Kopf
und hätte seit diesem Tag nie wieder ein Auge zugetan.
Jeden Tag liegt sie wach im Sessel neben ihrem Mann in einem weißen Nachthemd und hofft darauf, dass die Nacht schnell vergeht.
Auch Medizin und die Pillen hätten ihr nicht geholfen, welche sie in erhöhter Dosis einnahm, erzählt sie.

Der Neurochirug Dr. Pablos Abril sagte „Einen solchen Fall habe ich noch nie gesehen.
Ich denke eine Operation wäre sinnvoll, aber nur in England oder Amerika, wo es Spezielle Kliniken dafür gibt.“
Er nennt es Chronische Colesistites, die totale Schlaflosigkeit

Thai Ngoc, 64, lebt in der Zentralen Quang Nam Provinz, Vietnam und sagt er habe seit 30 Jahren keinen Schlaf gehabt.
Angefangen habe dies alles 1973 nachdem er heftiges Fieber hatte.
Er sagt: „Es ist mir egal ob ich unter Schlaflosigkeit leide, hauptsache ich kann mich um meinen Hof kümmern.“
Trotz seiner Schlaflosigkeit ist der rüstige Rentner noch sehr gut unterwegs, erzählen die Nachbarn,
denn er trägt jeden Tag 50kg schwere Säcke die Strasse rauf nach Que Son und wieder zurück.
Wenn Herr Ngoc mal langweilig ist, hebt er mal eben einen Fischteich auf seiner 5 Hektar Großen Farm aus oder beschützt seine Farm,
erzählt sein Nachbar Vu.

Phan Ngoc Ha, Direktor des Hoa Khanh Mental Krankenhaus in Danang sagt,
das diese Menschen nur in sehr seltenen Fällen normal arbeiten und anderen Beschäftigungen nachgehen können.

Quellen:
- http://www.naanoo.com/blogartikel_24079_41.html -
- http://www.schlafgestoert.de/site-52.html -
- http://www.thanhniennews.com/features/? ... wsid=12673 -
- Unglaubliche Ereignisse - Phillip Schofield - Bechtermünz Verlag -



Doch weiterhin stellt sich mir die Frage: Brauchen wir wirklich Schlaf?
Könnte man den Schlaf durch psychische Behandlung abschalten oder bräuchte man doch einen operativen Eingriff am Hirn?
Ist es gewollt, das wir wirklich 1/3 unseres Lebens mit Schlaf verbringen?


Liebe Grüße.
Svart-Vinter

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Beitragvon The_Sorrow » 17. Mai 2008 - 23:15


Also ich glaube wir können nicht ohne Schlaf auskommen.
Ich habe mal einen Test mit Soldaten gesehen die waren nach drei tagen
ohne Schlaf so fertig das die Konzentrationsfähigkeit so stark nachgelassen das selbst einfache Reaktionstest misslingten.
Außerdem brauchen wir den Schlaf um das am Tag erlebte zu verarbeiten.
The_Sorrow

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Beitragvon Lirias » 17. Mai 2008 - 23:20


An Soldaten wurde schon viel getestet. Ich habe mal eine Geschichte gehört, bei der Soldaten Medikamente gegeben wurden, mit denen sich der Schlaf auf 1,5 Stunden pro Tag verkürzen lässt.
Am Anfang waren die Soldaten gut drauf, aber nach mehreren Wochen wurden sie paranoid und zittrig.
Lirias

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Beitragvon Vordb » 22. Mai 2008 - 22:00


Jeder hat sicher mal Ferien oder Urlaub.

Probiert es aus, kocht euch immer genug Kaffee...
ich habs mal 2 Tage durch gehalten.
Ich denke nicht das man jahrelang nicht schlafen kann.
Denn wäre der Schlaf nicht wichtig, dann gäbe es ihn nicht.
Sicher, man kann sich auch ausruhen, ohne zu schlafen...

Aber jahrelang? nein!

Und je weniger Schlaf man bekommt, umso aggressiver wird man.
Man müßte wirklich mal einen Versuch machen.
Man nimmt einen Freiwillingen, setzt ihn jeden Tag Streß aus, und sobald er versucht zu schlafen wird er daran gehindert.
Ich denke das die Person nach wenigen Tagen zusammen brechen würde.
Ω
Vordb

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Beitragvon Svart-Vinter » 22. Mai 2008 - 22:38


Schlafentzug ist sogar ein bekanntes Mittel gegen Depressionen, es wird in vielen Psychiatrien angewandt.

Ansonsten stimme ich Dir zu, ich selbst war auch schon mehrere Tage wach gewesen.
Das Resultat waren blanke Nerven, Aggressionen, Halluzinationen (optisch/akustisch),
ein komisches Körpergefühl (als wäre man nicht im eignen Körper), in bestimmten Situationen unangebrachte Emotionen usw.
Das möchte ich nicht nochmal erleben, wenn ich müde bin, dann geh ich schlafen.

Es ist wirklich irrsinnig von mir gewesen, den Körper bewusst so zu belasten...

Ein paar interessante Artikel:

- http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 36672.html -
- http://www.weltderwunder.de/wdw/Mensch/ ... lafentzug/ -
- http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25499/1.html -



Liebe Grüße.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...
Svart-Vinter

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Beitragvon Hagazussa » 22. Mai 2008 - 23:05


Also ich kann von mir sagen, das ich ein "Langschläfer" bin.
Ich gehe spät schlafen und wenn es geht, stehe ich auch spät auf.
Wenn ich keinen Wecker stelle, bin ich so gegen 9.30Uhr wach.

Ich habe mal ein eine Doku gesehen, wo Menschen auf Schlafentzug erforscht wurden.
Die fingen nach 48 Std. an zu halluzinieren und beschrieben ihren
Zustand, als wenn sie Watte in ihrem Kopf hätten.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
Hagazussa

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